Super-Leichtgewicht als zweite Gewichtsklasse für WBSS Staffel 2 bestätigt

Nachdem seit einigen Wochen bereits feststeht, dass das Bantamgewicht Teil der World Boxing Super Series sein wird, ist nun auch die zweite von insgesamt drei Divisionen, in der die Muhammad Ali Trophy ausgefochten wird, bestätigt worden.

World Boxing Super Series Staffel 2 nimmt Formen an

Seit einiger Zeit war es still geworden rund um die World Boxing Super Series. Nach der PK vor rund 6 Wochen, bei der die Bantamgewichtler Zolani Tete und Emmanuel Rodriguez anwesend waren und ihre Teilnahme am Turnier bestätigten, kam nur noch die Ankündigng, dass das geplante Finale im Super-Mittelgewicht der noch laufenden Staffel doch stattfinden würde. Doch die Phase der Stille scheint überstanden, denn nun wird es endlich wieder konkret. Wie schon länger vermutet wurde, wird das Super-Leichtgewicht (bis 63,5 kg) ebenfalls ein Turnier innerhalb der World Boxing Super Series abhalten.

Noch sind keine Namen offiziell bestätigt worden, doch Kalle Sauerland, seines Zeichens Chief Boxing Officer vom Veranstalter Comosa, versprach schon mal Großes: „Das Super-Leichtgewicht ist ohne Zweifel eine der actiongeladensten Gewichtsklassen im Boxsport und wir werden ein sensationelles Line-Up präsentieren“, so Sauerland in der offiziellen Pressemitteilung. Dieses Line-Up soll schon in näherer Zukunft verkündet werden.

Gerüchten zufolge werden folgende Namen für das Turnier gehandelt:

  • Kiryl Relikh (BLR, WBA Welmeister)
  • Eduard Troyanovsky (RUS)
  • Maurice Hooker (USA, WBO Weltmeister)
  • Anthony Yigit (SWE, EBU Europameister)
  • Ivan Baranchyk (BLR)
  • Regis Prograis (USA, WBC Interims-Weltmeister)
  • Ryan Martin (USA)

Der Schotte Josh Taylor, der am Wochenende den starken Ukrainer Viktor Postol bezwang, wird vermutlich nicht dabei sein. Er strebt einen WM-Kampf gegen WBC-Champion Jose Carlos Ramirez an, der wiederum schon offiziell bestätigt hat, nicht am Turnier teilzunehmen. Damit würde dem Ganzen mit Sicherheit so ein wenig das i-Tüpfelchen fehlen. Man kann nur hoffen, dass sich die Parteien da noch einigen können und am Ende das bestmögliche Teilnehmerfeld präsentiert werden kann.

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