
Neue Wege für Manny Pacquiao

Sein Manager Michael Koncz kündigt bereits vor Wochen an, dass Pacquiaos Vertrag mit Top Rank ausgelaufen sei, was deren CEO Bob Arum allerdings verneinte. Trotzdem wird Top Rank lediglich für den TV-Vertrieb in den USA, Kanada und Puerto Rico verantwortlich sein, während Golden Boy, die mit Lucas Matthysse zusammenarbeiten, und Pacquiaos eigene Firma (MP Promotions) das Event promoten werden. Grund hierfür dürfte sein, dass man auf Seiten „Pacmans“ unzufrieden über das Angebot war, auf der Undercard von Terence Crawford einen Aufbaukampf gegen Mike Alvarado zu bestreiten. Dies lehnte man ab.
Darüber hinaus könnte dies auch das Ende der langjährigen sportlichen Beziehung zwischen Pacquiao und Trainer Freddie Roch bedeuten. Letzterer wurde bisher nicht für ein Trainingscamp kontaktiert und Michael Koncz ließ verlauten, dass es zwar keinen Ärger zwischen seinem Klienten und Roach gäbe, Pacquaio aber seinem langjährigen Gefährten Buboy Fernandez die Chance geben wolle, die Geschicke in der Ringecke zu leiten. Ob wirklich alles im Reinen ist, darf bezweifelt werden.
Die späten Geldfreuden des Lucas Matthysse
Für den Weltmeister Lucas Matthysse ist der Kampf sicherlich gleichbedeutend mit dem größten Zahltag seiner sportlichen Laufbahn. Der 35-jährige Argentinier war nach seiner Niederlage 2015 gegen Viktor Postol eigentlich schon zurückgetreten, gab zwei Jahre später jedoch sein Comeback und gewann im Januar 2018 den vakanten WBA-Titel im Weltergewicht gegen den Thailänder Tewa Kiram. Die Tatsache, dass Matthysse dabei allerdings kaum überzeugen konnte und nicht mehr den Glanz vergangener Tage versprühte, macht ihn für den ebenfalls alternden Pacquiao wohl zum idealen Gegner.















