AIBA Boxing Akademie soll in Deutschland gebaut werden

Köln. Die AIBA Boxing Akademie soll als Ausdruck der herausragenden Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Boxsport-Verband und der AIBA in Deutschland gebaut werden. Die Entscheidung fiel während des offiziellen Besuchs von AIBA Präsident Umar Kremlev, bei dem er Gewinner des Cologne Boxing Worldcups ehrte. 

Während seines Aufenthalts in Köln traf sich Kremlev mit dem Präsidenten des Deutschen Boxsport-Verbandes (DBV) Erich Dreke, dem Generalsekretär des DBV Michael Müller und dem Präsidenten des Schweizer Boxverbandes Andreas Anderegg.

Die Stadt, in der die Akademie gebaut werden soll, steht noch zur Diskussion, so Kremlev.

„Wir müssen für unsere Athleten weltweit die bestmöglichen Bedingungen schaffen. Dies ist auch der Grund für den Bau einer zweiten europäischen Boxakademie in Deutschland. Deutschland ist ein Land mit großer Boxtradition. Wir müssen unsere junge Generation zu weiteren Siegen ermutigen. Die Akademie ist eine Grundlage für die Weiterbildung im Boxen, in der Trainer, Kampfrichter, Ringärzte sowie Cutmen von erfahrenen Spezialisten ausgebildet werden sollen. Natürlich wird die Akademie auch ein Ort des Trainings für die Athleten sein“, so AIBA Präsident Kremlev.

Generalsekretär Müller erläuterte weiter, dass der Plan für die Weiterentwicklung des deutschen Boxens bereits aufgesetzt wurde.

„Herr Kremlev hat gute Ideen, um die Sportler zu entwickeln. Mehr als es zuvor üblich war. Nach den heutigen Besprechungen mit ihm konnten wir einen Plan zur Entwicklung des Boxens festigen. Herr Kremlev verändert die Art der Amtsführung des Präsidenten völlig. Er ist den Sportlern nahe und begibt sich in den direkten Austausch mit ihnen. Er kennt ihre Probleme und ist bereit zu helfen. Das ist ein wichtiger Schritt für die Zukunft und eine gute Philosophie. Ich bin froh, künftig mit ihm zusammenzuarbeiten“, so Müller.

Text: DBV

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