
Fury ohne Linie

Erst letzten Monat war bekannt geworden, dass Schwergewichtler Hughie Fury (23-3-0, 13 KOs), seines Zeichens Cousin von Superstar Tyson Fury, einen Vertrag bei Top-Promotion Matchroom unterschrieben hatte. Sofort entschied sich sein Team für einen schweren Debüt-Kampf – niemand geringeres als Ex-Weltmeister Alexander Povetkin (35-2-0, 24 KOs) sollte dem 24-Jährigen in der Londoner O2 Arena gegenüberstehen. Der Mut, sich so einer schweren Aufgabe anzunehmen, wurde letztlich nicht belohnt.

Zwar war der ehemalige Sauerland-Boxer im weiteren Verlauf durchaus schwerer am Atmen, allerdings schwand auch Furys Energie. So war es der „alte Mann“, der den Druck machte und mit Kombinationen punktete. Zudem fing er den Briten immer wieder mit seiner schweren Rechten ab. Immerhin: Fury bewies beeindruckende Nehmerfähigkeiten. Konstruktives Boxen war von ihm aber nicht mehr zu erwarten und so war es abermals Povetkin, der im letzten Abschnitt der Herr im Ring war.


















