
AGON Sports rief im Rahmen der diesjährigen BDB-Convention zur „Mallorca Fight Night“ ins Pueblo Espanol nach Palma. Insgesamt standen acht Kämpfe auf der Card.
Alejandro Claro dominiert Edinson Martinez über acht Runden
Im auf acht Runden angesetzten Duell zweier Rechtsausleger standen sich AGON-Boxer Alejandro Claro und Edinson Martinez gegenüber. Claro, der in seinem zweiten Profikampf stand, konnte den deutlich erfahreneren Martinez gut kontrollieren und gab den Takt vor. Starkes Defensivverhalten sorgte dafür, dass er kaum getroffen wurde. Im Rückwärtsgang hagelte es dennoch variable Treffer, die dem Kolumbianer zusetzten. Claro spielte im Verlauf des Kampfes immer wieder seine boxerische Klasse aus und dominierte Runde um Runde, was ihm letztendlich einen klaren Punktsieg bescherte.
Yenifel Vicente bezwingt Angel Guedez über die Punkte
Der in Palma lebende Federgewichts-Veteran Yenifel Vicente stieg in seiner Heimatstadt zu seinem bereits 48. Kampf in den Ring. Der 39-jährige traf dabei in einem 6-Runder auf Angel Guedez aus Kolumbien. Vicente bestimmte den Kampf nahezu nach Belieben. Guedez musste immer wieder Treffer nehmen, landete aber selbst kaum welche. Es entwickelte sich ein für die Zuschauer ansehnliches Duell, welches der Mallorquiner am Ende über die Punkte gewann.
Malek Semmo schickt Kassimou Mouhamadou auf die Bretter, siegt über die Punkte

Im Mittelgewicht stieg der Oberhausener Mittelgewichtler Malek Semmo zu seinem fünften Kampf in den Ring. Der AGON-Jungspund bekam es mit dem Franzosen Kassimou Mouhamadou (11 Siege, acht Niederlagen) zu tun, der sich zu einem ersten Test für den 22-Jährigen entwickelte. Semmo musste zu Beginn Treffer nehmen und in den Kampf finden. In der zweiten Runde konnte er jedoch ein erstes Achtungszeichen setzen, als er seinen Widersacher mit einem Kopfhaken auf die Bretter schickte. Der Franzose kam angeschlagen zurück auf die Beine und überstand die Runde nur mit Mühe.
Semmo nahm das Zepter immer mehr in die Hand und setzte die Ansagen aus seiner Ecke gezielt um – mit Erfolg! In der fünften Runde öffnete sich ein Cut beim Deutschen, der ihn nur kurzfristig behinderte. Die finale Runde gestaltete sich zugunsten des Schützlings von Salih Yildirim, der Kassimou Mouhamadou schlussendlich über die Punkte bezwang und seinen ersten Test bei den Profis bestand.
Saidel Horta bezwingt Fernando Toro
Der Kubaner Saidel Horta stieg im Leichtgewicht zu seinem zweiten Kampf als Profi in den Ring. Dort traf er auf Fernando Toro aus Venezuela, den er Runde um Runde durch den Ring scheuchte. Der AGON-Mann Horta spielte seine Klasse immer wieder gezielt gegen den 11-3-Mann aus und dominierte nahezu jede Runde deutlich. Vor allem seine schnellen Aktionen setzten Toro immer wieder unter Druck, im Verlauf des Kampfes viele klare Treffer zum Kopf nehmen musste. Horta lieferte eine beeindruckende Performance ab und sicherte sich die Runden und den anschließenden Punktsieg deutlich.
Elvis Sangou mit Punktsieg über Victor Julio
Mit viel Rückenwind seiner Fans stieg der ebenfalls auf Mallorca lebende Local Hero Elvis Sangou gegen Victor Julio in den Ring. Sangou trieb sein Gegenüber mit wechselnder Auslage durch den Ring. Julio kam in dieses Duell im Superleichtgewicht mit deutlich mehr Erfahrung in den Ring (34 Kämpfe), doch Sangou löste die Aufgabe souverän. Mit variablen Schlägen zu Körper und Kopf erzielte er teils sehenswerte Treffer, die Julio durchrüttelten, aber nur selten in ernsthafte Bedrängnis brachten. Zwar wirkte der Kolumbianer mehrmals angeklingelt, doch finishen konnte Sangou seinen Widersacher nicht. Am Ende siegte er klar über die Punkte und sicherte sich seinen vierten Sieg in den bezahlten Rängen.
Arlen Lopez dominiert Leonel Eduardo Avila deutlich
Mit Doppel-Olympiasieger Arlen Lopez stieg in Palma auch absolute Weltklasse in den Ring. Im Supermittelgewicht ging es für den Kubaner im siebten Kampf gegen den Argentinier Leonel Eduardo Avila, der in 16 Kämpfen viermal der Unterlegene war. Lopez begann das Duell in gewohnter Manier. Der talentierte Kubaner boxte abwartend, aber mit klarer Linie. Immer wieder wechselte er seine Auslage, setzte variable Treffer zu Körper und Kopf und machte den Klassenunterschied zum Argentinier deutlich.
Angriffsversuche seines Gegenübers ließ Arlen Lopez immer wieder verpuffen, nur um dann selbst zu kontern und Treffer zu erzielen. Im Verlauf des Kampfes versuchte Leonel Eduardo Avila verlorenen Boden gutzumachen, was ihm aber nur teilweise gelang. Lopez konnte den Kampf weitestgehend nach Belieben bestimmen, den Argentinier aber nicht nachhaltig zermürben. Am Ende war der deutliche Punktsieg mit 97-93, 98-92 und 99-91 nur noch Formsache.














