
In einem Statement, welches Saul „Canelo“ Alvarez vor wenigen Stunden herausgegeben hat, verkündete er, dass er seinen WBC Mittelgewichtstitel niederlegen würde, um mehr Zeit zu haben, einen Kampf gegen Gennady Golovkin auszuhandeln. Canelo will zudem auch die Frist umgehen, die ihm die WBC auferlegt hatte, welche am 24. Mai mit einer Kampfversteigerung geendet hätte.

In der einzig logischen Konsequenz ernannte die WBC Gennady „GGG“ Golovkin daraufhin zum neuen Titelträger, womit GGG nur noch der WBO Titel fehlt, um sein großes Ziel, die Vereinigung aller Titel, zu vervollständigen. „Die WBC hat die offizielle Bestätigung von Golden Boy Promotions erhalten, dass Saul „Canelo“ Alvarez seinen Titel freigibt. Gennady Golovkin ist hiermit als der unumstrittene WBC Champ anerkannt. Die WBC wünscht Canelo Alvarez viel Glück für seine Karriere und hofft, dass der Kampf beider in Zunkunft zustande kommen kann.“
The @WBCBoxing is hereby confirming @GGGBoxing as WBC MIDDLEWEIGHT CHAMPION OF THE WORLD . pic.twitter.com/m7irGDaUXs
— Mauricio Sulaiman (@wbcmoro) 18. Mai 2016
Ich werde gegen „GGG“ kämpfen und werde ihn auch besiegen, werde mich jedoch nicht von künstlichen Fristen dazu zwingen lassen. Ich hoffe durch das Beiseitelegen dieser tickenden Uhr können beide Teams diesen Kampf verhandeln und dass ich mit „GGG“ in den Ring steigen kann, um den Fans den Kampf zu zeigen, den sie sehen wollen.“, so Alvarez.
Oscar de la Hoya äußerte sich zu dem Schritt wie folgt: „Er ist ungeduldig mit „GGG“ in den Ring zu steigen, um der Welt zu zeigen, dass er ebenfalls der beste Pound for Pound Kämpfer ist, jedoch werden wir nicht unter einer erzwungenen Frist verhandeln. Jetzt da der Titel vom Tisch ist, hoffe ich das Golovkin und sein Promoter K2 mit guten Glauben an uns herantreten und diesen Deal besiegeln.“

Als abschließende Bemerkung sei noch hinzugefügt, dass diese immer wieder von Golden Boy und Canelo angesprochene „erzwungene Frist“ der WBC bereits mehrfach umgangen wurde, und Golovkin schon bereits vor über einem Jahr das Recht auf einen Titelkampf gehabt hätte.














