
Dalton Smith bekommt einen neuen Termin für seine erste Titelverteidigung. Matchroom Boxing hat den verschobenen WM-Kampf gegen Alberto Puello offiziell auf den 24. Oktober angesetzt und zugleich seinen britischen Veranstaltungsplan für die kommenden Monate vorgestellt.
Smith gegen Puello steigt nun am 24. Oktober in Sheffield
Nach der verletzungsbedingten Verschiebung steht der erste Titelverteidigungskampf von Dalton Smith nun fest. Der WBC-Weltmeister im Superleichtgewicht trifft am 24. Oktober in seiner Heimatstadt Sheffield auf Pflichtherausforderer Alberto Puello.
Ursprünglich sollte das Duell bereits am 6. Juni stattfinden. Damals musste Smith den Kampf jedoch kurzfristig absagen, nachdem er sich im Training eine nicht näher benannte Verletzung zugezogen hatte. Die Veranstaltung fand dennoch statt, wobei Josh Padley seinen EM-Titel im Superfedergewicht gegen Aqib Fiaz erfolgreich verteidigte.
Puello (25-1-0, 11 KOs) hielt sich derweil aktiv und besiegte erst am vergangenen Wochenende Miguel Bolano durch TKO in der vierten Runde. Nun richtet sich der Fokus des Dominikaners auf den WM-Kampf gegen Smith.
Der britische Champion blickt nach überstandener Verletzung optimistisch auf seine Rückkehr: „Es war natürlich frustrierend, mich in einer so guten Form zu verletzen, nachdem wir so viel Arbeit ins Trainingslager investiert hatten. Aber Verletzungen gehören zum Boxen dazu. Ich habe mir die nötige Zeit für die Genesung genommen, auf die Ärzte gehört und bin jetzt wieder im Training. Ich fühle mich stark und bereit.“
Smith verfolgt dabei klare Ziele: „Ich möchte mir ein Vermächtnis aufbauen. Dazu gehört es, den Titel gegen die besten Herausforderer der Gewichtsklasse zu verteidigen. Ich kann den 24. Oktober kaum erwarten und werde in Sheffield eine überzeugende Leistung zeigen.“
Ben Whittaker kämpft um WM-Chance

Bereits drei Wochen zuvor steht Ben Whittaker im Mittelpunkt einer Matchroom-Veranstaltung. Der Olympiasilbermedaillengewinner von Tokio trifft am 3. Oktober in der Utilita Arena in Birmingham auf den Australier Conor Wallace (17-1-0, 12 KOs).
Für Whittaker könnte der Kampf richtungsweisend sein. Mit einem Sieg würde sich der 29-Jährige in eine aussichtsreiche Position für einen IBF-WM-Kampf im Halbschwergewicht bringen.
Seit seinem Wechsel zu Matchroom im vergangenen Herbst zeigte Whittaker regelmäßig starke Leistungen. Zuletzt stoppte er den erfahrenen Richard Rivera bereits in der zweiten Runde, woraufhin Spekulationen über mögliche Duelle mit Joshua Buatsi, Anthony Yarde oder Willy Hutchinson aufkamen.
Wallace kehrte im April nach zehnmonatiger Pause mit einem KO-Erfolg über Walter Gabriel Sequeira zurück und erhält nun die Chance, sich auf internationaler Bühne zu beweisen.
Whittaker freut sich besonders auf den Heimauftritt: „Das ist der nächste wichtige Schritt auf meinem Weg zum Weltmeistertitel. Ich freue mich darauf, vor heimischem Publikum erneut eine besondere Leistung zu zeigen.“
Europameisterschaft für George Liddard, Titelchance für Pat Brown
Bereits am 22. August veranstaltet Matchroom eine Boxgala in der traditionsreichen York Hall in London. Im Hauptkampf boxt der ungeschlagene britische Mittelgewichtsmeister George Liddard (14-0-0, 8 KOs) gegen den Italiener Dario Morello (26-1-0, 4 KOs) um den vakanten Europameistertitel.
Auf derselben Veranstaltung trifft Jimmy Sains (12-0-0, 10 KOs) im Kampf um den Commonwealth-Titel auf Tom Cowling (15-1-0, 4 KOs). Außerdem stehen sich die beiden ungeschlagenen Mittelgewichtler Emmanuel Buttigieg und P. A. Gordon (9-0-0, 1 KO) um den englischen Meistertitel gegenüber. Im Federgewicht bestreitet Tiah Ayton (6-0-0, 5 KOs) gegen Ellie Hellewell (7-1-1, 1 KO) ihren ersten auf zehn Runden angesetzten Profikampf.
Am 19. September folgt in der Co-op Live Arena in Manchester der nächste Höhepunkt. Dort erhält Olympiateilnehmer Pat Brown (6-0-0, 6 KOs) seine erste große Titelchance als Profi. Der Cruisergewichtler trifft auf den ebenfalls ungeschlagenen John Hedges (12-0-0, 3 KOs) um die vakanten britischen und Commonwealth-Meistertitel. Für beide Boxer wird es zugleich der erste Zwölf-Runden-Kampf ihrer Profikarriere.














