Mizuki Hiruta verteidigt WBO-Titel gegen Mai Soliman souverän

Während auf der „Glory in Giza“-Card in Ägypten vieles auf die großen Namen im Hauptprogramm blickte, sorgten auch die Undercard-Kämpfe für klare Aussagen. Mizuki Hiruta verteidigte ihren WBO-Weltmeistertitel dominant.

Hiruta lässt Soliman keine Chance

Mizuki Hiruta hat ihren WBO-Weltmeistertitel im Superfliegengewicht erfolgreich verteidigt. Die ungeschlagene Japanerin setzte sich in einem einseitigen Duell klar nach Punkten gegen Herausforderin Mai Soliman durch. Die Punktrichter werteten den Kampf mit 99-91 sowie zweimal 98-92 zugunsten der Titelträgerin.

Die Rechtsauslegerin aus Japan bestimmte das Geschehen von Beginn an mit dem höheren Arbeitstempo, der besseren Präzision und deutlich mehr Variabilität in ihrer Offensive. Immer wieder setzte Hiruta ihre linke Gerade effektiv ein und folgte den Anweisungen ihres Trainers Manny Robles, konsequent nach rechts aus der Schlaglinie zu arbeiten.

Soliman, in Kairo geboren und inzwischen in Australien beheimatet, hatte nur wenige Momente, in denen sie eigene Akzente setzen konnte. In der achten Runde gelangen ihr einige ordentliche rechte Hände, doch Hiruta reagierte abgeklärt, band ihre Gegnerin im Clinch und entzog sich anschließend wieder geschickt dem offenen Schlagabtausch.

Mit zunehmender Kampfdauer wurde die Überlegenheit der Titelverteidigerin immer deutlicher. Soliman fand kein Mittel gegen die Schlagfrequenz und die taktische Vielfalt Hirutas. Das Gesicht der Herausforderin zeichnete die Spuren des Kampfes deutlich, eines ihrer Augen schwoll im Verlauf komplett zu.

Hiruta verbessert ihre Bilanz damit auf 11-0-0 (2 KOs), während Soliman nun bei 10-2-0 (6 KOs) steht.

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