Doch keine Einigung: Denis Lebedev vs. Arsen Goulamirian geplatzt!

Der von der WBA angeordnete WM-Kampf zwischen Denis Lebedev und Arsen Goulamirian wird vorerst wohl doch nicht so schnell stattfinden.

Trotz Verkündung Ende Juni: Lebedev und Goulamirian finden doch keine Einigung

Das Team um WBA-Superchampion im Cruisergewicht, Denis Lebedev (32-2, 23 KOs), konnte bis zum gestrigen Tage, trotz Bekanntgabe Ende Juni, nun doch keine Einigung mit dem regulären WBA-Weltmeister Arsen Goulamirian erzielen. Der Vereinigungskampf zwischen dem Russen, der vom „Champion in Recess“ wieder zum Superchampion aufgestiegen ist (da man ihm den Titel im Kampf gegen Gassiev nicht entzog) und dem regulären Weltmeister der WBA, Arsen Goulamirian (24-0, 16 KOs), liegt daher auf Eis.

Ursprünglich war ein Purse Bid für den 20. Juni angesetzt. Diese Versteigerung wurde allerdings wieder abgeblasen, da man zunächst eine Einigung erzielt hatte und dies der WBA so auch mitteilte. Erst im Juni verkündete der Weltverband, der pro Gewichtsklasse bis zu drei „Weltmeister“ führt (und dann ist da noch der „Gold Champion“), dass Lebedev einem Kampf gegen den in Armenien geborenen, aber in den USA lebenden Franzosen, zugestimmt hat. Eine Einigung konnte nun dennoch nicht erzielt werden, wie Lebedevs Manager Vadim Kornilov mitteilte: „Wir haben mit dem Team von Goulamirian verhandelt, aber am Ende waren die Bedingungen der französischen Seite unakzeptabel, da die finanziellen Konditionen, die man angeboten hatte, viel geringer waren als die, die Denis in der Vergangenheit bereits erhielt – sogar für Nicht-Titelkämpfe!“

Seitdem Usyk seinen Wechsel ins Schwergewicht bekanntgab, führt die WBA den fast 40-jährigen Lebedev wieder als Superchampion. Lebedev und dessen Team versuchen nun, im Herbst seiner Karriere, letzte große Zahltage zu bekommen. Kein Wunder, dass der Kampf bestenfalls in dessen Heimat stattfinden soll: „Wir würden den Kampf gern in Russland veranstalten, allerdings ist das Zeitfenster für diese Möglichkeit limitiert.“

Wie wird der Weltverband nun reagieren? Vielleicht kommt es erneut zur Versteigerung der Austragungsrechte (Purse Bid)…