
Der Hauptkampf der Jubiläums-Ausgabe von KUC Boxing in Falkensee brachte die Halle zum Beben und lieferte den Zuschauern eine wahre Schlacht!
Alen Rahimic mit Problemen gegen toughen Eduardo Bajak
Im Hauptkampf der 10. Internationalen Profi-Box-Gala von Almin Kuc und seiner KUC Boxing Promotion standen sich der Berliner Lokalmatador Alen Rahimic (4-0, 2 KOs) und Eduardo Bajak (8-1, 2 KOs) aus Giengen an der Brenz gegenüber. Für beide ging es dabei um den vakanten Internationalen Deutschen Meistertitel des BDB im Superleichtgewicht, für den Rahimic sage und schreibe zwei Gewichtsklassen aufgestiegen ist.

Rahimic startete gut in den Kampf. Mit seinem Jab kontrollierte er sein Gegenüber, arbeitete dabei sehr präzise und überlegt. Schon in der ersten Runde hatte Bajak mit Nasenbluten zu kämpfen, verursacht durch Rahimics Schläge. Auch in Runde zwei brachte Rahimic solide Hände ins Ziel und konnte sich dabei selbst den Angriffen Bajaks häufig entziehen. Der Baden-Württemberger hatte dennoch seine Momente.
In der Dritten landete Bajak mehrere gute Treffer, wenngleich viele Schläge auf Rahimics Doppeldeckung landeten. Bajak suchte den Kampf spürbar und machte unentwegt Druck. Mit Kombinationen versuchte er immer wieder Rahimics zuzusetzen. Der verschanzte sich hinter seiner Doppeldeckung, von wo aus er zu Aufwärtshaken ansetzte. Wann immer Rahimic Treffer setzte, kämpfte Bajak sich energisch und mit mehreren Händen zurück.

Bajak agierte auch im sechsten Durchgang noch mit hohem Tempo und harten Händen, die er häufig als Kombination zum Kopf abfeuerte. Von Rahimic kam nur wenig Gegenwehr, Eduardo Bajak immer wieder auf den Plan rief, der aggressiv marschierte und das Zepter an sich reißen wollte.
Alen Rahimic kommt stark zurück
Alen Rahimic gab das Heft jedoch nicht aus der Hand. In der achten Runde kämpfte er sich zurück und landete mehrere klare und harte Hände zum Kopf. Bajak wurde langsam müde und agierte nicht mehr so aktiv wie noch in den Runden zuvor – das spielte dem KUC-Boxer in die Karten. Auch wenn Bajak in der neunten Runde mehr schlug, war es Rahimic, der mehr Treffer landete.

In der finalen Runde gaben beide Boxer noch einmal Vollgas! Immer wieder entluden sie ihre Schlagsalven und standen sich Fuß an Fuß gegenüber, drückten und schiebten. Auf den Punktzetteln dürfte dieses Gefecht bis hier her sehr eng und hart umkämpft gewesen sein, umso wichtiger war diese finale 10. Runde im BDB-Titelkampf. Rahimic konnte in den finalen drei Minuten nochmals verlorenen Boden gutmachen. Schlussendlich werteten die drei Unparteiischen mit fairen 96-94, 94-96 und 95-95 ein Unentschieden nach einem großartigen Kampf, der ein Rematch bedarf!
Großes Lob an Almin Kuc für dieses und auch das Matchmaking der restlichen drei Titelkämpfe mit Meiser vs. Hasani, Shadalov vs. Huseynaliyev und Wall vs. Falcinelli!














