Ein mögliches Schwergewichtsduell zwischen Oleksandr Usyk und Agit Kabayel gewinnt weiter an Konturen.
Lapin bringt Usyk vs. Kabayel ins Spiel: „Großer europäischer Kampf mit starkem Business-Potenzial“
Und plötzlich scheint Usyk vs. Kabayel näher als nie zuvor zu sein. Serhii Lapin, Direktor im Team des ukrainischen Ausnahmeboxers Oleksandr Usyk, sieht in dem Kampf sportlich wie wirtschaftlich großes Potenzial, insbesondere mit Blick auf den deutschen Markt.
Lapin äußerte sich kürzlich zu einem möglichen Aufeinandertreffen mit dem amtierenden WBC-Interimsweltmeister Agit Kabayel. Dabei betonte er vor allem die Attraktivität des europäischen Rahmens: „Wir sehen, wie Deutschland auf diese Kämpfe reagiert, welche Stadien man dort füllen kann und wie stark dieser Markt ist“, erklärte Lapin. Auch sportlich halte er Kabayel für einen unangenehmen Gegner: „Vom Stil her kann er knifflig sein. Druck, Tempo, Physis. Das wäre ein großer europäischer Kampf mit starkem Business-Potenzial.“

Kabayel (27-0, 19 KOs) meldete sich am 10. Januar eindrucksvoll zurück. Der Bochumer stoppte Damian Knyba durch TKO in der dritten Runde und verteidigte damit seinen Status als WBC-Interimsweltmeister. Nach dem Kampf sorgte die Reaktion des Publikums für ein deutliches Signal: Als nach dem nächsten Gegner gefragt wurde, skandierten die Fans lautstark „Usyk, Usyk, Usyk“.

Ein Duell zwischen Usyk und Kabayel ist offiziell noch nicht bestätigt. Die Aussagen aus dem Usyk-Lager zeigen jedoch, dass der Gedanke an einen großen europäischen Schwergewichtskampf zunehmend an Fahrt aufnimmt. Hinzu kommt, dass Deontay Wilder, der auf Usyks Wunschliste steht, offenbar ein Duell gegen den Briten Chisora im April anstrebt.
Dass das Duell in Deutschland stattfinden könnte ist ebenfalls wahrscheinlich. Nicht nur, dass Queensberry erneut in Deutschland veranstalten möchte und die Bundesrepublik viele Stadien hat, die man füllen könnte – es gibt hierzulande auch viele Ukrainer, die nach dem Angriff Russlands ihre Heimat verlassen mussten. So wären beispielsweise neben dem SIGNAL IDUNA PARK Dortmund, dem BORUSSIA-PARK in Mönchengladbach, der VELTINS-Arena in Gelsenkirchen auch das RheinEnergieSTADION in Köln denkbare Austragungsorte nahe Kabayels Heimatstadt Bochum. Letztere wird mit ihrem Stadion, das in die Jahre gekommen ist, vermutlich nicht auf der Favoritenliste stehen.















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kabayal soll dubois boxen … das sind 2 wunderbar limitierte puncher, was für die kartoffelchiptüte
Usyk ist für was besseres … sagen wir mal Itauma gut … aber auch Wilder, natürlich längst überm zenit , wäre ein schöner Abschluss für den Ästheten … aber bitte nicht kabayal