Claressa Shields vor Wechsel zum MMA?

Möglicherweise gibt P4P-Star Claressa Shields im nächsten Jahr ihr Debüt im Oktagon. UFC-Präsident Dana White ließ verlauten, dass er mit der Boxweltmeisterin und ihrem Team gesprochen habe. Als potentielle Gegnerin gilt die Brasilianerin Amanda Nunes, die aktuell sowohl den Bantam-, als auch den Federgewichtstitel der weltweit führenden MMA-Organisation trägt.

Showdown zwischen Claressa Shields und UFC-Championesse Nunes im neuen Jahr?

Glaubt man den Worten des UFC-Präsidenten Dana White, könnte es im Jahr 2020 zu einem „Crossover-Kampf“ zwischen der Boxweltmeisterin Claressa Shields und dem MMA-Superstar Amanda Nunes kommen. Die beiden Damen liefern sich bereits seit geraumer Zeit einen verbalen Schlagabtausch über das Internet. Gegenüber dem britischen Sender BT Sport bestätigte White nun, dass er mit Shields und ihrem Team gesprochen habe. „Ich weiß, dass beide an einem Kampf interessiert sind“, heizt der UFC-Boss die Gerüchte weiter an.

Bereits im Oktober hatte die 24-jährige Amerikanerin Shields Aufsehen erregt, als Internetvideos sie beim MMA-Training zeigten. Die ehemalige Weltmeisterin im Supermittelgewicht und aktuelle Nummer eins im Mittelgewicht bekräftigte anschließend gegenüber dem amerikanischen Nachrichtenportal TMZ, dass sie ein MMA-Kampf reizen würde. „MMA ist für mich interessant, da ich das Kämpfen liebe. Dort werden Frauen mehr respektiert“, äußerte sie sich damals.

Sollte Shields tatsächlich auf Nunes treffen, hätte sie sich für ihr Oktagon-Debüt wohl die schwerstmögliche Aufgabe ausgesucht. Die 31-jährige Brasilianerin gilt aktuell als beste weibliche MMA-Kämpferin der Welt. Sie ist seit neun Begegnungen ungeschlagen und konnte sich im Dezember 2018 mit einem krachenden Knockout gegen ihre Landsfrau Christiane „Cyborg“ Justino zur ersten Doppel-Championesse der UFC krönen. Zuletzt schlug sie die ehemalige Boxweltmeisterin Holly Holm ebenfalls vorzeitig in Runde eins.

In einem Interview stellte Nunes allerdings klar, dass ein Duell mit Shields für sie nur unter MMA-Regeln in Frage kommen würde. „Ich liebe MMA. Ich respektiere das Boxen sehr, aber es ist nicht meine Welt“, sagte „The Lioness“. Kommende Nacht möchte Nunes ihren Federgewichtstitel gegen die starke Niederländerin Germaine de Randamie verteidigen. Laut UFC-Boss Dana White wird sich Claressa Shields den Kampf vor Ort anschauen.

Shields zunächst am 10.01.2020 gegen Ivana Habazin

Wann genau Shields für ein mögliches MMA-Debüt bereitsteht, ist noch unklar. Zunächst will die Amateurolympiasiegerin weiter Boxgeschichte schreiben und am 10. Januar 2020 gegen die Kroatin Ivana Habazin in der dritten Gewichtsklasse Profiweltmeisterin werden. Im Ocean Resort Casino in Atlantic City stehen die vakanten Gürtel der WBC und WBO im Halbmittelgewicht auf dem Spiel.

Die Paarung Shields-Habazin war bereits für den 5. Oktober dieses Jahres angesetzt. Der Kampf wurde jedoch kurzfristig abgesagt, da Habazin’s Trainer James Ali Bashir vor dem offiziellen Wiegen niedergeschlagen und schwer verletzt wurde. Für die brutale Attacke wird Shield’s Bruder Artis Mack verantwortlich gemacht. Folglich sollte bei dieser Begegnung für genug Zündstoff gesorgt sein.