
Der von der IBF angeordnete WM-Fight zwischen Weltmeister Jai Opetaia und Hüseyin Cinkara wurde verschoben.
WM-Kampf zwischen Jai Opetaia und Hüseyin Cinkara jetzt am 6. Dezember
Eigentlich sollte es am 2. November in Gold Coast zum großen Showdown kommen: Jai Opetaia (28-0, 22 KOs), die aktuelle Nummer 1 im Cruisergewicht und amtierender IBF-Weltmeister, gegen den ungeschlagenen Deutsch-Türken Hüseyin Cinkara (23-0, 19 KOs). Doch wie Ahmet Öner, Promoter von Cinkara, BOXEN1 exklusiv mitteilte, wird der WM-Kampf nun nicht wie geplant am 2. November stattfinden, sondern erst am 6. Dezember. Der Austragungsort Goldcoast, Australien, bleibt bestehen.
Für Hüseyin Cinkara, der sich im April 2024 mit einem beeindruckenden KO-Sieg im IBF-Final-Eliminator gegen Armend Xhoxhaj (21-4(4), 10 KOs) als Pflichtherausforderer qualifizierte, bleibt die Herausforderung damit bestehen. Sie findet nur eben etwas später statt. Der mittlerweile 40-Jährige, der den Titelkampf bereits im Januar verletzungsbedingt verschieben musste, hat nun erneut die einmalige Chance, den IBF-Gürtel zu erobern.

Hueseyin Cinkara (GER) – Juan Diaz (VEN)
© Torsten Helmke
„Ich stehe momentan auf dem Höhepunkt meiner Karriere und möchte als Türke Weltmeister werden und Geschichte schreiben.“, erklärte Cinkara bereits Anfang September gegenüber BOXEN1. Auch seinem zweiten Heimatland Deutschland will er den Triumph widmen: „Und ich werde bis zum Ende kämpfen, um diesen Gürtel sowohl in mein Vaterland Deutschland als auch in meine Heimat Türkei zu bringen.“
Opetaia, amtierender Titelträger des IBF- und des prestigeträchtigen The Ring-Titels, geht dennoch als klarer Favorit in die Begegnung. Der Australier gilt als explosiv, hart und schlagstark, hat jedoch in der Defensive auch schon verwundbare Momente gezeigt. Genau hier will Cinkara ansetzen.
Trotz seiner Außenseiterrolle zeigt sich der Deutsch-Türke unbeirrt, wie er BOXEN1 mitteilte: „Nach meiner Verletzung dachten alle, dass es für mich vorbei sei und ich nie wieder eine Chance auf die WM bekommen würde. Aber ehrlich gesagt: Wenn ich jemand wäre, der darauf achtet, was andere über mich sagen oder denken, hätte ich schon vor elf Jahren mit dem Boxen aufhören müssen. Doch wie immer vertraute ich auf Allah und arbeitete ununterbrochen weiter.“
Am 6. Dezember wird sich nun zeigen, ob Hüseyin Cinkara tatsächlich Geschichte schreiben und einen der größten Auswärtserfolge der deutschen Boxgeschichte landen kann.














