Andy Ruiz nun mit Fitness-Guru Memo Heredia an seiner Seite – Ring-Comeback im Februar

Andy_RuizDer 28-jährige Schwergewichtler Andy Ruiz wird am 3. Februar nächsten Jahres nach langer Pause wieder im Seilgeviert zu bestaunen sein. Der Gegner ist noch nicht bekannt.

Mit Memo Heredia an die Spitze

Lange hat man nichts mehr gehört von Andy Ruiz. 12 Monate sind mittlerweile vergangen, nachdem Ruiz sich in Neuseeland Heimboxer Joseph Parker knapp nach Punkten geschlagen geben musste und so nicht nur seine erste Niederlage bei den Profis einstecken musste, sondern auch seine Chance Weltmeister zu werden vergab. Außer einigen wenigen Postings auf seinen Social Media Accounts, drang bezüglich Ruiz danach nicht mehr viel nach außen. Vor ein paar Wochen kam dann heraus, dass er auf der Undercard des WM-Kampfs von Gilberto Ramirez gegen Habib Ahmed sein Comeback geben würde.

So weit, so unspektakulär. Nun erläuterte der sowohl im Boxsport als auch in der Leichtathletik allseits bekannte und durchaus umstrittene Fitness-Trainer Angel „Memo“ Heredia gegenüber Boxingscene.com, dass er von nun an mit Ruiz zusammen arbeiten würde.

„Es ist interessant (mit ihm zu arbeiten), aufgrund der Tatsachsache, dass viele Leute gar nicht realisieren, über was für eine phänomenale Geschwindigkeit er verfügt. Hier haben wir jemanden, der an die 300 Pfund schwer ist und die Schnelligkeit eines Welter- oder Super-Weltergewichtlers hat.“

Heredia ging auch auf den letzten Kampf von Ruiz ein und was man bei ihm noch verbessern müsse: „In seinem letzten Kampf in Neuseeland lief es für ihn ganz gut, bis ihm in den letzten zwei Runden die Puste ausging. Man muss seine Schnelligkeit und Kraft beibehalten, aber man muss auch an seiner Beweglichkeit und Ausdauer arbeiten. Sein Körper wird sich mit der Zeit verändern, aber natürlich noch nicht im ersten Kampf. Stück für Stück und im Verlauf der Zeit wird er besser.“

Umstrittener Doping-Experte

angel-hernandez-juan-manuel-marquezDer 42-jährige Heredia war in seinen jungen Jahren als Diskuswerfer aktiv und vertrat Mexiko bei diversen nationalen- und internationalen Turnieren, konnte sich seinen Traum von einer Olympia-Teilnahme allerdings nie erfüllen. Er trat anschließend in die Fußstapfen seines Vaters und studierte Chemie. Dort bildete er sein Wissen über Doping weiter (obwohl er schon als aktiver Sportler mit gewissen Substanzen experimentierte) und war in der Leichtathletik-Szene später einer der großen Ansprechpartner für Trainer und andere Funktionäre, was dieses Thema betrifft.

Seit einiger Zeit arbeitet er auch mit Boxern zusammen, bekräftigt dabei aber immer wieder, dem Doping abgeschworen zu haben und keine illegalen Mittel für seine betreuten Sportler zu benutzen. Zu seinen Schützlingen zählten bereits Juan Manuel Marquez, Jorge Arce oder zuletzt Jessie Vargas.

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