Nach positivem Kokain-Test: Joseph Parker bricht sein Schweigen

Wardley vs. ParkerNach Bekanntwerden seines positiven Kokain-Tests Anfang der Woche, hat das neuseeländische Schwergewicht Joseph Parker sein Schweigen gebrochen.

Joseph Parker äußert sich nach positivem Kokain-Test

Nachdem der ehemalige Weltmeister Joseph Parker am Tag des Kampfes gegen Fabio Wardley positiv auf Kokain getestet wurde, äußerte sich der Neuseeländer nun erstmals öffentlich zu den Vorwürfen.

Auf Instagram schrieb Parker:

Ich möchte auf die heutigen Nachrichten eingehen.

Vor meinem letzten Kampf habe ich freiwillig einen Test abgelegt und wurde nun darüber informiert, dass dieser ein auffälliges Ergebnis hat. Das kam für mich völlig überraschend.

Ich habe keine verbotene Substanz eingenommen, ich verwende keine leistungssteigernden Mittel und unterstütze deren Gebrauch auch nicht.

Ich arbeite vollständig mit dem derzeit laufenden Verfahren zusammen und bin zuversichtlich, dass die Untersuchung meinen Namen reinwaschen wird.

Vielen Dank an alle, die mir und meiner Familie unterstützende Nachrichten geschickt haben. Das bedeutet uns sehr viel. Sobald die Untersuchung abgeschlossen ist, werde ich offen sprechen und Fragen beantworten.

Joseph Parker

 

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Auffällig dabei ist, dass er kein Wort zum Vorwurf des Kokain-Konsums verliert. Für den ehemaligen WBO-Weltmeister, der 2018 seinen Titel an Anthony Joshua verlor, steht die Karriere derzeit wortwörtlich auf der Kippe. Bestätigt sich der Fund und kann dieser nicht ausgeräumt werden, wovon derzeit ausgegangen werden kann, muss Parker mit einer Sperre rechnen.

Die VADA hat die Ergebnisse bereits an die britische Anti-Doping-Agentur (UKAD) und den britischen Boxverband BBBofC weitergeleitet. Der Prozess befindet sich nun in einem formellen Regulierungsverfahren. Parker hat nun das Recht, die sofortige Durchführung des Tests zu beantragen, wonach die B-Probe getestet wird. Bei einem positiven Befund auf Drogen während eines Wettkampfs wird in der Regel eine zweijährige Sperre verhängt, sofern keine außergewöhnlichen Umstände nachgewiesen werden können.

Sollte sich der Befund bestätigen, würde die zweijährige Sperre die Karriere des 33-Jährigen erheblich beeinträchtigen. Laut Personen, die den Fall mit dem Portal World Boxing News besprochen haben, scheint das Team eine prozessuale Verteidigung als eine direkte Gegendarstellung vorzubereiten.

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