
Nachdem ihre erste Begegnung im Oktober für Aufsehen sorgte und sich Beterbiev umstritten durchsetzen konnte, trafen die beiden Halbschwergewichtler erneut aufeinander.
Beterbiev vs. Bivol 2: Ein Duell in zwei Akten
Bereits zu Beginn ergriff Beterbiev im Kampf um den Undisputed Status im Halbschwergewicht die Initiative und trieb Bivol mit druckvollen Schlägen im Ring vor sich her. Mit seinem stetigen Vorwärtsdrang und gezieltem Abschneiden der Wege im Ring, die den Bewegungsradius immer weiter einschränkten, zeigte der Wahl-Kanadier seine gewohnte Aggressivität.
Bivol, der für seinen aufrechten und ausbalancierten Kampfstil bekannt ist, bewegte sich häufig auf schnellen Füßen im Rückwärtsgang, mit gezielten Jab- und rechten Schlagkombinationen. Er musste im Verlauf allerdings feststellen, dass sein bewährter Ansatz nicht mehr ausreichen würde, um den entschlossenen Beterbiev zu bezwingen. So war es in der ersten Hälfte des Kampfes vor allem Beterbiev, der durch aufrechten Druck, aggressive Schlagserien und gezieltes „Einkreisen“ den Kampf dominierte.

Bivols Comeback in der zweiten Hälfte
In der fünften und sechsten Runde zeichnete sich ab, dass Beterbiev seinen Gegner voll im Griff hatte. Mit einem Schlag nach dem anderen, den Bivol ins Wanken brachte und ein baldiges Ende zu signalisieren schien, sammelte er Punkte auf den Zetteln der Unparteiischen. Doch genau hier vollzog sich der Wendepunkt!
Nach gut der Hälfte des Fights änderte Bivol schlagartig seine Taktik. Er begann, sich dynamischer seitlich zu bewegen, attackierte mit langen Händen angeführt vom Jab und landete so präzise Treffer. Bivol wich, nicht nur jetzt, elegant aus und setzte immer wieder schnelle Kombination ein, die seinen Gegner voll trafen und Bivol neues Selbstvertrauen schenkten.

Auch wenn Beterbiev in der zehnten Runde erneut mit einem harten Schlag bei Bivols einschlug, bewahrte der gebürtige Kirgise einen kühlen Kopf, erholte sich und beendete die Runde erneut stark. In der elften Runde gelang es ihm, die Ringmitte zu dominieren, sodass Beterbiev zu Seitwärts- und Rückwärtsschritten gezwungen wurde. Selbst in der finalen zwölften Runde, in der Beterbiev sein Arsenal entleerte und einen schweren Schlag landete, der einen bösen Cut über Bivols linkem Auge verursachte, blieb Bivol’s beeindruckende Leistung in der zweiten Hälfte entscheidend.
Die offizielle Wertung war schließlich eine Mehrheitsentscheidung mit 114-114, 116-112 und 115-113 und spiegelt den harten Kampf wieder, den Beterbiev und Bivol an den Tag bestritten. Dmitry Bivol revanchierte sich eindrucksvoll gegen den bisher nahezu unbesiegbaren Artur Beterbiev und sicherte sich die WM-Titel der IBF, WBA, WBC und WBO sowie den Ring Magazine Gürtel.

Dieser Sieg markiert einen Wendepunkt in der Karriere von Dmitry Bivol und lässt die Boxwelt gespannt auf zukünftige Begegnungen blicken, denn eine Trilogie scheint durchaus möglich zu sein.















Herzlichen Glückwunsch Agit
Ein ganz toller Mensch ,wir haben in Mühlhausen Thüringen bei der Lesung von Uli Wegner zusammen gesessen , habe sofort ein Autogramm bekommen .
Durch seine Bescheidene ,Nette Ausstrahlung ist es ein sehr freundlicher Mensch .
Weiter so , drücke Dir alle Daumen für die Zukunft
auf den scorecards spiegelt sich genau das gegenteil von dem was hier im bericht steht.auch in der internationalen presse wurde berichtet das bivol die 3 runden der ersten fünf gewonnen hätte und das bbivol in 12 fast runtergegangen war.ich hatte den kampf ein draw oder knapper sieg für beterviev der die härteren treffer hatte.