O’Shaquie Foster verteidigt WM-Titel gegen Raymond Ford und fordert Shakur Stevenson heraus

O’Shaquie Foster hat seinen WBC-Weltmeistertitel im Superfedergewicht erfolgreich verteidigt. Nach einem engen Beginn übernahm der Champion gegen Raymond Ford die Kontrolle und sorgte anschließend mit einer direkten Herausforderung an Shakur Stevenson für Aufsehen.

Foster dreht den Kampf in der zweiten Hälfte

Im Hauptkampf einer Matchroom-Boxing-Veranstaltung im Fertitta Center in Houston setzte sich O’Shaquie Foster (24-3, 12 KOs) am Samstagabend durch Majority Decision gegen Raymond Ford (17-2-1, 8 KOs) durch. Die Punktrichter werteten den Kampf mit 118-110, 116-112 und 114-114 zugunsten des Titelverteidigers.

Für Foster war es die erste Titelverteidigung seiner zweiten Regentschaft als WBC-Weltmeister im Superfedergewicht (58,97 kg). Der 31-Jährige aus Orange, Texas, der mittlerweile in Houston lebt und trainiert, hatte zu Beginn einige Schwierigkeiten mit dem beweglichen und technisch starken Ford. Vor allem in den ersten Runden fand der ehemalige Federgewichts-Weltmeister immer wieder die besseren Aktionen.

 

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Doch je länger der Kampf dauerte, desto deutlicher übernahm Foster das Kommando. Mit seinem präzisen Konterboxen, guter Beinarbeit und zunehmender Ringkontrolle setzte er sich in den späteren Runden klar durch und sicherte sich einen verdienten Punktsieg.

Shakur Stevenson stürmt nach Kampf in den Ring

Direkt nach der Urteilsverkündung kam es zu einer hitzigen Szene. Shakur Stevenson, enger Freund von Ford und derzeit Lineal-Champion sowie WBO-Weltmeister im Leichtgewicht, sprang vom Ringrand in den Ring und stellte Foster zur Rede.

Beide Boxer lieferten sich einen lautstarken Schlagabtausch und standen sich Kopf an Kopf gegenüber. Foster machte dabei unmissverständlich klar, dass Stevenson sein Wunschgegner ist.

„Ich war am Anfang etwas eingerostet, das muss ich zugeben. Er war früh ziemlich scharf, aber ich wusste, dass ich ihn nach und nach auseinandernehmen würde“, sagte Foster nach dem Kampf. „Ich habe ihm gesagt, dass es verschiedene Levels gibt. Ich habe ihm auch gesagt, dass ich nach dem Sohn jetzt den Vater will. Das ist der Kampf, den ich will.“

 

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Stevenson verließ den Ring kurz darauf wieder, während Foster die Fans weiter anheizte und seinen Wunschkampf öffentlich bekräftigte. Auch auf der anschließenden Pressekonferenz legte Foster nach und richtete weitere Sticheleien gegen Ford und Stevenson.

„Ich durfte mich von diesem Typen nicht schlagen lassen. Ich habe ihn immer die Discount-Version von Shakur genannt. Wenn ich gegen ihn verliere, wäre das katastrophal gewesen“, erklärte Foster.

Mit dem Sieg festigt Foster seine Position an der Spitze des Superfedergewichts. Noch spannender könnte jedoch sein, was als Nächstes kommt. Die Konfrontation mit Stevenson dürfte die Spekulationen über einen möglichen Mega-Fight zwischen den beiden Amerikanern weiter anheizen.

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