Sicherlich fragt Ihr Euch, was passiert hier um das Boxen herum? Was mache ich sonst so?
Ich bin schon seit Sonntag hier. Ich habe mich gut akklimatisiert. Ich war auch ein paar Mal am Strand. Ich habe mir dort immer Kokosnüsse „gegönnt“. Da ist eine Bar und da kann man Kokosnüsse bestellen. Sie schlagen dann ein Loch in die Nüsse und dann kann man die frische Kokosmilch direkt aus der Kokosnuss trinken. Sehr, sehr lecker.
Es ist sehr windig hier. Man sieht mehr Leute kiten und surfen als schwimmen – zumindest an dem Strand, an dem ich war.
Ich habe auch ein paar Touren gebucht – habe mir die Altstadt von San Juan angeschaut, wirklich wunderschön, einen Angeltrip gemacht…
Aber jetzt bin ich im Fight-Rhythmus. Ich gehe zu den Events wie Pressekonferenz, Wiegen etc. Danach schreibe ich dann immer meine Berichte und im Anschluss stürze ich mich ins Nachtleben – Puerto Rico hat wirklich coole Bars mit großartiger Musik. Gestern war ich mit zwei Iren los, der eine managt einen der Kämpfer auf der Maincard, der andere war ein guter Freund von ihm. Es stellte sich dann heraus, dass der gute Freund der Vater von Callum Walsh ist. Callum Walsh war der Hauptkämpfer auf dem ersten Zuffa-Event. So klein ist die Welt. Ich habe viel erfahren. Der Einzige, der Alkohol getrunken hat, war übrigens ich.

Hier ist alles bequem mit Uber erreichbar. Gleich zu Anfang habe ich mir eine e-sim auf mein Handy downgeloaded. Ich brauche hier also kein W-Lan.
Zurück zum Boxen. Heute war das Weigh In.
Das Wiegen begann erst um 18 Uhr Ortszeit. Es fand wie die anderen Events auch wieder in der DISTRITO T-Mobile statt, ein Open-Air Restaurant und Einkaufskomplex. Ich habe jetzt auch mal ein paar Fotos von dem Komplex gemacht, damit Ihr einen besseren Eindruck habt. Ab 17:30 Uhr wurde man hereingelassen. Ich habe mir dann zunächst wieder meine Credentials abgeholt. Es gab wieder ein Papierarmband – welche Farbe kann Euch heute gar nicht sagen, ich habe es schon wieder weggeworfen.


Die Hauptkämpfer kamen dann über eine Treppe hinuntergestiegen während gleichzeitig Feuerfontänen sprühten – zunächst Abass Baraou. Er ließ sich dann eine Fahne reichen, die aus zwei Flaggen bestand, der deutschen Flagge und der Flagge Togos. Toll, auch mal bei einem internationalen Boxkampf von Bedeutung die deutsche Flagge auf dem Podium zu sehen! Darauf haben wir lange gewartet. Abbas ist in Deutschland geboren, seine Familie kommt aus dem Togo. Schön auch, dass er sich zu dieser Herkunft bekennt.

Zum Gewicht: Xander Zayas und Abass Baraou lagen beide bei dem identischen Gewicht: 153.5 lbs.

Uns erwartet wirklich ein superspannender Kampf!
Was meint Ihr? Holt Abass das Ding?
Ich mache am Kampftag auch noch einmal einen Instagramcall mit Andreas Selak, dem bekannten Boxtrainer und Analysten für DAZN und Netflix. Wir werden den Kampf analysieren und auch eine Prognose abgeben. Seid dabei! Wir wollen den Call um 15 Uhr, deutscher Ortszeit starten: Instagram @asboxing














