Ringside Zone verpflichtet Peter Kadiru und Viktor Jurk

Peter Kadiru und Viktor Jurk schließen sich Ringside Zone an.

Die aufstrebende Heidelberger Boxpromotion setzt ein Ausrufezeichen und erweitert ihr Kämpferportfolio. Geplant ist einiges.

Viele Promoter versuchen, den deutschen Boxsport zu rehabilitieren und machen dies zu ihrer Aufgabe. Nur selten jedoch sah man einen ambitionierteren und glanzvolleren Auftakt als jenen der Ringside Zone. Die Boxpromotion-Agentur aus Heidelberg um ihren Geschäftsführer Florian Winter veranstaltete im vergangenen Juli eine große Debütveranstaltung im hochmodernen SNP-Dome in Heidelberg – vor mehreren Tausend Zuschauern. Das boxhungrige Publikum wurde mit sehenswerten und ausgeglichenen Kämpfen, einem üppigen Rahmenprogramm sowie einer hochprofessionellen und lobenswerten Organisation begeistert.

Unter den Zuschauern befanden sich zahlreiche Prominente aus Politik, Sport und Kultur. Viele stellten sich zurecht die Frage, wann es mit starken Hochglanzveranstaltungen der Ringside Zone weitergehen wird. Nun wurde einiges angekündigt, und im Hintergrund wurden die Weichen für weitere große Abende gestellt.

Schwergewichtspower: Peter Kadiru und Viktor Jurk verpflichtet

Möchte bei der Ringside Zone groß angreifen: Peter Kadiru.

Das Ziel der Ringside Zone ist es, die vielversprechendsten und talentiertesten Boxer des Landes unter Vertrag zu nehmen. Neben dem Heidelberger Emanuel Odiase (9-0) hat man in dieser Woche auch das vielversprechende Halbschwergewicht Alexander Okafor (1-0) langfristig an die Promotion gebunden.

Nun wurde ebenfalls verkündet, dass die aufstrebenden deutschen Schwergewichte Peter Kadiru (20-1) und Viktor Jurk (11-0) frisch verpflichtet wurden und mit der Ringside Zone gemeinsam eine hoffentlich große und erfolgreiche Zukunft bestreiten werden.

„Nach Emanuel Odiase und dem Halbschwergewichtler Alex Okafor, mit dem wir
ebenfalls in dieser Woche einen langfristigen Vertrag abschließen konnten, freuen
wir uns auf die Neuzugänge Viktor Jurk und Peter Kadiru. Diese Transfers sind ein
Meilenstein für uns. Beide zählen zum Besten, was das deutsche
Schwergewichtsboxen zu bieten hat. Ihnen gehört neben Emanuel Odiase und
Nelvie Tiafack die Zukunft.“, so Geschäftsführer Florian Winter über die jüngsten Neuzugänge.

Auch die Boxer scheinen vom ehrgeizigen Ringside-Zone-Projekt sehr angetan zu sein, weshalb ihr Wechsel nach Heidelberg nur folgerichtig erschien.

Peter Kadiru: „Ich blicke sehr optimistisch auf das Boxjahr 2026. Wir werden die
Menschen wieder für das Boxen begeistern und viele zurückgewinnen, die sich
mittlerweile anderen Kampfsportarten zugewandt haben. Das große Ringside Zone
Debüt-Event im Juli war das Beste, was ich seit langem gesehen habe. Jetzt kann
ich mich hier weiter entwickeln und gemeinsam mit Flo und dem Team das
Deutsche Boxen zurück auf die große Bühne bringen. Die Boxwelt kann sich warm
anziehen.“

Viktor Jurk: „Ich freue mich nun im Team von Flo und der Ringside Zone die besten
Bedingungen für eine erfolgreiche Zukunft vorzufinden. Hier entsteht etwas
Großes, und ich freue mich, ein Teil davon zu sein.“ 

„Night of the Heavyweights“ für das Jahr 2026 geplant

Florian Winter, Viktor Jurk und Dominique Odiase.

Auffällig erscheint der klare Fokus auf vielversprechende Schwergewichte, wobei Florian Winter zusätzlich noch Deutschlands Olympiamedaillengewinner Nelvie Tiafack nebenbei managt. Der Schwerpunkt begründet sich auch darin, dass das Schwergewicht eine besondere Popularität genießt und somit große Aufmerksamkeit generiert.

Im Zuge dessen plant die Ringside Zone, den Boxsportfreunden im neuen Jahr ein besonderes Event zu präsentieren, das die Präferenzen und Interessen hierzulande perfekt abbilden soll: die „Night of the Heavyweights“, welche im Jahr 2026 in einer großen deutschen Arena stattfinden soll.

Florian Winter: „Wir erleben im Deutschen Profiboxen ein Momentum mit einer
goldenen Generation von jungen und auch erfahrenen Boxern wie Peter Kadiru. Wir
wollen die Zukunft des Deutschen Boxens neu gestalten und eine vielleicht
historische Ära einleiten, die an die großen Zeiten von Maske, Klitschko und Schulz
erinnern soll. Das Jahr 2026 wird ein Gamechanger.“, so Winter über seine Visionen.

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