Klitschko Kampf in den USA wackelt

Findet Wladimir Klitschkos nächster Kampf vielleicht doch in München statt?

Ein Bericht von Ebby Thust

Der für den 25. April terminierte WM-Kampf von Schwergewichts-Weltmeister Wladimir Klitschko gegen Bryant Jennings in New York scheint nun wohl doch nicht stattzufinden.

„Noch vor gut einem Monat war eigentlich noch alles perfekt, aber nun sind die Verhandlungen mit Jennings neuem Management ins Stocken geraten. Dabei geht es primär nicht um Jennings Börse, sondern auch um ganz viele andere Sachen und lansam kommen wir auch unter Zeitdruck“, so Klitschkos Manager Bernd Bönte. Nach Böntes Aussage soll es noch in dieser Woche zu einer endgültigen Entscheidung kommen. Allerdings scheint es nicht so auszusehen, dass Klitschkos nächster Kampf doch noch in den USA stattfindet.

Sollte es zu keiner Einigung mit Jennings Management kommen, wird Wladimir Klitschko dann wohl im Mai oder Juni in München eine Titelverteidigung bestreiten. „Wir haben die Halle in München bereits reserviert“, bestätigte Bönte.

Dann käme aber Jennings als Gegner nicht mehr infrage. Klitschko, der seinen letzten WM-Kampf am 15. November 2014 gegen den Bulgaren Kubrat Pulew gewann, könnte dann vielleicht gegen den Briten Tyson Fury boxen. Allerdings würde Klitschko selbst wohl lieber gegen den Gewinner des am 17. Januar in Las Vegas anstehenden WM-Fights zwischen WBC-Champion Bermane Stiverne (Kanada) und Deontay Wilder (USA) antreten, da es sein erklärtes Ziel ist, sich auch noch den WBC WM-Gürtel umzuschnallen, den ja bis zu seinem Rücktritt noch sein Bruder Vitali trug. Bleibt nur zu hoffen, dass das Klitschko Management, nach alle den großen Namen die jetzt als Gegner genannt werden, es doch nicht doch Shannon Briggs sein wird gegen den Wladimir dann in München in den Ring steigt. Denn auf die direkte Frage hat Manager Bernd Bönte in einem früheren Interview Briggs als Gegner zumindest nicht ausgeschlossen.

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