
Der Gegner für den geplanten Kampf von Agit Kabayel am 10. Januar in Oberhausen ist noch offen – nun veröffentlicht Tony Yoka eine Vertragsunterschrift.
Vor wenigen Tagen wurde offiziell bekanntgegeben, dass der deutsche Schwergewichtsstar Agit Kabayel (26-0) am 10. Januar 2026 in der Rudolf-Weber-Arena in Oberhausen in den Ring steigen soll. Ein echtes Mega-Event, das hoffentlich endlich wieder den deutschen Boxsport auf die Landkarte setzt. Dabei stellen sich viele Boxsportfreunde jedoch eine entscheidende Frage: Wer wird der kommende Gegner von Kabayel sein?
Welchen Stellenwert der deutsche WBC-Interimsweltmeister auch international genießt, zeigt die Tatsache, dass zahlreiche internationale Spitzenboxer aktiv einen Kampf mit Kabayel anstreben. Kürzlich wurde sogar ein mögliches Duell mit Daniel Dubois (22-3) ins Gespräch gebracht – ein Szenario, das in Oberhausen allerdings eher unrealistisch erscheint. Nun hat sich ein neuer Kandidat zu Wort gemeldet und seine Vertragsunterschrift öffentlich gemacht.
Große Promotions schicken mehreren Boxern Verträge
Der französische Olympiasieger Tony Yoka (14-3) galt einst als große Schwergewichtshoffnung, tat sich in den letzten Jahren jedoch im Profibereich schwer und musste drei bittere Niederlagen hinnehmen. Dennoch unterschrieb er in diesem Jahr bei Queensberry Promotions, also jener Promotion, bei der auch Agit Kabayel unter Vertrag steht. Nun veröffentlichte Yoka in den sozialen Medien ein Video, in dem er einen Kampfvertrag für Oberhausen gegen Agit Kabayel unterzeichnet.
Wird Yoka also der nächste Gegner? Denkbar ist es – allerdings muss man wissen, dass große Promotions üblicherweise mehreren Boxern gleichzeitig einen Vertrag zuschicken. Es ist somit Standard, dass mehrere Kämpfer unterzeichnen, von denen letztlich nur einer tatsächlich ausgewählt wird. Die Veranstalter lassen sich damit alle Optionen offen – entsprechend ist Yokas Unterschrift allein noch kein endgültiges Zeichen.
Wer wird der nächste Gegner?

Fest steht: Yoka ist nun offiziell einer der möglichen Kandidaten für den Kampf am 10. Januar gegen Kabayel. Vermutlich hat er aber nur Außenseiterchancen und könnte höchstens als Ersatzgegner infrage kommen. Das liegt auch daran, dass er derzeit nicht in den Top 15 der WBC gelistet ist – eine notwendige Voraussetzung für einen WBC-Interims-WM-Kampf. Auch der albanische Kandidat Nelson Hysa (24-0) erfüllt diese Bedingung nicht.
Wer letztlich der Gegner wird, bleibt somit weiterhin offen. Aktuell werden unter anderem Filip Hrgovic (19-1) sowie Ex-Weltmeister Deontay Wilder (44-4-1) als mögliche Kontrahenten gehandelt. Die Gegnersuche bleibt spannend – und sie zeigt, welchen hohen Stellenwert Agit Kabayel inzwischen auch international im Schwergewicht genießt.














