
Mit BOXEN1 sprach Alen „The Savage“ Babic über sein geplantes Comeback, welches ihn offenbar nach Deutschland führt.
Alen Babic steht vor Comeback in Deutschland
Er galt zum Beginn seiner Karriere als verheißungsvolles Heavyweight, knockte einen Gegner nach dem anderen in beachtlicher Manier aus und verdiente sich seinen Kampfnamen „The Savage“ zurecht. Die Rede ist von Alen Babic. Doch die weiße Weste des Kroaten sollte im 12. Kampf einen Fleck bekommen.

21 May 2022
Picture By Mark Robinson Matchroom Boxing.
Im Kampf um die WBC Bridgerweight Weltmeisterschaft ging er gegen den Polen Lukasz Rozanski in der ersten Runde krachend baden. Nach einem erfolgreichen TKO-Sieg gegen Aufbaugegner Steve Robinson in London, kam es zum Duell mit seinem damaligen Stallgefährten bei Matchroom Johnny Fisher. Auch der „Romford Bull“ schickte Babic in den Ringstaub und die Karriere des einst gefürchteten 1,85-Meter-Mannes Babic geriet ins Wanken.
Alen Babic: „Es ist Zeit für meine ‚Cinderella Man‘-Story“
Doch nun meldet sich der Mann, den Eddie Hearn einst promotete, zurück. Gegenüber BOXEN1 sagte Babic: „Es ist Zeit für mein Comeback. Ich habe eine Zeit hinter mir, die ich mir nie hätte vorstellen können. Monate abseits des Rings, auf der Suche nach Antworten, mit Ungewissheit konfrontiert.“
Und das ist noch nicht alles, denn offenbar soll es, nachdem Babic in ein Loch fiel und von Ungewissheit umgeben war, nach Deutschland gehen! „Mein Körper ist bereit, mein Herz noch mehr und ich weiß, dass der richtige Moment kommen wird, wenn ich in den Ring steige und den Rhythmus des Kampfes wieder spüre. Es ist Zeit für meine ‚Cinderella Man‘-Story“, so Babic weiter.

Wenn alles nach Plan läuft, ist das große Comeback von „The Savage“ für den 18. Oktober in der Stadthalle Falkensee geplant, wenn Kuc die „Internationale Profibox-Gala 8“ veranstaltet, wie Babic uns bestätigte: „Ja, das ist das Ziel. Ich glaube, dass die beste Version von mir noch kommen wird. Meine Geschichte ist nicht zu Ende, sie fängt gerade erst an!“

Promoter Almin Kuc bestätigte auf Nachfrage: „Ich kenne Alen schon eine Weile und schätze ihn als Boxer sehr. Leider hatte er etwas Pech, doch ich bin überzeugt, dass er noch immer das Feuer hat. Der Weggang von seinem alten Trainer Leonardo Pjetraj war nicht gut für ihn denke ich. Er wird unter Georg Bramowski hier in Berlin trainieren und dann sehen wir weiter. Verhandlungen laufen bereits.“














