Anthony Joshua – Reue nach peinlichem Auftritt: „War an einem dunklen Ort!“

Nach dem Usyk-Fight brach Anthony Joshua (rechts) – auf der anschließenden Pressekonferenz – in Tränen aus.

Zwei Tage nach der erneuten Niederlage im WM-Rematch gegen Oleksandr Usyk hat sich nun Ex-Weltmeister Anthony Joshua zu Wort gemeldet. Der 32-jährige Brite sorgte mit verwirrenden Sätzen sowie peinlichem Verhalten für Aufsehen.

Joshua: „Ich habe mich selbst im Stich gelassen!“

Erst musste Anthony Joshua gegen Oleksandr Usyk eine weitere Punktniederlage hinnehmen, im Anschluss folgte dann die zweite Pleite für „AJ“. Der 32-Jährige legte einen peinlichen Auftritt hin – benutzte nicht jugendfreie Worte und schmiss die WM-Gürtel, die sich weiterhin im Besitz von Oleksandr Usyk befinden, aus dem Ring. BOXEN1 berichtete.

Anthony Joshua (rechts) musste auch im Rückkampf gegen Oleksandr Usyk (links) eine bittere Niederlage einstecken./ Foto: Mark Robinson Matchroom Boxing

Auf der anschließenden Pressekonferenz brach der Ex-Weltmeister schließlich in Tränen aus. „Es war alles ein wenig zu viel“, sagte Promoter Eddie Hearn, der seinen Boxer zu trösten versuchte. Inzwischen hat Anthony Joshua selbst Stellung bezogen.

In den sozialen Netzwerken veröffentlichte der frühere Klitschko-Bezwinger am Sonntag ein Statement. In jener Botschaft zollte Joshua zunächst seinem Gegner Respekt. „Ich wünsche Oleksandr Usyk weiterhin viel Erfolg beim Streben nach Größe. Du bist ein wahrer Champion!“, so Anthony Joshua.

Nach dem Kampf kam es zum Eklat: Anthony Joshua feuerte die WM-Gürtel aus dem Ring.

Schließlich äußerte sich der Brite zu seinem fragwürdigen Verhalten. Joshua: „Gestern musste ich mich mental an einen dunklen Ort begeben. Ich hatte zwei Kämpfe, die ich austragen musste: Einen mit Usyk und den anderen mit meinen Emotionen – beide haben mich besiegt.“

Joshua weiter: „Ich werde der Erste sein, der es zugibt. Ich habe mich selbst im Stich gelassen. Ich habe aus reiner Leidenschaft und Emotion gehandelt – und wenn es nicht kontrolliert wird, ist es nicht gut.“ Zum Abschluss machte er seinen treuen Fans Hoffnung für die Zukunft. „Ich liebe diesen Sport so sehr und von diesem Punkt an, werde ich besser!“, so Anthony Joshua.

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