BDB-Titelkampf: Shadalov überzeugt gegen Huseynaliyev

Foto: Torsten Helmke

Hamsat Shadalov sicherte bei der KUC Boxing Jubiläums-Gala sich zum zweiten Mal den Internationalen Deutschen Meistertitel.

Hamsat Shadalov dominiert Kanan Huseynaliyev deutlich

Kanan Huseynaliyev (12-0, 8 KOs) startete aggressiv in das BDB-Titelduell mit dem Berliner Lokalmatadoren Hamsat Shadalov (12-0, 3 KOs). Der Boxer von Ingo Volckmanns AGON Sports konnte die Angriffsversuche des ungestümen Wahl-Magdeburgers mit seiner hervorragenden Beinarbeit und Meidbewegungen gleich zu Beginn weitestgehend egalisieren und setzte schnelle Konter.

Huseynaliyev, der für diesen Kampf ganze zwei Gewichtsklassen aufstieg, blieb auch im zweiten Durchgang unangenehm. Shadalov agierte boxerisch sehr reif und wohlüberlegt, ehe er selbst Aktionen startete. Seine gut platzierten Konter blieben dabei das Mittel der Wahl. In der vierten Runde konnte Shadalov einen satten Wirkungstreffer mit seiner linken Schlaghand landen, der Huseynaliyev ordentlich durchrüttelte.

Auch wenn er gegen Shadalov über weite Strecken ein Nachsehen hatte, blieb der gebürtige Aserbaidschaner im Vorwärtsgang aktiv und machte den Druck. Der „Cechen Borz“ Shadalov nutzte die Lücken seines Widersachers im Kampf um die Internationale Deutsche Meisterschaft kontinuierlich aus und setzte immer wieder Akzente. Es war unübersehbar, dass Hamsat Shadalov technisch der überlegenere Boxer war.

Foto: Torsten Helmke

In den Runden sechs und sieben drehte Shadalov weiter auf und landete mit seinem variablen Stil klare Treffer zu Körper und Kopf. Zum Ende einer ebenfalls recht klaren achten Runde rutschte Shadalov in der Ringmitte aus – den „Patzer“ kaschierte er mit einer Liegestütz-Showeinlage. In der neunten bekam Kanan Huseynaliyev wegen wiederholten Haltens einen Punktabzug, ehe er in den darauf folgenden Sekunden ein ganzes Arsenal harter Hände entgegengefeuert bekam.

Der finale zehnte Durchgang war von reichlich Action geprägt! Beide lieferten sich auf den finalen Metern nochmal eine Schlacht. Shadalov hatte mehr Hände im Ziel und konnte vor allem zum Kopf solide Treffer erzielen. Der Berliner zeigte dem Publikum nochmal, warum er schon zu Amateurzeiten zu den Besten des Landes zählte und machte den Sack schlussendlich mit 98-91, 97-92 und 98-92 zu. Hamsat Shadalov sicherte sich damit zum zweiten Mal den vakanten Internationalen Deutschen Meistertitel des BDB – dieses Mal im neuen Design!

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1 Kommentar

  1. Absurd! Der Berliner…Berliner Lokalmatador..usw. Shadalov ist weder Berliner noch irgendwie bekannt in Berlin und erst recht kein Lokalmatador.
    Der Tschetschene wohnt vielleicht in Berlin ,aber der Chechen Borz idt absolut nicht vermarktbar.
    Ich weiss ehrlich gesagt nicht, warum Promoter in Deutschland solche Leute verpflichten. Shadalov ist nicht schlecht,aber Lichtjahre von der Weltspitze entfernt ..Finanziell kann man mit ihm kaum Geld verdienen.

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