Kommen wir gleich zu der wichtigsten Frage – wie sieht es mit dem Kampfgericht aus?
Ich hatte Gelegenheit kurz mit Abass Baraou zu sprechen. Er sagte, dies sei alles noch im Gange. Sie seien davon ausgegangen, dass sie ein neutrales Kampfgericht bekommen und sie seien da immer noch dran. Er geht davon aus, dass sie ein neutrales Kampfgericht bekommen werden.
Die finale Pressekonferenz war von der Tageszeit deutlich früher angesetzt als die anderen Events der Fightweek. Sie startete bereits um 14 Uhr Ortszeit. Zugang war schon ab 13:30 Uhr möglich. Wie auch die Public Workouts fand die Pressekonferenz als Open Air Pressekonferenz im DISTRITO T-Mobile, einem Einkaufs- und Restaurantkomplex, statt. Ich kam gegen 13:40 Uhr an – zu dem Zeitpunkt waren noch kaum Journalisten vor Ort. Wie am Tag zuvor musste ich mir zunächst meine Akkreditierung von TopRank abholen – diesmal gab es ein grünes Papierbändchen.
Ich habe mich dann weit nach vorne gesetzt.
Tatsächlich gab es zwei Pressekonferenzen – eine für die Undercard und im Anschluss eine für die Maincard. Beide wurden von Crystina Poncher geleitet.
Kommen wir gleich zur Pressekonferenz für die Maincard.

Ja, irgendwie finde ich, dass das passt. Eine gewisse Ähnlichkeit ist doch da, oder? Ich hoffe, Abass nimmt mir das nicht übel. Ich meine das im positiven Sinne. Jetzt muss unser deutscher Crawford nur noch den Latino-Canelo aus Puerto Rico besiegen.
Crystina Poncher sprach dann zunächst Abass an, dass er ein extrem harter Arbeiter sei, er in erster Linie auswärts kämpfen musste – und das auch in Underdog-Situationen. Sie fragte, eine Parallele zum kommenden Samstag? Abass sagte, dass er überall hingehe, um seine Träume Wirklichkeit werden zu lassen.
Dann sprach sie auch seinen Titelgewinn an und die schönen Momente und es wurden wundervolle Bilder auf der großen Leinwand gezeigt, Abass auf einem Bus abgebildet als Sportler des Jahres – wie er sich in das Goldene Buch der Stadt einträgt.

Als Abass gebeten wurde, den Zuschauern den Kampf ans Herz zu legen, endete Abass mit den Worten, „jeder solle einschalten, um zu sehen, wie er das erfolgreich durchziehen werde.“
Abass macht auf mich einen mental sehr starken Eindruck. Er wird das Ding durchziehen.
Xander Zayas sagte, dass er die beste Version von Abass erwarte, und er Abass in seiner besten Verfassung gegenübertreten werde.
Zayas sprach dann auch am Ende noch einmal die historische Bedeutung des Kampfes an, bei einem Sieg wäre er der jüngste, der die Titel vereinigt, er wäre der erste Puerto-Ricaner, der die Titel in Puerto Rico vereinigt. Aber auch Abass kann Geschichte schreiben, er wäre der erste Deutsche, der zwei Titel im Ausland vereinigt…
Wer von beiden schreibt Geschichte?
Da erwartet uns wirklich ein toller Kampf am Wochenende – den sollte kein Boxfan aus Deutschland verpassen!














