Nach Fury-Niederlage: Wilder wendet sich mit Videobotschaft an seine Fans

Nach seiner vorzeitigen Niederlage im Kampf gegen Tyson Fury und dem Verlust des WBC-Weltmeistertitels, meldet sich Deontay Wilder erstmals in einer Videobotschaft.

Deontay Wilder: Der Krieg hat gerade erst begonnen, ich werde wieder auferstehen!

Es ist keine Woche her, da beendete der Brite Tyson Fury die Regentschaft von Deontay Wilder. Der „Bronze Bomber“ ging gegen den „Gypsy King“ im Schwergewichts-Titelduell um den grün-goldenen WBC-Gürtel zweimal zu Boden und unterlag schließlich in Runde 7, nachdem er eine Vielzahl Treffer nahm und seine Ecke das Handtuch warf. Fury zeigte mit diesem Sieg eindrucksvoll, dass er seine Leistung aus dem ersten Aufeinandertreffen der beiden Schwergewichte überbieten kann und kürte sich anschließend nicht nur zum WBC-Weltmeister, sondern auch zum Ring Magazine Champion.

Nun meldete sich der entthronte Ex-Champion Deontay Wilder erstmals über seine sozialen Kanäle in einer Videobotschaft selbst zu Wort, nachdem er Anfang der Woche seine „zu schwere“ Uniform vom Walkin mitverantwortlich für die Niederlage gegen Fury machte.

 

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( In My Shaka Zulu Voice) #Prepare For War #BombZquad

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Im Video sagt Wilder: „Hallo meine Leute, meine Bomb Squad Armee, meine Bombe Squad Nation, an alle meine Lieben auf der ganzen Welt. Ich möchte euch nur wissen lassen, dass ich hier bin. Euer König ist hier und wir gehen nirgendwo hin, denn der Krieg hat gerade erst begonnen. Ich werde mich wieder erheben. Ich bin stark. Ich bin ein König, ihr könnt mir meinen Stolz nicht nehmen. Ich bin ein Krieger. Ich bin ein König, der niemals aufgeben wird. Ich bin ein König, der bis zum Tod kämpfen wird. Und wenn jemand das nicht versteht, nicht versteht, was es heißt, in den Krieg zu ziehen, nicht versteht, was es heißt zu kämpfen, werden wir wieder auferstehen. Wir werden den Titel zurückgewinnen. Ich werde zurückkommen. Wir werden unsere Köpfe hochhalten. Euer König ist frohen Mutes. Wir werden uns wie ein Phönix aus der Asche erheben und den Titel zurückgewinnen. Wir sehen uns in ein paar Monaten, denn der Krieg hat gerade erst begonnen. Meine ganze Liebe für meine Menschen.“

 

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An African Giant🤴🏿 @thisiswurld @afropolitainmagazine #TilThisDay #afropolitan #afropolitainmagazine

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Ob Wilder die Rückkampf-Klausel tatsächlich ziehen wird, gilt derzeit als wahrscheinlich, was auch bereits von dessen Co-Manager Shelly Finkel gegenüber Furys Promoter Frank Warren angedeutet wurde. Sollte es zur Trilogie kommen, so würde diese ebenfalls wieder in den USA stattfinden.

Eddie Hearn will Unification mit Anthony Joshua

Eddie Hearn, der Promoter von Anthony Joshua, welcher die restlichen WM-Titel der vier großen Verbände innehat und im Juni gegen Kubrat Pulev antreten wird, wünscht sich unterdessen die Unification der beiden amtierenden britischen Schwergewichtsweltmeister. Hearn ließ zudem kein gutes Haar an Wilder: „Die Leistung von Wilder war nicht gut und die Ausreden danach waren noch schlechter“, sagte Hearn der NY Post.

„Er muss sich selbst anschauen und sehen, ob er in der Lage ist, zurückzukommen. Als Anthony Joshua gegen Andy Ruiz verlor, hätte er 100 Ausreden erfinden können. Er hat keine erfunden. Er schüttelte ihm die Hand, ging dann hinter verschlossene Türen, um sich wieder aufzubauen und den Rückkampf zu gewinnen. Wir werden jetzt eine Menge über Deontay Wilder herausfinden. Aber ich glaube nicht, dass er gut genug ist, um Tyson Fury in einem dritten Kampf zu schlagen. Wenn sie den Rückkampf machen, hoffe ich nur, dass sie sich an den Vertragstermin Juli halten, denn wir wollen diesen Kampf im Jahr 2020 und nicht später. Wir werden unseren Pflichtkampf im Juni bestreiten, und wir unterschreiben, dass wir jetzt gegen den Sieger kämpfen werden. Aber wir wollen nicht über das Jahr 2020 hinaus warten. Nutzt den Augenblick“, so Hearn weiter.

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