Blitz-KO für Viktor Jurk, Nelvie Tiafack mit Punktsieg

Viktor Jurk vs. Edwin Castillo / Foto: Ringside Zone Instagram

Viktor Jurk hat den nächsten Blitzsieg seiner Karriere eingefahren, während Olympiamedaillengewinner Nelvie Tiafack erstmals als Profi über die volle Distanz gehen musste. Beiden boxten auf der Ringside Zone Undercard in der SAP Arena Mannheim.

Jurk beendet den Kampf nach wenigen Sekunden & braucht endlich echten Test

Viktor Jurk hat einmal mehr seine KO-Qualität unter Beweis gestellt. Der Rechtsausleger benötigte in seinem Kampf gegen den Kolumbianer Edwin Castillo nicht einmal zehn Sekunden, um den Abend zu beenden. Gleich mit seiner ersten Aktion brachte Jurk seine starke linke Schlaghand ins Ziel und schickte Castillo zu Boden. Der Treffer landete halb am Kopf, halb im Halsbereich.

Obwohl es nicht nach einem klassischen Volltreffer aussah, blieb der Kolumbianer nach dem Niederschlag auf dem Rücken liegen und musste im Ring medizinisch versorgt werden. Der Kampf war damit unmittelbar beendet.

 

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Für Jurk war es der 14. Sieg im 14. Profikampf. Besonders bemerkenswert: Zwölf seiner Erfolge kamen vorzeitig, zehn davon bereits in der ersten Runde. Die Bilanz spricht für sich, sportlich dürfte nun allerdings die Zeit für einen Gegner gekommen sein, der den ungeschlagenen Jurk ernsthaft fordert und über mehrere Runden testen kann.

Tiafack mit Arbeitssieg gegen zähen Brasilianer

Nelvie Tiafack vs. Mateus Munhoz Da Penha / Foto: Ringside Zone Instagram

Olympia-Bronzemedaillengewinner Nelvie Tiafack musste in seinem vierten Profikampf deutlich länger arbeiten. Gegen den Brasilianer Mateus Munhoz Da Penha absolvierte der Schwergewichtler erstmals einen auf sechs Runden angesetzten Kampf über die volle Distanz.

Tiafack war über weite Strecken der klar bessere Mann, tat sich gegen den variabel agierenden Gegner jedoch zunächst schwer. Vor allem die wechselnden Auslagen des Brasilianers erschwerten es dem MVP-Boxer, die richtige Distanz und den passenden Rhythmus zu finden.

Im weiteren Verlauf erhöhte Tiafack den Druck und brachte seinen Gegner phasenweise ernsthaft in Bedrängnis. Zwischenzeitlich schien ein vorzeitiger Sieg möglich, doch der Brasilianer erwies sich als äußerst widerstandsfähig und rettete sich durch alle sechs Runden – wenn auch mit Mühe in der finalen Runde.

Für Tiafack war es am Ende ein klarer Punktsieg, der wichtige Ringpraxis brachte, auch wenn das erhoffte vorzeitige Ende ausblieb.

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