Erstes Aufeinandertreffen der Superleichtgewichts-Finalisten Prograis und Taylor bei der Pressekonferenz

Regis Prograis und Josh Taylor bei der gestrigen Pressekonferenz in London, anlässlich des WBSS Super-Leichtgewichts- und Muhammad-Ali-Trophy-Finales am 26. Oktober in der O2-Arena in London. – Alle Fotos auf dieser Seite von Mark Robinson.

Kampf um die Muhammad Ali Trophy am 26. Oktober in der O2 Arena in London

Rund sechs Wochen vor dem Finale der World Boxing Super Series (WBSS) im Superleichtgewicht sind Regis Prograis (24-0-0, 20 KO-Siege) und Josh Taylor (15-0-0, 13 KO-Siege) bei der gestrigen Pressekonferenz in London erstmals aufeinander getroffen. Dabei zeigten sich beide Protagonisten äußert zuversichtlich.

„Ich freue mich sehr nach London zu kommen und diesen Kampf zu machen“, äußerte sich Prograis. „Die meisten Boxer bekommen diese einmalige Chance nicht. Alle Gegner haben bislang immer gesagt, dass sie mich schlagen werden. Alle haben gesagt, dass es ein 50:50-Kampf werden würde. Am Ende aber hatten sie alle keine Chance. Josh ist größer als ich, aber ich habe einfach das größere Herz und ich bin schlauer. Ich will nicht übermütig klingen, aber ich sehen nicht, wie er mich schlagen sollte.“
„Ich bin voller Zuversicht“, so Taylor. „Ich bin größer als er, schneller als er, stärker als er und ich schlage genauso hart wie er. Ich kann es vorzeitig beenden, ich bin aber auch bereit für die vollen zwölf Runden. Ich kann es kaum erwarten zu boxen und freue mich auf die britischen Fans, die mich unterstützen werden. Im Moment sind Regis und ich einfach die besten Boxer in unserer Gewichtsklasse. Wir sind die Jungs, die es zu schlagen gilt. Das werden wir am 26. Oktober beweisen!“

Regis Prograis

„Am 26. Oktober kämpfen die beiden Besten gegeneinander. Das ist die Champions League“, freute sich Kalle Sauerland, Chief Boxing Officer der Comosa AG, Veranstalter der World Boxing Super Series (WBSS). „Ich habe beide kämpfen gesehen und intensiv studiert. Regis mag es Abstand zu halten und ist sehr schnell, während Josh direkt auf dich zukommt. Diese beiden Boxstile werden gut zusammenpassen. Ich kann nicht vorhersagen, wer gewinnt. Aber es ist wirklich ein Traum, zwei ungeschlagene Champions und zwei große Persönlichkeiten im Finale zu sehen. Wir freuen uns sehr darauf!“

Josh Taylor

 

Regis Prograis gewann sein Viertelfinale im Oktober 2018 gegen Terry Flanagan nach Punkten, bevor der US-Amerikaner im Halbfinale im April Kiryl Relikh in Runde 6 durch technischen KO stoppte. Prograis zog dadurch nicht nur in das WBSS-Finale ein, sondern hält – neben dem WBC Diamond-Titel – nun auch den WBA WM-Gürtel. Josh Taylor gewann sein Viertelfinale im November 2018 gegen Ryan Martin durch einen tKO-Sieg in Runde 7. Im Mai besiegte der Schotte Ivan Baranchyk im Halbfinale nach Punkten und gewann den IBF Weltmeisterschaftsgürtel und zog ins WBSS-Finale ein.

Lawrence Okolie und Yves Ngabu

Am 26. Oktober stehen weitere spannende Duelle auf der Fightcard: Im Schwergewicht trifft Lokalmatador Derek Chisora (31-9-0, 22 KO-Siege) auf den ehemaligen WBO Weltmeister Joseph Parker (26-2-0, 20 KO-Siege) aus Neuseeland. Um den EM-Titel im Cruisergewicht kämpfen der bislang ungeschlagene Yves Ngabu (20-0-0, 14 KO-Siege) aus Belgien und der Londoner Lawrence Okolie (13-1-0, 10 KO-Siege).

Erstes Aufeinandertreffen der Superleichtgewichts-Finalisten Prograis und Taylor bei der Pressekonferenz
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