Miguel Berchelt stoppt Francisco Vargas nach starker Performance

Foto: Mikey Williams/Top Rank

Weltmeister Miguel Berchelt ließ in der zweiten Auflage des Duells von 2017 nichts anbrennen und empfahl sich vor den Zuschauern in Tucson, Arizona für eine Titelvereinigung. 

Berchelt jünger, frischer, stärker

Große Chancen hatte man Francisco Vargas (25-2-2, 18 KOs) im Vorfeld nicht gegeben. Der kampferfahrene Veteran konnte allenfalls für ein unterhaltsames Gefecht sorgen, was er am Ende auch tat. Die Jahre der harten Schlachten gingen auch an ihm nicht spurlos vorüber, und so war es erneut Miguel Berchelt (36-1-0, 32 KOs), der die entscheidenden Akzente setzte. Der 27-jährige war diesmal sogar noch eindrucksvoller.

Für Vargas gab es in seiner gesamten Laufbahn immer nur den Weg nach vorne. Auch in diesem Fall sah dies nicht anders aus. Der Olympiateilnehmer von 2008 war stets um den Infight bemüht, um seine Aktionen unterzubringen. Dafür musste er aber durch ein Feuer marschieren, welches schnell seine Wirkung entfachte. Immer wieder brachte Berchelt klare, schmerzhafte Treffer ins Ziel.

Dabei variierte der Weltmeister gut zwischen Körper und Kopf hin und her. Gelegentliche Treffer von Vargas machten ihm nichts aus. Außerdem blockte er viele Hände ohnehin und konterte im Gegenzug mit gezielten Aktionen. Nach sechs Runden war Vargas schon so weichgeklopft und verwundet, dass dessen Trainer Joel Diaz die weise Entscheidung traf, in der Pause die Reißleine zu ziehen. Der Kampf war vorbei.

Nach dieser Machtdemonstration sollen nun weitere Titel für den mexikanischen Super-Federgewichtler folgen. Gegen Ende des Jahres könnte er auf den Sieger des Kampfes zwischen Masayuki Ito und Jamel Herring treffen, der am 25. Mai erfolgt. Ito hält aktuell den WM-Titel nach Version der WBO.

Berchelt vs. Vargas Rematch – CompuBox Punch Stats

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