Kevin Boakye unterschreibt bei Zuffa-Boxing – als erster deutscher Profi!

Boxen: Boxen im Norden, Hamburg, 03.10.2024
Kevin Boakye (GER) – Florian Wildenhof (GER)
© Torsten Helmke

Der Hamburger Jung Kevin Boakye glänzt nicht nur mit seinem explosiven Stil im Ring. Er wird auch immer mehr zu einer internationalen Top-Adresse. Der Beleg: Der 27-jährige Musterathlet hat bei Zuffa-Boxing unterschrieben. Eine Unterschrift, ein Ausrufezeichen – als erster Deutscher, wohlgemerkt.

Nach Zuffa-Signing: Kevin Boakye im Interview mit BOXEN1

Boxen1.com hat mit Kevin, der gerade in seiner US-Wahlheimat St. Petersburg, Florida, weilt, über den spektakulären Deal sprechen können. Exklusiv!

Kevin, deine Unterschrift unter dem Vertrag mit Zuffa Boxing ist noch nicht ganz trocken – und schon stehst du für ein erstes Statement bereit. Dankeschön! Kurz nachgehakt: Wie kam es überhaupt zur Kontaktaufnahme mit Zuffa Boxing?

Durch meinen Manager Ryan Rickey. Ryan ist sehr, sehr gut vernetzt mit den Top-Promotions in den USA, Großbritannien und anderswo. Er hat mir diese Möglichkeit eröffnet, mit Zuffa in Kontakt zu treten – und wir haben uns schnell und gut vertraglich einigen können.

 

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Okay, das zeigt wieder einmal, dass Boxer mit einem erstklassigen Management im Rücken bestens netzwerken können und es auf die ganz großen Bühnen schaffen – klar, sofern das Sportliche stimmt. Aber was hat dich konkret dazu bewogen, bei Zuffa Boxing einzusteigen?

Man muss ehrlich sein: Zuffa ist erst seit wenigen Wochen richtig auf dem Markt und sorgt bereits für den größten Gesprächsstoff im aktuellen Zeitalter des Boxens. Mit Top-Verpflichtungen wie Cruisergewichtsweltmeister Jai Opetaia oder dem Boxstar aus England, Conor Benn, hat sich Zuffa einfach grandios positioniert. Es werden endlich Kämpfe auf Augenhöhe folgen – die Besten boxen gegen die Besten; so, wie man es sehen möchte!

Sicher, und was noch?

Zudem wird der Sport, für den fast meine gesamte Zeit draufgeht, nun finanziell wertgeschätzt. Geld sollte nie der Hauptmotivator sein – ist es in meinem Fall auch nicht – aber es spielt trotzdem eine riesige Rolle, wenn es um die Entscheidung geht, wie die Zukunft aussieht und wo man unterschreibt. Schließlich ist es mein Job, zu trainieren und in den Ring zu steigen. Und endlich werde ich dafür angemessen entlohnt.

Fraglos, eine solide finanzielle und ökonomische Basis zu haben, ist unumgänglich für die volle Konzentration auf den Profisport. Das führt direkt zur Anschlussfrage: Wo willst du sportlich mit Zuffa Boxing hin, welche Ambitionen hast du nun?

Natürlich ist es mein Ziel, Weltmeister zu werden. Dieses Ziel verliere ich nicht aus den Augen. Ich bin überzeugt von dem Konzept, das Zuffa verfolgt: weg von den vier bis fünf Weltmeistern pro Gewichtsklasse, hin zu einem wahren Weltmeister. Genau so, wie man es aus der UFC kennt – übrigens auch der Grund, warum so viele Kampfsportler dort die Zukunft sehen. Es gibt einen Weltmeister und nicht hundert Verbände mit jeweils einem Weltmeister. Das macht das Boxen aus meiner Sicht kaputt.

Eines hast du bereits jetzt erreicht: Du bist der erste deutsche Profi, der bei Zuffa Boxing unterschrieben hat…

… Ja, und das ist eine große Ehre für mich. Damit ist ein Stück deutsche Boxgeschichte geschrieben worden. Es ist zugleich ein Vermächtnis, dem ich mich verpflichtet fühle.

Und wann steigt dein erster Fight unter dem Zuffa-Label?

Das Datum steht noch nicht ganz fest. Es sollte aber in den nächsten Tagen geklärt werden. So oder so: Ich freue mich drauf – und ich bin bereit. Absolut!

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