Gevor siegt deutlich

Cruisergewichtler holt im Berliner Velodrom Junioren-WM gegen Gorgiladze

Noel Gevor ist neuer Junioren-Weltmeister im Cruisergewicht. Der Sohn des früheren WM-Herausforderers Khoren Gevor bewies gegen Gogita Gorgiladze, dass in der Zukunft noch viel von ihm zu erwarten ist, dominierte im Berliner Velodrom seinen Gegner von der ersten bis zur letzten Runde. Gevor bleibt damit auch in seinem elften Kampf als Profi ungeschlagen.

„Ich fühle mich großartig. Klarer Sieg, Gewinn der Junioren-WM – und das alles vor einem tollen Publikum in Berlin. Mehr konnte ich heute Abend nicht erwarten“, so der 23-Jährige Normalausleger. „Einzig und allein der vorzeitige Erfolg wollte mir nicht gelingen. Vielleicht gelingt mir das wieder in meinem nächsten Kampf.“

Gevor bewies eine hohe Ringintelligenz gegen den für seinen harten Schlag bekannten Gorgiladze. Vor allem durch seine geschickte Beinarbeit und flinke Fäuste konnte ihn sein Gegenüber nie in Bedrängnis bringen.

„In Zukunft hoffe ich auf größere Titelkämpfe – vielleicht demnächst eine Intercontinental Meisterschaft, dann eine EM. Es soll immer ein Stück höher auf der Karriereleiter für mich gehen. Mein Ziel ist schließlich die Weltmeisterschaft.“

Von dieser Chance ist Eduard Gutknecht nach seinem Kampf am Wochenende weit entfernt. Gegen Pablo Sosa reichte es für ihn nur zu einem Unentschieden. Nach seiner unglücklichen Abbruchniederlage wegen einer Augenverletzung letzten November war der Kampfausgang gegen den in Spanien lebenden Argentinier die nächste Enttäuschung für den Gifhorner.

„Das war einfach keine gute Leistung von mir“, bestätigte Gutknecht nach dem Fight. „Ich muss jetzt schauen, wie es für mich weitergeht. Boxen, Familie, Studium – es gibt momentan vieles, auf das ich mich konzentrieren muss.“

Lange konzentrieren musste sich Dennis Ceylan hingegen nicht im Ring. Nach nicht einmal einer geboxten Runde war das Duell gegen Dzmitri Agafonau beendet. Nach einem rechten Aufwärtshaken Ceylans ans Kinn des Weißrussen, wurde dieser von Ringrichter Gerhard Sigl nach 2:40 Minuten ausgezählt. Mit dem sechsten K.o.-Sieg behält das dänische Federgewichts-Talent somit auch im zwölften Profi-Kampf seine weiße Weste.

Quelle: Sauerland Event

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