Neuer WBA-Weltmeister: Jaime Munguia entthront Armando Resendiz

Jaime Munguia konnte sich auf der Benavidez vs. Ramirez Undercard nach sieben Jahren wieder einen WM-Titel sichern.

Jaime Munguia dominiert Armando Resendiz über 12 Runden klar

Es war einer der Upsets des Jahres 2025, als der Mexikaner Armando Resendiz den US-amerikanischen Ex-Weltmeister Caleb Plant im Kampf um die Interims-WBA-Weltmeisterschaft im Supermittelgewicht über die Punkte besiegte. Mit einem Rekord von 16-2 stieg er nun auf der Benavidez vs. Ramirez Undercard gegen seinen Landsmann Jaime Munguia in den Ring.

Munguia, der bereits vor sieben Jahren WBO-Weltmeister im Superweltergewicht war, riss das Zepter früh an sich. Mit harten Powerpunches und Kombinationen sicherte sich der Mann aus Tijuana früh wichtige Runden. Resendiz arbeitete gut mit dem Jab und konnte so immer wieder lange Hände landen, doch Wirkungstreffer ließ er vermissen. Jaime Munguia agierte sauber aus dem Rückwärtsgang, schoss, wann immer es ihm möglich war, Kombinationen und raubte vor allem mit harten Körpertreffern die Luft seines Widersachers.

 

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Der Kampf entwickelte sich zu einem Hin-und-Her im Ring, wenngleich der von Eddy Reynoso trainierte Munguia Runde um Runde durch klarere Treffer, Aggressivität und Dominanz im Ring an sich riss. In den letzten Runden dieses WBA-Weltmeisterschaftskampfes war klar, dass Armando Resendiz, der durch Crawfords Titelniederlegung vom Interims- zum vollwertigen Weltmeister aufstieg, nur noch vorzeitig gewinnen kann. Er riskierte mehr und musste ebenso mehr einstecken. Die Championship-Rounds schienen ein vorzeitiges Ende herbeizuführen, doch schlussendlich konnte Munguia sein Gegenüber zwar anklingeln, aber nicht mehr stoppen.

Am Ende eines harten 12-Runden-Fights werteten die drei Unparteiischen mit 117-111, 119-109 und 120-108 einstimmig und eindeutig für den neuen Weltmeister der WBA im Supermittelgewicht Jaime Munguia.

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