Nach 16 Monaten Pause war es sein Abend: Tyson Fury meldet sich mit einem haushohen Punktsieg über KO-Maschine Arslanbek Makhmudov zurück.
Tyson Fury dominiert Arslanbek Makhmudov in starker Manier
Im mehr als 60.000 Zuschauer fassenden Tottenham Hotspur Stadium in London stieg der zweifache Ex-Weltmeister und selbsternannte „Gypsy King“ Tyson Fury nach 16 Monaten Ringabstinenz wieder in den Ring. Dort traf er auf den gefürchteten Russen Arslanbek Makhmudov, der 19 seiner 21 Siege vorzeitig holte.
Im Duell der beiden Heavyweights begann Makhmudov stürmig in der ersten Runde. Der Wahl-Kanadier wollte gleich aufs Ganze gehen und schoss harte Hände. Fury parierte die ersten Attacken seines Widersachers, nahm jedoch auch einige Treffer. Makhmudov versuchte im Verlauf der nächsten Runden immer wieder im Vorwärtsgang den Druck zu machen und stürmte in Angriffswellen auf Fury zu. Der bewegte sich geschickt im Rückwärtsgang, mied die meisten Hände und klammerte den Russen an den Seilen ab.
Im Verlauf des Fights übernahm Fury dann mehr und mehr die Kontrolle. Makhmudov hatte sich in den ersten vier Runden bereits verausgabt und musste dafür nun die Quittung zahlen. Fury boxte, die Auslage immer wieder wechselnd, mit vielen lockeren Jabs an und schloss dann mit harten Händen ab. „The Lion“ klammerte vermehrt, was Fury geschickt nutzte, um weiter zum Körper und zum Kopf kurze Haken zu bringen.
Der Gypsy King war in guter Verfassung: seine schnellen Meidbewegungen, der bewegliche Oberkörper und die gestochen scharfen langen Hände spielten dem Allrounder sichtlich in die Karten. Arslanbek Makhmdov zollte immer mehr Tribut und wirkte im letzten Drittel sichtlich erschöpft. Fury konnte den Russen einige Male hart mit wuchtigen Haken treffen und anklingeln, doch bis zum Ende nicht finishen. Schlussendlich ging der Fight nach 12 Runden haushoch für den mittlerweile 37-jährigen Fury aus, der sich mit 119-109 und zweimal 120-108 souverän und zugleich dominant zurückmeldete.
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Im Anschluss an die Siegerehrung forderte Fury seinen Langzeit-Rivalen Anthony Joshua heraus, der den Fight aus der ersten Reihe beobachtete. Joshua machte klar, dass es nie an ihm gelegen habe, dass der Kampf bisher nicht zustande kam und er „der Boss“ sei, der sage, wann der Kampf kommt. Bleiben wir gespannt…
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Das war der lahmste Kampf ever…Anthony wir crispy Fury verputzen wie ne Kinoschachtel Popcorn