Joseph Parker am Tag seines Kampfes gegen Fabio Wardley positiv auf Kokain getestet!

Joseph Parker
Joseph Parker

Wird Parker nun für 2 Jahre gesperrt? Das wäre dann wohl das Karriereende.

Der frühere Schwergewichts-Weltmeister Joseph Parker hat am Tag seines Kampfes gegen den Engländer Fabio Wardley einen Drogentest auf Kokain nicht bestanden.

Der 33-jährige neuseeländische Schwergewichtler und Vater von sechs Kindern wurde am 25. Oktober von der Anti-Doping-Agentur getestet.

Was ist der Kokainmetabolit Benzoylecgonin?

Der nachteilige analytische Befund wurde am heutigen Freitagmorgen enthüllt.

Team Parker hat nun die Möglichkeit, die B-Probe testen zu lassen.

In der überwiegenden Mehrheit der Fälle sind die Ergebnisse der A- und B-Proben jedoch identisch.

Parker erklärte, dass er während seines gesamten Trainingslagers in Irland und London, seine Frau und seine Kinder bei sich hatte. Wobei diese Tatsache natürlich kein Alibi dafür ist, dass er kein Kokain konsumiert hat.

Wardley stoppte Parker in der 11. Runde ihres Kampfes im Oktober.

Spuren des Kokainmetaboliten Benzoylecgonin bleiben in der Regel etwa vier Tage im Urin nachweisbar, was bedeutet, dass Parker sich das Medikament in der entscheidenden Kampfwoche, in der Aufbauzeit, vereinnahmt haben muss.

Auf einer Pressekonferenz am gestrigen Donnerstag in Greenwich, an der Parker mit dem Helden von Ipswich Wardley auf der Bühne stand, waren die Medien überaus herzlich und Parker hielt sich dabei ziemlich bedeckt.

Am Ende dieser Pressekonferenz blieb Wardley zurück, um Dutzende von Einzelinterviews zu geben, während Parker direkt verschwunden war, ohne nur ein einziges Interview zu führen.

Wie eine vertrauliche Quelle erfuhr, soll Parker nach dem zermürbenden Kampf derzeit im Urlaub sein.

Die gleiche fassungslose Quelle aus der Nähe des Lagers von Parker sagte: „Ich bin absolut schockiert.“

„Dies war das erste Traingscamp, in dem Joe Parker seine ganze Familie um sich hatte“.

„Das Lager war großartig verlaufen und er hat in einem großartigen Kampf und eine gute Leistung erbracht.“

Die VADA wird ihre Ergebnisse nun an die UKAD und dem „BritishBoxingBoard of Control“ übergeben, die das Doping gleichzeitig überwacht und auch bestrafen wird.

Parker könnte mit einem zweijährigen Box-Verbot konfrontiert werden, obwohl Kokain eine Freizeitdroge und keine leistungssteigernde Droge ist.

Joseph Parker wurde am Tag seines Kampfes gegen Fabio Wardley positiv auf Kokain getestet.

In vergangener Zeit hatte Parker einmal einen vom Weltboxingrat auferlegten Drogentest wegen eines Feiertags im Jahr 2017 verpasst.

Sein damaliger Promoter, Duco Events, bestätigte, dass er den Test nach seinem Sieg gegen den Rumänen Razvan Cojanu im Mai aufgrund eines Feiertages verpasst hatte.

Duco Events sagte: „Joseph verlängerte seinen Urlaub nach dem Cojanu-Kampf am 6. Mai 2017 und informierte das Vada-System nicht über seine Planänderung.

„Vor ein paar Wochen gingen Drogentester zu seiner Residenz in Las Vegas weil er gesagt hatte, dass er dort ins Trainingslager gehen würde, aber er hatte dann seine Pläne geändert und war zu dieser Zeit in Samoa.

„Es gibt kein Verstecken, es ist nur ein Versehen,“ so sein früherer Promoter.

Queensberry Promotions veröffentlichte eine Erklärung, als die Nachricht bekannt wurde.

Diese lautete: „Die Voluntary Anti-Doping Association (VADA) informierte gestern Abend alle erforderlichen Parteien darüber, dass Joseph Parker nach einem Anti-Doping-Test, der am 25. Oktober im Zusammenhang mit seinem Kampf mit Fabio Wardley durchgeführt wurde, einen nachteiligen positiven Befund abgegeben hat.

„Während die Angelegenheit weiter untersucht wird, werden zu diesem Zeitpunkt keine weiteren Kommentare abgegeben.“

Parker verlor zuvor den WBO-Welttitel im Schwergewicht, als er im März 2018 gegen Anthony Joshua kämpfte und diesen Kampf samt WM-Titel verlor.

 

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2 Kommentare

  1. Gerüchte das er in einen schwunghaften Handel mit Betäubungsmitteln involviert sein soll, gab es ja 2021 mal. Angeklagt wurde er nie. Dies scheint lässt das jetzt in einem anderen Licht erscheinen.

    Bevor man wieder die Moralkeule rausholt , googelt selbst , zumal ich das völlig wertungsfrei schreibe

  2. Jeder der schonmal geboxt oder allgemein Kampfsport gemacht hat weis das man solche Drogen im Sport nur kontraproduktiv sind, und man mit großer Sicherheit nicht zum Vorteil agieren kann, bei Profi Boxen und 12 Runden sollte man sich mal überlegen wenn er von der ersten Runde an 200 Puls gehabt hätte wo der Vorteil wäre?! also wenn überhaupt mit Sicherheit ab der dritten fix und fertig. Was natürlich trotzdem nicht einen positiven Test erklärt, aber bei Superstars im Boxen und Gras und co hatten wir das auch früher nicht 😂!! manchmal wirklich komisch alles.
    Sportliche Grüße

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