
Errol Spence Jr.: „Will der Erste sein, der Porter KO schlägt!“
Die US-Boxfans befinden sich bereits seit Tagen und Wochen im Tal der Vorfreude, bevor Errol Spence Jr. (25-0-0, 21 Ko’s) und Shawn Porter (30-2-1, 17 Ko’s) ihre WM-Titel am Wochenende in einem Unification-Fight aufs Spiel setzen. Sämtliche Fachmedien in den USA legen den Fokus in ihren Berichterstattungen dieser Tage ganz bewusst auf den vielleicht interessantesten Fight, den der Boxsport im ‚Land der unbegrenzten Möglichkeiten‘ aktuell zu bieten hat.

Porter: „Die Fans, die Medien – Alle wissen, dass ich nötige Erfahrung und die Qualität habe, um Errol Spence Jr. in die Schranken zu weisen. Ich werde ihn im Kampf vor Fragen stellen, auf die er möglicherweise noch keine Antworten haben wird! Ich habe bisher auf einem Niveau geboxt, wo Errol wohl serne gerne hinkommen möchte. Ich werde Samstagnacht beweisen, dass er noch nicht soweit ist!“

Dennoch ist er beim überwiegenden Teil der Experten kein Favorit. Die Wetten konzentrieren sich hingegen eher zugunsten von Errol Spence Jr., der so etwas wie das „Wunderkind“ im derzeitigen US-Boxsport zu sein scheint. Dass Spence Jr. bisher noch keinen einzigen Fight verloren hat und seinen Gegnern so gut wie immer haushoch überlegen war, imponiert vielen Fans und Fachleuten. Seine boxerische Klasse stellte der IBF-Champion zuletzt unter Beweis, als er dem bis dahin ebenso ungeschlagenen Mikey Garcia eine Box-Lektion par excellence erteilte.

Dass Garcia allerdings eigens für jenen Weltergewichtskampf ganze zwei Gewichtsklassen aufsteigen musste, wird von dem ein oder anderen Spence Jr.-Bewunderer gern mal verschwiegen. Mit Shawn Porter jedoch, wartet ein gestandener Weltergewichts-Champion auf den 29-jährigen Ausnahmekönner, der schon seit Jahren bei Mayweather-Promotions unter Vertrag steht.
An Selbstvertrauen mangelt es beim Rechtsausleger jedenfalls nicht! Errol Spence Jr.: „Shawn Porter behauptet von sich, dass er auf einem viel höheren Level boxt als ich. Ich bin gespannt wie er reagieren wird, wenn er feststellt, dass er noch nie einem Boxer von meinem Format gegenübergestanden hat! Ich will der Erste sein, der Shawn Porter die erste KO-Niederlage in seiner Profikarriere beshert hat!“ Spätestens am Sonntagmorgen dürfte wohl Klarheit darüber herrschen, wer seinen Worten letztlich auch Taten folgen ließ.














