Das war nichts Nuri!

Nuri Seferi gegen Krzysztof Glowacki

Peinliche Vorstellung des „WM-Aspiranten“ Nuri Seferi in Polen

In einem WBO-WM Eliminator-Fight um das Herausforderungsrecht gegen den WBO Super-Champ Marco Huck in einem Titelkampf antreten zu dürfen, bei dem Nuri Seferi auch noch seinen WBO-Europameistertitel verteidigte, standen sich gestern Abend der aus dem Kosovo stammende „Albanian Tyson“ und der Pole Krzysztof “Head” Glowacki gegenüber.

In einem wenig hochklassigen Kampf hatte der WBO Europameister Seferi auch nicht den Hauch einer Chance und er verlor im Sportowo-Widowiskowa Stadion in Toruń nicht nur jede der zwölf Runden sondern auch noch  seinen Europameistertitel und zudem das Recht noch in diesem Jahr den Super Champ Marco Huck herausfordern zu dürfen. Seferi ließ in keiner Phase des Kampfes erkennen, dass er überhaupt gewillt war diesen Kampf zu gewinnen. Der „Albanian Tyson“ kam von der ersten Runde an nicht mit der Rechtsauslage des Polen zurecht und auch sein Distanzgefühl stimmt meist nicht, vor allem aber hatte seine Leistung an diesem Tag sehr wenig mit dem früheren Super-Boxer Mike Tyson zu tun, dessen Name Seferi als sein Kampfnamen auserwählt hat.

Nuri Seferi, der in diesem Jahr 39 Jahre alt wird sollte nun überlegen wie es mit seiner Box-Karriere weitergeht, denn nach dieser Niederlage heißt es sich jetzt erst einmal wieder ganz hinten anzustellen und ob er noch einmal solch eine Chance bekommt, wie die die er gestern Abend ausgelassen hat, ist eher zu bezweifeln. Seferi wäre sicher nicht schlecht beraten nach diesem Kampf die Handschuhe endgültig an den berühmten Nagel zu hängen. Als Rahmenkämpfer für kleine Börsen sollte er sich zu schade sein.

Krzysztof Glowacki darf jetzt zwar vom WBO-Weltmeistertitel träumen, er ist nun der offizielle Herausforderer von Marco Huck und er wird seinen WM-Kampf bekommen, aber auch wenn Glowacki den Kampf gegen Seferi gestern klar gewonnen hat, ist wohl doch davon auszugehen, dass es ein Traum bleibt und die polnische Nr. 1 der WBO-Rangliste für Huck eine lösbare Aufgabe sein wird.

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