Doping-Verdacht überschattet Okolie vs. Yoka in Paris!

Foto: Torsten Helmke

Der geplante Schwergewichts-Hauptkampf zwischen Lawrence Okolie und Tony Yoka steht kurz vor dem Event auf der Kippe. Ein auffälliger Dopingtest sorgt für erhebliche Unruhe.

Queensberry bestätigt auffälligen Test bei Okolie

Kurz vor der geplanten Veranstaltung in Paris hat Promoter Queensberry bekanntgegeben, dass Lawrence Okolie (23-1-0, 17 KOs) ein auffälliges Ergebnis bei einer Dopingkontrolle geliefert hat. Der Test wurde im Vorfeld des Kampfabends durch die Voluntary Anti-Doping Association durchgeführt.

 

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In einem offiziellen Statement teilte das Team mit, dass man letzte Nacht über das Ergebnis informiert worden sei. Weitere Details oder Konsequenzen wurden zunächst nicht genannt. Eine Aktualisierung zum Verlauf des Events soll zeitnah folgen.

Okolie äußert sich – Verweis auf Verletzungsbehandlung

Der Brite reagierte wenig später über soziale Medien auf die Situation. In seinem Statement verwies er auf eine erneute Verletzung am linken Arm, nachdem er bereits im vergangenen Jahr Probleme mit dem Bizeps hatte. Während des aktuellen Trainingslagers habe er sich am Ellbogen verletzt und sich entsprechend behandeln lassen.

 

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„Bevor jemand das Schlimmste annimmt: Ich hatte nach meiner Bizepsverletzung erneut Probleme am selben Arm. Ich habe eine Behandlung bekommen – und jetzt sind wir hier“, erklärte Okolie. Gleichzeitig betonte er seine Kooperationsbereitschaft gegenüber den zuständigen Behörden und zeigte sich zuversichtlich, dass sich die Angelegenheit aufklären werde.

Hauptkampf gegen Yoka in Gefahr

Eigentlich sollte Okolie am Wochenende in einem 12-Runden-Duell auf den französischen Olympiasieger Tony Yoka (15-3-0, 12 KOs) treffen. Der Kampf war als Main Event eines weiteren europäischen Events von Queensberry angesetzt.

Beide Schwergewichtler hatten sich zuletzt im Dezember mit klaren KO-Siegen in Nigeria zurückgemeldet und sich anschließend auf das direkte Duell geeinigt. Für beide ging es dabei um eine strategisch wichtige Positionierung in der Weltspitze.

Okolie wird aktuell auf Rang eins der WBC geführt und gilt damit als aussichtsreicher Herausforderer für den unumstrittenen Champion Oleksandr Usyk. In der Gewichtsklasse zeichnet sich perspektivisch eine mögliche Neuordnung der Titel ab, weshalb Siege auf Top-Niveau derzeit besonders wertvoll sind.

Unabhängig vom Hauptkampf bietet die Veranstaltung weitere interessante Ansetzungen. Im Fokus steht ein WBC-Eliminator im Superweltergewicht zwischen Bakary Samake (19-0-0, 11 KOs) und Ermal Hadribeaj (22-0-1, 8 KOs). Zudem wurde das irische Schwergewichtstalent Adam Olaniyan kurzfristig für die Fightcard bestätigt.

Ob das Duell zwischen Samake und Hadribeaj im Falle eines Ausfalls von Okolie vs. Yoka zum neuen Hauptkampf aufgewertet wird, ist aktuell noch offen. Eine endgültige Entscheidung seitens Queensberry steht zum jetzigen Zeitpunkt aus.

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