
Nach über zweieinhalb Jahren kehrte Agit Kabayel endlich wieder in Deutschland in den Ring zurück. Vor heimischem Publikum setzte das deutsche Schwergewicht ein klares Ausrufezeichen und verteidigte seinen WBC-Interims-WM-Titel eindrucksvoll.
Job erledigt: Früher Cut, dann brutale Dominanz durch Agit Kabayel
Nach mehr als zweieinhalb Jahren und drei erfolgreichen und überzeugenden Auslandsauftritten war es soweit: Agit Kabayel feierte in der Rudolf Weber Arena in Oberhausen vor 13.000 Zuschauern und live auf DAZN sein lang erwartetes Homecoming. Vor ausverkauftem Haus traf das deutsche Vorzeige-Schwergewicht auf den bis dato ungeschlagenen Polen Damian Knyba. Auf dem Spiel stand Kabayels WBC-Interims-WM-Titel, angesetzt war der Kampf über zwölf Runden.
Der Favorit aus Bochum musste jedoch früh einen Rückschlag hinnehmen. Bereits in der ersten Runde zog sich Kabayel einen Cut am rechten Augenlid zu, den sein Cutman Tim Kuchenbuch in der Rundenpause gut behandeln konnte. Außerdem hatte der „Leber King“ zunächst Probleme, in den Infight zu kommen und die Distanz zu überbrücken. Knyba nutzte seine Reichweitenvorteile geschickt und hielt Kabayel mit langen Händen auf Abstand.
In der zweiten Runde fand Kabayel zunehmend seinen Rhythmus, hatte jedoch immer noch Probleme. Mehrere harte Overhands trafen später ihr Ziel, der Titelverteidiger blieb konstant im Vorwärtsgang und erhöhte den Druck. Spätestens in der dritten Runde kippte der Kampf endgültig. Ein erster harter Wirkungstreffer brachte Knyba ins Wanken, wenig später öffnete sich auch bei ihm ein Cut.

Kabayel variierte nun clever, ging verstärkt zum Körper und riss die Deckung seines Gegners auf. Knyba kassierte weitere harte Treffer, wurde mehrfach angeklingelt und taumelte sichtbar angeschlagen durch den Ring. Nach einer weiteren Schlagserie sah sich der Ringrichter schließlich gezwungen einzugreifen und den Kampf noch in der dritten Runde abzubrechen – ein Abbruch, der durchaus streitbar ist.
Mit dem vorzeitigen TKO-Sieg verteidigt Kabayel souverän seinen WBC-Interims-WM-Titel. Sollte der Weltverband seinen eigenen Regularien folgen, steht der Deutsche nun unmittelbar vor einem WM-Kampf gegen den vereinigten Champion Oleksandr Usyk. Ein Duell, das nach dieser Vorstellung kaum jemand in Frage stellen dürfte.
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Auf die Frage durch Ringsprecher Mark Bergmann nach der Urteilsverkündung, wer Kabayels nächster Gegner werden soll, sagte dieser: „Wenn ich es mir aussuchen könnte… ich glaube wir wären jetzt bereit um die WM zu boxen! Wer ist der nächste?“, die Fans grölten. „Ich glaube die Fans wissen wer gemeint ist, mehr brauch ich nicht zu sagen!“
















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Agit Weltmeister aller Klassen!!!🤣🤣🤣
Mit PR Kampagnen könnt den Boxsport in Deutschland auch nicht retten.
Hört auf uns zu verarschen!