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Auf der Undercard der KUC Boxing Ringside Dinner Night Vol. 9 erfolgten zahlreiche Knock-outs in Berlin.
Am Samstag lud KUC Boxing Promotion zur Ringside Dinner Night Vol. 9. Nach zahlreichen Veranstaltungen in Falkensee vor den Toren Berlins entschloss man sich nun, wieder ins Herz der Hauptstadt zurückzukehren. Im Titanic Chaussee-Hotel in Berlin-Mitte fanden insgesamt acht Kämpfe auf der Undercard statt, die live auf Fight24 übertragen wurden.
Alen Rahimic überzeugt im Co-Mainevent mit frühem Knock-out

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Im Co-Mainevent des Abends stand das spannende Superfedergewicht Alen Rahimic (4-0) im Ring. Der Schützling von Denis Radovan vereint einen aggressiven Kampfstil mit technischer Finesse, was ihn zu einer äußerst sehenswerten Personalie im deutschen Boxsport macht. In seinem vierten Profikampf stellte er sich dem jungen Spanier Fernando Morillo (2-2), der im Vorfeld nur schwer einzuschätzen war. Von Morillo existierte kein Videomaterial, auf dem Papier wirkte er jedoch keineswegs ungefährlich.
Im Kampf selbst war von einem aggressiven Pressurefighter aus Spanien allerdings wenig zu sehen, möglicherweise auch bedingt durch eine stressige Anreise nach Berlin. Rahimic übernahm von Beginn an die Ringmitte und baute konstant Druck auf. Morillo bewegte sich überwiegend im Rückwärtsgang und konnte kaum eigene Akzente setzen. Bereits in der zweiten Runde folgte das schnelle Ende: Rahimic traf Morillo mit einem sauberen Uppercut am Kinn, woraufhin sich dieser benommen auszählen ließ. Es war ein überraschend souveräner Sieg für Rahimic, da man im Vorfeld durchaus mit mehr Gegenwehr gerechnet hatte.
Nach dem Kampf bedankte sich Rahimic bei seinem Trainer:
„Ein riesiges Dankeschön an meinen Trainer und Boxer Denis Radovan, der sich wieder die Zeit genommen hat und mir alles beibringt. Das kommt nicht von allein – wir trainieren seit 2021 zusammen.“
At super featherweight, Alen Rahimic (4–0) 🇧🇦 produced an impressive stoppage of Fernando Morillo (2–3) 🇪🇸 with an uppercut in the second round in Berlin, Germany. 🇩🇪
#SchmagerYüksel pic.twitter.com/TrKT9UoGKW
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Dominanter Sieg von Melvin Kahrimanovic trotz Rippenverletzung

Melvin Kahrimanovic (GER) – Omar Garcia (ESP)
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Das Neuköllner Cruisergewicht Melvin Kahrimanovic (4-0) blickt auf eine starke Amateurkarriere zurück, in der er unter anderem erfolgreich in der Bundesliga boxte. In Berlin bestritt er nun seinen vierten Profikampf. Ursprünglich sollte er auf einen gefährlichen Kolumbianer treffen, der jedoch verletzungsbedingt ausfiel. Stattdessen sprang kurzfristig der Venezolaner Omar Garcia (19-14) ein. Garcia gilt als guter Konterboxer, tut sich jedoch schwer damit, selbst das Kampfgeschehen zu initiieren.
Dieses Bild bestätigte sich auch im Ring. Kahrimanovic verfügte über klare Reichweitenvorteile, die er diszipliniert nutzte. Er bewegte sich gut, setzte seine Führhand effektiv ein und ließ sich nicht von Garcias Lockversuchen an den Ringseilen verleiten. Es entwickelte sich ein taktisch kluger Kampf, wenn auch ohne großes Spektakel für die Zuschauer.
In der fünften Runde traf Kahrimanovic Garcia mit einer satten Rechten am Ohr, wodurch dieser kurzzeitig ins Wanken geriet. Der Kampf ging dennoch über die volle Distanz von sechs Runden. Am Ende erhielt Kahrimanovic einen einstimmigen Punktsieg (2× 59:55, 60:54).
Nach dem Kampf äußerte sich Kahrimanovic zufrieden, aber angeschlagen:
„Er hat mir höchstwahrscheinlich in der dritten Runde eine Rippe gebrochen, das wird sich gleich beim Arzt zeigen. Ich habe es dann gut über das Boxen gelöst, so war der Plan, und habe ihm keine Chance gelassen.“
Chamseddine Lemjid gewinnt actionreichen Maincard-Opener vorzeitig

