Roman Fress mit krachendem Ko-Sieg/ Tom Dzemski überzeugt nach Punkten!

Foto: SES – P. Gercke

Bei der SES-Boxgala im Magdeburger Maritim-Hotel ging es in den beiden Hauptkämpfen um Titel: So wollten sich Roman Fress und Tom Dzemski am Ende mit je einem Gürtel schmücken!

Roman Fress mit spektakulärem Ko-Sieg!

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Bei seinem ersten Hauptkampf auf einem SES-Event, hatte es Roman Fress (12-0-0, 7 Ko’s) mit dem Hamburger Erdogan „Edi“ Kadrija (16-3-0, 10 Ko’s) zu tun. Der 26-jährige Fress, der sich bereits im Januar dieses Jahres den Internationalen Deutschen Meistergürtel (BDB) sicherte, wollte gegen seinen Kontrahenten eine eindrucksvolle Vorstellung liefern.

Dies sollte letztlich auch gelingen! Zu Beginn jenes auf zehn Runden angesetzten Titelkampfes, war bei Fress und Kadrija der gegenseitige Respekt noch deutlich zu spüren. Roman Fress fand im dritten Durchgang schließlich besser in die Distanz.

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Bereits in den ersten Sekunden der vierten Runde, hinterließ der Schützling von Ex-Weltmeister Robert Stieglitz mit einem Volltreffer schwere Wirkung bei Kadrija. Kurze Zeit später sollte schon das Ende folgen: Mit einem krachenden rechten Aufwärtshaken schickte Roman Fress seinen Kontrahenten auf die Bretter.

Erdogan Kadrija, der sich später über seine eigene Unachtsamkeit ärgerte, blieb für einige Sekunden regungslos auf dem Ringboden liegen. Der Ko-Sieg und die erfolgreiche Titelverteidigung seines DM-Titels war für Roman Fress, der seinen insgesamt 12. Profisieg feierte, somit perfekt.

Erfolgreiche Titelverteidigung: Tom Dzemski mit deutlichem Punktsieg!

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Nach dem knappen Titelgewinn des IBF-Junioren-Meistergürtels über Stallkollege Michael Eifert im letzten August, stand für SES-Halbschwergewichtler Tom Dzemski (16-0-0, 9 Ko’s) die erste Titelverteidigung auf dem Programm. Gegen den Berliner Jihad Nasif (12-2-1, 4 Ko’s) präsentierte sich der Spross von Vater und Trainer Dirk Dzemski in einer respektablen Verfassung.

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Bereits zu Beginn des ersten Durchgangs machte der 23-jährige Dzemski klar, wer der Chef im Ring ist. Der Titelverteidiger landete meist die besseren Treffer und bestimmte stets die richtige Distanz. Dzemski, der den Anweisungen seines Vaters vorbildlich folgte, hatte seinen Gegner nahezu immer im Griff.

Lediglich im letzten Durchgang musste der SES-Boxer seinem enormen Kraftaufwand Tribut zollen – und somit die letzte Runde abgeben. Nach acht Runden werteten die drei Punktrichter letztlich einstimmig (3x 78:74) zugunsten von Tom Dzemski, der seinen IBF-Junioren-Gürtel durchaus überzeugend verteidigen konnte.

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