„Fury vs. Wilder III“ – Eine historische Trilogie!

Am kommenden Wochenende ist es soweit: WBC-Weltmeister Tyson Fury wird seinen WM-Gürtel gegen Ex-Champion Deontay Wilder auf’s Spiel setzen (live auf DAZN ab ca. 4:00 Uhr). Es ist bereits das dritte Aufeinandertreffen zwischen den beiden Schwergewichts-Riesen. BOXEN1 erklärt, warum jenes baldige Gipfeltreffen in Las Vegas die Massen derartig elektrisiert!

„Fury vs. Wilder“: Große Spannung vor drittem WM-Showdown!

„Aller guten Dinge sind drei“, heißt es in einem bekannten Sprichwort. Dass das bereits dritte Match zwischen Tyson Fury (30-0-1, 21 Ko’s) und Deontay Wilder (42-1-1, 41 Ko’s) überhaupt stattfindet, dürfte zumindest für alle Boxfans weit mehr als nur „gut“ sein. Die Frage ist eben nur, wer wird bei jener dritten Begegnung das bessere Ende auf seiner Seite haben?

Nach dem ersten Fight, gab es keinen Sieger – aber auch keinen Verlierer. Beim zweiten Mal war es Tyson Fury, der sich nicht nur den WM-Titel sicherte, sondern mit einem überzeugenden TKO-Sieg auch den letzten Kritiker in die Schranken weisen konnte. Nun also der dritte Versuch, das Kapitel „Fury vs. Wilder“ zu schließen – am besten natürlich, mit einem klaren Sieg.

Doch was macht diese Ansetzung so interessant? Zum einen, sind beide Schwergewichtler, wie sie im Buche stehen. Beide Protagonisten sind mit ihren zwei Metern, die sie an Körpergröße über verfügen, wahrlich nicht zu übersehen. Zum anderen, ist es die faszinierende Konstellation „Boxer vs. Fighter“. Die vermeintliche Boxer-Rolle hatte man schon zu Beginn Tyson Fury zugeschrieben – und das sicherlich zu Recht.

Dass sich wiederum Deontay Wilder den Part des Knockouters verdient hat, liegt ebenso auf der Hand. Der 35-jährige Wilder, der von seinen 42 Siegen insgesamt 41 mal durch KO gewann, gilt als einer der härtesten Puncher in der Schwergewichts-Historie. Doch beim zweiten Fight, am 22. Februar des letzten Jahres, wurden die Rollen vertauscht! Diesmal war es der „Gypsy King“, der seinen Widersacher in den Ringstaub beförderte.

So aggressiv und dynamisch, wie Fury den „Bronze Bomber“ letztlich in Runde sieben stoppte, erstaunte all jene, die dem Briten im Vorfeld maximal einen Punktsieg zutrauten. Seither darf sich Tyson Fury als WBC-Weltmeister feiern lassen. Noch einige Jahre zuvor, war es dem heute 33-jährigen Briten gelungen, sich die bedeutenden WM-Titel (WBO, IBF, WBA, IBO) zu erkämpfen, nachdem er mit einem Punktsieg die jahrelange Regentschaft von Wladimir Klitschko beendete.

Man könnte also meinen, dass Tyson Fury die Hauptrolle einnimmt, während Deontay Wilder einen (immerhin) respektablen Nebendarsteller mimt. Jedoch weiß der Titelverteidiger sehr wohl um die Gefahr eines „Rollentausches“. Fury ist vor der Schlagkraft seines bevorstehenden Kontrahenten gewarnt, wie er jüngst auf einer Pressekonferenz erklärte. „Wilder hat die Fähigkeit, deine Karriere mit einem einzigen Schlag für immer zu beenden!“, so der amtierende Schwergewichts-Weltmeister. Spätestens am Sonntagmorgen dürfte also klar sein, wer sich die Zahl 3 zu seinem Vorteil machen wird!

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