Chamseddine Lemjid (GER) – Bosko Misic (BIH)
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Das Leipziger Halbschwergewicht Chamseddine Lemjid (13-0) war ursprünglich für die Prelims eingeplant, erhielt jedoch wenige Tage vor der Veranstaltung einen neuen Gegner. Durch den Ausfall des eigentlichen Hauptkampfes rückte Lemjid zudem auf die PPV-Maincard vor und traf dort auf Bosko Misic (32-32).
Trotz seiner zahlreichen Niederlagen erwies sich Misic als gefährlicher Gegner. Immer wieder feuerte er harte Overhands ab, von denen einige ihr Ziel fanden. Die erste Runde verlief ausgeglichen, die zweite gestaltete sich sogar recht erfolgreich für den Kroaten. Lemjid wurde mehrfach hart getroffen, blieb jedoch ruhig und konterte in einem Schlagabtausch mit einem sehenswerten Treffer zum Körper. Dieser schickte Misic zu Boden, der das Auszählen nicht mehr überstand.
Ein actionreicher Kampf, der von Lemjid etwas überraschend, aber spektakulär vorzeitig entschieden wurde.
It was a fun fight at light heavyweight between Chamseddine Lemjid (13–0) 🇩🇪🇹🇳 and Bosko Misic (32–32) 🇭🇷 in Berlin, Germany.
Misic had several tough moments but was caught by a hard counter to the body and was knocked out.#SchmagerYüksel pic.twitter.com/xwVSZT2Bda
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Emilio Antonio Alvarez siegt auf den Prelims vorzeitig

Emilio Antonio Alvarez (GER) – Bojan Cestic (BIH) (POL)
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Im finalen kostenlosen Prelims-Kampf war das Cruisergewicht Emilio Antonio Alvarez (4-0) zu sehen. Der Schützling von Denis Radovan stellte sich dem Bosnier Bojan Cestic (4-16), der keineswegs ungefährlich erschien. Cestic hatte bereits zwei Boxer in Deutschland gestoppt, darunter Denny Heidrich in Hamburg. Technisch ist er zwar kein sonderlich starker Boxer, kann jedoch mit seinen Overhands erheblichen Schaden anrichten, wenn diese treffen.
Entsprechend gewarnt zeigte sich Alvarez, der von Beginn an jedoch das Zepter in die eigene Hand nahm. Er punktete mit Jabs und Haken, die er variabel zum Kopf und zum Körper schlug. Cestic wurde permanent beschäftigt und versuchte mit unvorbereiteten Overhands gegenzuhalten, die jedoch weitgehend verpufften. In der zweiten Runde folgten zwei Niederschläge, und Cestic schleppte sich sichtlich erschöpft in die Rundenpause. Nach der schwachen zweiten Runde blieb der Bosnier schließlich in der Rundenpause sitzen und gab den Kampf vorzeitig auf.
At cruiserweight, Emilio Antonio Alvarez (4–0) 🇩🇪 scored two knockdowns against Bojan Cestic (4–16) 🇧🇦 in the second round, after which Cestic remained on his stool in Berlin, Germany.
#SchmagerYüksel pic.twitter.com/rScE9w3aID
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Dominante Performance von Eyman Chamdid

