Deontay Wilder gewinnt Zivilprozess gegen Alexander Povetkin

Deontay WilderLou DiBella hatte wegen Vertragsverletzung geklagt

PovetkinDeontay Wilder und Alexander Povetkin hatten bisher niemals die Möglichkeit sich im Ring zu begegnen und doch hat jetzt Wilder gegen Povetkin gewonnen…..und zwar vor einem US Zivilgericht.

Eigentlich hatte Wilder darauf hin trainiert um seinen WM-Titel im Mai letzten Jahres in Moskau für eine Traumbörse von 4,5 Millionen Dollar gegen Alexander Povetkin zu verteidigen. Doch dann kam der positive Meldonium-Test bei Povetkin der von der WADA durchgeführt wurde und der Kampf platzte.

Daraufhin hat Wilders Promoter Lou Dibella Povetkin vor einem US Zivilgericht verklagt und durch Urteil von gestern auch in vollem Umtang gewonnen. Durch dieses Urteil kann nun Wilder die ihm für diesen Kampf offerierte Börse in Höhe von 4,5 Millionen Dollar beanspruchen. Lou DiBella ist hocherfreut über diese Gerichtsentscheidung und sagt: „Ich danke unseren Anwälten, Judd Burstein und Peter Schalk und auch ganz besonders der Jury. Ich sehe das Urteil als ein richtungsweisendes und als Präzedenzfall für künftige ähnliche Fälle.  Es kann nicht sein, dass ein Boxer monatelang auf einen Kampf hin trainiert und er dann seine Einnahmen verliert, weil eben sein Gegner gedopt war.“ 

Povetkins Promoter Andrey Ryabinski und Co. können natürlich nun noch Rechtsmittel gegen dieses Urteil einlegen, aber es wird als sicher angesehen, dass auch eine Berufung oder eine Revision gegen dieses Urteil wohl verworfen wird, zumal Alexander Povetkin inzwischen schon wieder positiv auf verbotene Sunstanzen (Ostarine) getestet wurde.

Wilder ist inzwischen wieder gesund und im Training um gegen Gerald Washington am 25. Februar seinen WM-Titel zu verteidigen nachdem Andrzej Wawrzyk auch einen positiven Drogentest als Gegner ausgefallen war.