Kiryl Relikh punktet Rances Barthelemy überlegen aus

Endlich konnte der Weißrusse Kiryl Relikh seine völlig daneben liegende Punktniederlage vom Mai letzten Jahre, die er gegen den Kubaner Rances Barthelemy erfahren hatte, wieder gerade rücken. Kiryl Relikh gewann in der Nacht zum heutigen Sonntagmorgen im Freeman Coliseum zu San Antonio in Texas, USA, klar und einstimmig ggen den bis dahin ungeschlagenen Rances Barthelemy und "nebenbei" gewann der Weißrusse auch noch den vakanten WBA Weltmeistertitel im Siper-Leichtgewicht.
Endlich konnte der Weißrusse Kiryl Relikh seine völlig daneben liegende Punktniederlage vom Mai letzten Jahres, die er gegen den Kubaner Rances Barthelemy erfahren hatte, wieder gerade rücken. Kiryl Relikh gewann in der Nacht zum heutigen Sonntagmorgen im Freeman Coliseum zu San Antonio in Texas, USA, klar und einstimmig gegen den bis dahin ungeschlagenen in Las Vegas lebenden Kubaner Rances Barthelemy und „nebenbei“ gewann der Weißrusse auch noch den vakanten WBA Weltmeistertitel im Super-Leichtgewicht.

Kiryl Relikh gewinnt Revanche-Fight und sichert sich den WBA WM-Titel im Super-Leichtgewicht

Der 28jährige Weißrusse Kiryl Relikh (22-2, 19 KOs), der noch im Mai letzten Jahres zwar klar und einstimmig, aber völlig umstritten und unter goßen Protesten, gegen den gleichen Mann verloren hatte, bezwang am Samstagabend im ausverkauften Freeman Coliseum in San Antonio Texas in einen 12 Runden Revanchekampf gegen die bis dahin unbesiegte Nr. 1 der WBA Ranking, Rances Barthelemy (26-1, 134 KOs) und gewann dieses Mal mit einem großen Punktevorsprung und einer einstimmigen Entscheidung den vakanten Weltmeistertitel der WBA im Super-Leichtgewicht.
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Relikh, 28, war einfach der aktivere Boxer in fast jeder Runde. Der eigentlich im ersten Kampf der Beiden, regelrecht betrogene Relikh landete die härteren Schläge und war der beweglichere Boxer im Ring. Es war fast genauso wie beim ersten Aufeinandertreffen dieser beiden Boxer im Mai 2017 im MGM National Harbor in Oxon Hill, USA, als der heutige Verlierer den damals dominierenden Weißrussen völlig unverständlich, einstimmig nach Punkten besiegen konnte. Schon wegen diesem zehn Monate zurückliegenden fragwürdigem Sieg, galt der in Las Vegas lebende Kubaner Rances Barthelemy als der Außenseiter in diesen WM-Kampf.

Die drei Punktrichter am Ring werteten den Kampf am Ende der 12 Runden 117:110, 118:109 und 118:109 klar und einstimmig für den neuen WBA Weltmeister im Super-Leichtgewicht. Barthelemy fand viel zu spät in den Kampf und schlug immer wieder viel zu tief und es sah so aus, als würde er dies absichtlich tun. Barthelemy erhielt dann in der 7. Runde, völlig zurecht eine Verwarnung wegen Tiefschlags und einen Punkt abgezogen, aber er schlug auch nach dieser Verwarnung immer wieder, bis zum Ende des Kampfes, unter die Gürtellinie seines Gegners. Ringrichter Luis Pabon hätte Barthelemy eigentlich noch mehrmals verwarnen müssen und auch über eine Disqualifikation hätte sich der Kubaner nicht beschweren können, denn Barthelemys schlug einfach immer wieder tief.

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Barthelemy hinterließ den Eindruck als hätte er Angst überhaupt zu schlagen, er wirkte regelrecht gehemmt. Relikh konterte seiner wenigen Treffer und gab dem Kubaner dreimal soviel Schläge zurück wie dieser versuchte auszuteilen. Es war schon ein etwas komischer Kampf und es sah immer wieder so aus als würde Barthelemy zögern, seine Hände fliegen zu lassen. Manchmal schien es, als ob Barthelemy darauf wartem würde, dass Relikh müde wird und er dann vielleicht erst dann angreifen wolle. Wenn das sein Plan war, dann war es ein schlechter Plan, den Relikh strotze vor Kraft und Kondition bis zur letzten Minute dieses Kampfes.

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Die Punktrichter dieses Kampfes waren allerdings viel unparteiischer und objektiver als bei der ersten Begegnung dieser beiden Boxer im Mai letzten Jahres. Die Punktrichter damals schienen regelrecht verwirrt zu sein. Sie sahen damals Barthelemy mit einer einstimmig Entscheidung, mit einer Wertung von 116:110, 115:111 und 117:109 als den Sieger. Ein damals absolut unverständliches Punkturteil für den bis dahin immer noch ungeschlagenen Barthelemy.  Für die meisten Experten am Ring hieß auch damals der Sieger schon Relikh. Es war die gleiche Situation wie gestern beim Revanche-Kampf dieser Beiden, außer dass es beim ersten Kampf eine Runde gab, in der Relikh zu Boden geschlagen wurde. Aber auch dieser Niederschlag wurde damals eigentlich aufgehoben, weil auch Relikh Barthelemy in diesem ersten Kampf zu Boden schlug. Es war damals in der ersten Begegnung ein klarer Sieg für Relikh, aber die Punktrichter hatten wohl damals eine schlechte Nacht und machten eine Reihe von verrückten Partituren. Die umstrittene Wertung der Punktrichter aus dem ersten Kampf, war auch der eigentliche der Anlass, warum es gestern Nacht zu einem Rückkampf zwischen den beiden Fightern kam. Es hagelte damals im Mai letzten Jahres Proteste von Zuschauern und Experten, so dass es ein muss des Boxverbandes war

diesen Kampf gestern Nacht zu wiederholen. Jetzt, da alles wieder gerade gerückt ist bleibt zu hoffen, dass es heute Nacht das letzte Mal war, dass sich Relikh und Barthelemy gegenüber gestanden haben.

Kiryl Relikh punktet Rances Barthelemy überlegen aus
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