Anthony Joshua plant Comeback im Spätsommer – Hearn dämpft Fury-Spekulationen

Nach dem schweren Autounfall in Nigeria, bei dem zwei enge Freunde ums Leben kamen, arbeitet Anthony Joshua an seiner Rückkehr in den Ring. Ein sofortiges Duell mit Tyson Fury ist jedoch vorerst vom Tisch.

Anthony Joshua: Rückkehr frühestens im Juli realistisch

Mehr als 50 Tage nach dem tragischen Unfall in Nigera äußerte sich Promoter Eddie Hearn zum aktuellen Stand. Ursprünglich war geplant, dass Joshua im März boxt und anschließend im August auf Tyson Fury trifft. Diese Planung ist inzwischen hinfällig.

„Er wird nicht als Nächstes gegen Tyson Fury kämpfen“, erklärte Hearn gegenüber Medienvertretern. Joshua befinde sich körperlich noch nicht in einem Zustand, um ins Trainingscamp zurückzukehren. Derzeit liege der Fokus auf Erholung und Vorbereitung.

Hearn visiert eine Rückkehr im Juli oder Spätsommer an, betont jedoch, dass dies erst realistisch bewertet werden könne, wenn Joshua wieder ins Camp einsteigt. Ein möglicher Kampf gegen Fury sei eher zum Jahresende oder sogar Anfang 2027 denkbar.

Joshua (29-4, 26 KOs) war zuletzt am 19. Dezember im Einsatz und stoppte Jake Paul in der sechsten Runde durch KO. Nur zehn Tage später war der frühere zweifache Schwergewichts-Weltmeister in einen schweren Verkehrsunfall in Lagos verwickelt.

Bei dem Crash kamen sein Athletiktrainer Sina Ghami sowie Trainer Latif Adoyele ums Leben. Joshua selbst überlebte ebenso wie der Fahrer des Fahrzeugs. Der Verlust zweier enger Wegbegleiter und Freunde stellte für den Briten einen schweren persönlichen Einschnitt dar.

Joshua muss nach einer persönlichen Tragödie sportlich wie mental wieder in den Rhythmus finden. Fury wiederum will nach erneuter Pause beweisen, dass er mit 37 Jahren noch einmal in die Weltspitze eingreifen kann.

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