Eyman Chamdid (GER) – Jakub Sosinski (POL)
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Im Schwergewicht wollte Eyman Chamdid (5-0) seinen Fans einiges bieten. Beim letzten Kampf musste der Zwei-Meter-Hüne erstmals über die volle Distanz gehen und wirkte dabei überraschend zurückhaltend. Im Nachgang stellte sich heraus, dass er unmittelbar vor dem Kampf gesundheitliche Probleme hatte. Umso entschlossener war er nun, wieder eine krachende Performance zu liefern, für die er geschätzt wird.
Ihm gegenüber stand der erfahrene Pole Jakub Sosinski (8-13-1), der unter anderem bereits über acht Runden mit dem Hamburger Peter Kadiru gegangen war. Sosinski ist zwar kein Edeltechniker, jedoch ein zäher Mann, den man nicht im Vorbeigehen stoppt – zumindest in der Theorie. In der Praxis sah es an diesem Abend anders aus: Chamdid traf mit Leichtigkeit und platzierte ganze Serien harter Treffer. Sosinski musste bereits in der ersten Runde zu Boden, rettete sich jedoch noch in die zweite Runde.
Dort verlief es für ihn nicht wesentlich besser, sodass er erneut zu Boden ging. Der Ringrichter brach das ungleiche Duell folgerichtig ab. Eine starke und überzeugende Vorstellung von Chamdid, der damit durchaus ein Ausrufezeichen setzte.
Heavyweight Eyman Chamdid (5–0) 🇩🇪 had no trouble with Jakub Sosinski (8–13–1) 🇵🇱, stopping him convincingly via TKO in the second round in Berlin, Germany.
#SchmagerYüksel pic.twitter.com/F2WoUeDKOH
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Nächster vorzeitiger Sieg für den 17-jährigen Darian Strehse

Darian Strehse (GER) – Pavel Hermann (CZE)
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Mit 16 Jahren gab Darian Strehse (3-0) sein Profidebüt bei Kuc Boxing Promotion, an diesem Abend strebte das inzwischen 17-jährige Leichtgewicht seinen dritten Sieg an. Gegenüber stand ihm der tschechische Journeyman Pavel Herman (2-49-1), der zumindest über einen großen Erfahrungsschatz verfügt, auch aus dem Amateurbereich.
Strehse boxte locker und schlug zahlreiche Kombinationen. In der zweiten Runde setzte Herman selbst zur Offensive an und konnte sogar klare Treffer landen. Strehse nahm die Herausforderung an und antwortete seinerseits entschlossen. Herman ging zu Boden und wurde in der zweiten Runde ausgezählt. Ein weiterer erfolgreicher vorzeitiger Sieg für Strehse, der übrigens von Michel Trabant betreut wird.
The 17-year-old lightweight Darian Strehse (3–0) 🇩🇪 picked up another early professional victory, stopping Pavel Herman (2–49–1) 🇨🇿 via knockout in the second round in Berlin, Germany.
#SchmagerYüksel pic.twitter.com/xr1lY6x6qI
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Kanan Huseynaliyev siegt durch Körpertreffer

Kanan Huseynaliyev (GER) – Jaba Memishishi (GEO)
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Im Federgewicht stand der Aserbaidschaner Kanan Huseynaliyev (12-0) im Ring, der seinen zwölften Profikampf erfolgreich gegen Jaba Memishishi (8-31) bestritt. Memishishi bewegte sich viel und bot zunächst kein statisches Ziel, sodass sich ein Katz-und-Maus-Spiel entwickelte. Ab der dritten Runde konnte Huseynaliyev seinen flinken Kontrahenten jedoch immer besser stellen und gezielt Treffer setzen. Mehrere harte Körpertreffer führten zu Niederschlägen, ehe der Kampf schließlich in der vierten Runde vorzeitig beendet wurde.
At featherweight, Kanan Huseynaliyev (12–0) 🇦🇿 stopped his opponent Jaba Memishishi (8–31) 🇬🇪 with body punches in the fourth round in Berlin, Germany. 🇩🇪
#SchmagerYüksel pic.twitter.com/8IOXJek8Qs
— Permante (@PermantexG) February 7, 2026
Bittere Niederlage für Marleen Münch im Opener

Marleen Münch (GER) – Fani Vilicic (BIH)
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Im Eröffnungskampf des langen Kampfabends stand die erst 18-jährige Marleen Münch (1-1), die ebenso wie Justin Schmager das Boxgym Köpenick repräsentierte. Sie stellte sich der Aufbaugegnerin Fani Vilicic (1-4-1) im Federgewicht.
Das Geschehen im Ring zeichnete jedoch ein anderes Bild. Münch tat sich schwer und wirkte insbesondere defensiv überfordert. Immer wieder schlug die Rechte von Vilicic hart ein, ohne dass Münch eine passende Antwort fand. Zum Ende der zweiten Runde griff die Ringrichterin ein und nahm Münch im Stehen aus dem Kampf, da sie angeschlagen wirkte. Es war damit der erste Profisieg von Vilicic im sechsten Profikampf.














