
Foto: Matchroom Boxing
Das Boxjahr 2025 wird in Riad mit einem großartigen PPV-Event abgeschlossen. Kommt es bald zum ultimativen Boxolymp?
Das Jahr 2025 biegt in die Zielgerade ein, und zum Jahresabschluss folgt noch ein großes PPV-Event in Riad, live auf DAZN. „The Ring V: Night of the Samurai“ lautet der beworbene Eventname für den anstehenden Kracher am Samstag. Vier Kämpfe werden präsentiert, darunter zwei mit P4P-Beteiligung. Im Mittelpunkt stehen jedoch keine Schwergewichte, sondern die japanischen Stars der unteren Gewichtsklassen, die für pure Action und höchste Qualität stehen.
Boxstar Naoya Inoue verteidigt den Undisputed-Status im Mainevent
Im Hauptkampf verteidigt P4P-Star Naoya Inoue (31-0, 55,1 kg) seinen Undisputed-Status im Superbantamgewicht gegen den mexikanischen Herausforderer David Picasso (32-0-1, 54,9 kg). Seit etlichen Jahren stellt sich die Frage, ob jemand Inoue wirklich bezwingen kann. Bislang schaffte dies noch niemand in 31 Kämpfen, wobei Inoue im Mai gegen Ramon Cardenas zumindest einmal niedergeschlagen wurde. Es ist jedoch zweifelhaft, ob Picasso tatsächlich derjenige sein wird, dem das Kunststück der Entthronung Inoues gelingt. Der Mexikaner kommt aus einer eher mäßigen Leistung gegen Kyonosuke Kameda, überzeugte jedoch im vergangenen Jahr mit einem Punktsieg gegen Azat Hovhannisyan.
Junto Nakatani kämpft im Co-Mainevent

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Neben Inoue wird ein weiterer japanischer P4P-Boxer im Ring stehen: Junto Nakatani (31-0, 55,2 kg). Der japanische Star hat in den letzten Jahren einen beängstigenden Siegeszug hingelegt und sich Weltmeisterschaften in drei verschiedenen Gewichtsklassen gesichert. Nun peilt er am Samstag seinen ersten Kampf im Superbantamgewicht an und möchte das Jahr mit dem dritten vorzeitigen Sieg in Folge abrunden. Er trifft bei seinem Gewichtsklassendebüt auf den ungeschlagenen Mexikaner Sebastian Hernandez Reyes (20-0, 54,8 kg), einen Underdog mit hoher KO-Quote.
Kommt es bald zum Mega-Kampf zwischen Inoue und Nakatani?
Dass die beiden japanischen Stars Inoue und Nakatani gemeinsam auf einer internationalen Card im Superbantamgewicht kämpfen, dürfte kaum Zufall sein. Es ist mehr als denkbar, dass im Hintergrund bereits die Weichen für einen potenziellen Mega-Kampf zwischen Inoue und Nakatani im Jahr 2026 gestellt wurden. Ein Traumduell, das aktuell gewichtsklassenübergreifend als eines der größten und spannendsten im Boxsport gelten müsste.
Ein Aufeinandertreffen der beiden Japaner im Superbantamgewicht ließe sich sogar als Kampf der Dekade deklarieren – vergleichbar mit Mayweather vs. Pacquiao. In puncto sportlicher Relevanz und Spannung wäre dieses japanische Epos wohl führend. Bleibt zu hoffen, dass beide Boxer ihre Kämpfe am Samstag gewinnen, damit dieses Duell tatsächlich Realität werden kann.
Actionstar Kenshiro Teraji kämpft voraussichtlich nicht

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Zwar zählt Kenshiro Teraji (25-2, 51,9 kg) spätestens nach seiner Punktniederlage gegen Ricardo Sandoval nicht mehr zu den P4P-Boxern, doch der unerschütterliche Actionfighter gilt weiterhin als absoluter Krieger und Garant für Spektakel. Nun steigt Teraji ins Superfliegengewicht auf und fordert den mexikanischen IBF-Weltmeister Willibaldo Garcia Perez (23-6-2) heraus. So zumindest der eigentliche Plan. Beide wogen sogar ein, Garcia fühlte sich im Nachgang jedoch nicht gut und sagte den Kampf noch ab. Fieberhabt sucht man nun einen Ersatzgegner für Teraji.
DAZN überträgt das Event im zusätzlichen PPV

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Neben den beiden japanischen Stars sind zuvor noch zwei Prospect-Kämpfe angesetzt. Im Leichtgewicht fordert der japanische Meister Taiga Imanaga (9-0, 61,1 kg) den nicht zu unterschätzenden Eridson Garcia (22-1, 61 kg) heraus.
Im Opener der Veranstaltung wird Reito Tsutsumi (3-0, 58,8 kg) im Superfedergewicht zu sehen sein. Der japanische Amateur-Juniorenweltmeister gilt als großes Talent und fordert mit Leobardo Quintana Sanchez (12-1, 58,7 kg) die Nummer 66 der BoxRec-Rangliste heraus.
Die komplette Veranstaltung ist am Samstag für 20 € im DAZN-PPV zu sehen und orientiert sich an der japanischen Uhrzeit. Der Veranstaltungsbeginn ist für 10 Uhr europäischer Zeit angesetzt.














