Fabio Wardley zieht Rückkampfklausel – Rematch gegen Daniel Dubois soll kommen

Wardley vs. Dubois / Foto: Queensberry

Fabio Wardley will seine erste Niederlage als Profi nicht auf sich sitzen lassen. Der Brite hat nach seiner TKO-Niederlage gegen Daniel Dubois die vertraglich vereinbarte Rückkampfklausel aktiviert.

Wardley kündigt zweiten Anlauf auf den Titel an

Nur wenige Tage nach der bitteren Niederlage gegen Daniel Dubois hat Fabio Wardley deutlich gemacht, dass das Kapitel noch nicht abgeschlossen ist. Der Schwergewichtler aus Ipswich musste sich in einem spektakulären Fight in der elften Runde durch TKO geschlagen geben und verlor dabei seinen WBO-WM-Titel.

Wardley zeigte sich im Nachgang kämpferisch und kündigte an, die Fehler aus dem ersten Duell im Rückkampf abstellen zu wollen. „Die Boxwelt kennt meinen Charakter, und der Samstagabend hat das ohne jeden Zweifel gezeigt. Es war ein Kampf für die Geschichtsbücher, aber ich habe Fehler gemacht, die ich im Rückkampf korrigieren werde. Glückwunsch an Daniel, aber ich komme zurück – für dich und meinen Gürtel!“, erklärte Wardley gegenüber Sky Sports.

Mit seiner ersten Niederlage als Profi steht Wardley nun bei 20-1-1 (19 KOs). Dubois, der seine Bilanz auf 23-3 (22 KOs) ausbaute, konnte sich durch den Sieg im Schwergewicht weiter nach vorne schieben und wurde erneut Weltmeister.

Wie schnell es zur Revanche kommt, bleibt allerdings offen. Im Schwergewicht ist die Titelkonstellation derzeit kompliziert. Oleksandr Usyk steht zunächst vor seiner nächsten Titelverteidigung, ehe mögliche Pflichtverteidigungen die weitere Planung beeinflussen könnten.

Wardley jedenfalls hat seine Absicht unmissverständlich klargemacht: Der Rückkampf gegen Dubois soll kommen.

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