
Der deutsche Ex-Weltmeister gibt demnächst sein Comeback, live auf DAZN. Die Zielsetzung ist die Weltmeisterschaft noch in diesem Jahr.
Lange hörte man nichts vom einstigen Cruisergewichts-Weltmeister Marco Huck (43-5-1), der seit Juni 2024 nicht mehr im Ring stand. Allgemein wurde es in den letzten Jahren ziemlich ruhig um die deutsche Boxlegende, die mit furiosen Kämpfen vor rund 10 bis 15 Jahren Deutschland begeisterte. Spätestens seit seiner Niederlage gegen Oleksandr Usyk im September 2017 wurde es still um Huck, der nun aber noch einmal angreifen möchte.
Wie kürzlich und recht kurzfristig bekanntgegeben wurde, findet am 14. Februar ein Box-Event in der OWL Arena in Halle (NRW) statt. Es ist genau jene Location, in der Huck im August 2009 erstmals WBO-Weltmeister wurde – damals noch unter dem Namen Gerry Weber Stadium. Für Huck bedeutet dies eine emotionale Rückkehr zu seinen glorreichen weltmeisterlichen Anfängen, die zugleich als Startschuss für neue sportliche Schlagzeilen dienen soll.
Huck boxt auf DAZN gegen den amtierenden tschechischen Meister Pejsar

Foto: Patron Boxing
Es war durchaus eine überraschende und kurzfristige Mitteilung, dass am 14. Februar ein großes Box-Event stattfinden wird. Inzwischen ist auch der Comeback-Gegner von Huck bekannt: Es wird Vaclav Pejsar (26-22) sein. Pejsar wurde im vergangenen November tschechischer Meister im Cruisergewicht, als er Pavol Hrivnak (6-4) vorzeitig schlug. Insgesamt erscheint Pejsar mit seinen 22 Niederlagen nicht sonderlich hochkarätig, allerdings muss berücksichtigt werden, dass Huck lange inaktiv war und mit inzwischen 41 Jahren ebenfalls nicht mehr der Jüngste ist.
Pejsar wirkt auf dem Papier durchaus gut in Schuss und ist für seine Zähigkeit bekannt. So ging er beispielsweise über die volle Distanz von zehn Runden mit dem deutsch-türkischen Weltklassemann Hüseyin Cinkara (23-1), der als brachialer Puncher gilt. Pejsar ist dafür bekannt, nicht leicht umzufallen und konstant Druck auszuüben. Man kann ihn ausboxen, doch Huck war nie ein filigraner Techniker – und das dürfte sich auch im Jahr 2026 nicht plötzlich geändert haben. Von daher darf man einen stilistisch interessanten und unterhaltsamen Kampf in Halle erwarten, der den Boxsportfreunden durchaus etwas bieten kann.
Die Zielsetzung lautet Weltmeisterschaft – kommt ein Kampf mit Agit Kabayel?

Foto: Torsten Helmke
Aufhorchen ließ ein jüngstes Interview von Marco Huck, in dem er davon sprach, in diesem Jahr noch „einige Kämpfe“ bestreiten zu wollen. Zudem gab er selbstbewusst an, noch in diesem Jahr Weltmeister werden zu wollen. Da stellt sich zwangsläufig die Frage, ob dies ein realistisches Ziel ist.
Die Möglichkeiten für einen WM-Kampf könnten in diesem Jahr durchaus gegeben sein. Abseits irrelevanter kleiner Verbände – die hoffentlich nicht in Betracht gezogen werden – ließe sich etwa im Bridgerweight eine Positionierung anstreben. Beispielsweise sind im aktuellen WBA-Ranking lediglich neun von fünfzehn möglichen Boxern gelistet, wodurch der Weg zu einem Titelkampf vergleichsweise kurz wäre. Auch im WBC-Ranking könnte man sich mit den richtigen Siegen zügig in Stellung bringen.
Eine weitere Option wäre ein potenzieller Kampf gegen Agit Kabayel, den aktuellen WBC-Interimsweltmeister. Möglicherweise ist Huck heiß auf ein solches Duell und möchte sich mit dem Comeback entsprechend positionieren. Grundsätzlich wäre ein Kampf zwischen beiden in Deutschland eine große Nummer und hervorragend zu vermarkten. Allerdings gibt es berechtigte Zweifel, ob Huck im Jahr 2026 noch über die notwendige Leistungsfähigkeit verfügt, um ein adäquater Gegner zu sein.
Genau das muss er nun unter Beweis stellen. Den Anfang macht der 14. Februar in Halle, wo er Pejsar überzeugend bezwingen muss. Gelingt ihm dies nicht, dürften sich weiterführende WM-Ambitionen bereits erledigt haben.
Huck-Comeback live auf DAZN – Tickets auf Eventim

Ob Huck bei seinem Comeback-Versuch tatsächlich noch einmal international ganz oben angreifen kann, wird sich maßgeblich am 14. Februar in der OWL Arena in Halle zeigen. Tickets sind bei Eventim ab 16 Euro erhältlich. Neben Huck werden zahlreiche weitere Boxer im Einsatz sein, darunter bekannte Namen wie Bujar Tahiri (21-0) oder der Lucas-Browne-Bezwinger Arman Khudoyan (7-0).
Der Streamingdienst DAZN wird ab 16 Uhr live übertragen. Alternativ besteht zudem die Möglichkeit, die Veranstaltung per PPV über Fight24 zu verfolgen.















Ein paar gute Kämpfe ja aber international oben angreifen schwierig.
Weltmeister ? 😳 wo ?
Ich dachte er ist endlich in Rente ! ? ? 🙏🏻
Na ja, mehr negatives schreibe ich jetzt nicht !
Er hatte sich ja stets bemüht und die Macht der Manager und der Kohle war bei ihm. Hätte ich auch so mitgemacht !
Aber ich hätte eingesehen ….. verdammt, ich wollte doch das M halten 😂 Alles gute und beste Gesundheit wünsche ich ! 🥊👍🏻🥊
PS – Alleine der Gedanke an Agit Kabayel verbietet sich von selbst ! (((Weil zu Lächerlich))) 🤷🏼♂️
Ist dieser Artikel ernst gemeint?!