Mayweather-Showkampf gegen Zambidis in Griechenland kurzfristig abgesagt

Der für Samstag in Athen geplante Exhibition-Fight zwischen Floyd Mayweather und Mike Zambidis findet vorerst nicht statt. 

Gerichtsstreit verhindert geplanten Showkampf

Der geplante Showkampf zwischen Floyd Mayweather Jr. und Mike Zambidis in Athen ist kurzfristig abgesagt worden. Hintergrund ist ein laufender Rechtsstreit in den USA, der die Veranstaltung kurzfristig ausgebremst hat. Wie aus Unterlagen eines US-Bundesgerichts hervorgeht, sorgte eine anhängige Klage dafür, dass das Event am Samstag nicht wie vorgesehen stattfinden kann.

Auslöser ist eine Klage von CSI Sports Events. Das Unternehmen wirft Mayweather einen Vertragsbruch vor und beantragte gleichzeitig eine einstweilige Verfügung, um die Austragung des Showkampfes zu verhindern. Nach Angaben der Klägerseite liegt über diesen Antrag bislang keine gerichtliche Entscheidung vor.

Die Anwältin Melissa Glass erklärte in einem Schreiben an das Gericht, dass allein die Einreichung der Klage sowie die damit verbundenen rechtlichen Schritte in den USA und Griechenland die Durchführung der Veranstaltung praktisch unmöglich gemacht hätten. Demnach seien Werbemaßnahmen und Vertriebsaktivitäten gestoppt sowie der Ticketverkauf eingestellt worden.

Neuer Termin möglich

Ob der Kampf zu einem späteren Zeitpunkt nachgeholt wird, hängt von der Entscheidung des Gerichts über den Antrag auf einstweilige Verfügung ab. Laut dem Schreiben der Kläger könnte das Duell zu einem neuen Termin angesetzt werden, sofern die rechtlichen Hürden ausgeräumt werden.

Unter dem Motto „Battle Of The Legends“ war der Event in den vergangenen Tagen intensiv beworben worden. Mayweather war bereits nach Griechenland gereist und hatte dort an einer Pressekonferenz teilgenommen. Zahlreiche Videos in den sozialen Netzwerken dokumentierten die laufenden Promotion-Aktivitäten.

Am Donnerstag bestätigten schließlich auch die Veranstalter über ihre offiziellen Social-Media-Kanäle die Verschiebung des Hauptkampfes. Die übrigen Kämpfe der Veranstaltung sollen hingegen wie geplant stattfinden.

In einer kurzen Mitteilung hieß es: „Manche Kämpfe verdienen es, ein wenig länger zu warten, damit ihre Geschichte richtig erzählt werden kann.“

Die restlichen Kämpfe der Veranstaltung sollen weiterhin stattfinden.

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