Montag, 18. Mai 2026
HERQUL-Gewinner BOXEN1
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Petar Milas siegt in Ingolstadt durch KO gegen Joel Tambwe Djeko

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Ingolstadt, 16.05.2026
Peter Milas (CRO) – Joel Tambwe Djeko (BEL)
© Torsten Helmke

Starker Auftritt: Petar Milas hat im Co-Mainevent von „The Show Must Go On VI“ eindrucksvoll abgeliefert und seinen Kampf vorzeitig gewonnen. 

Petar Milas siegt durch KO in Runde 4

Der Kroate präsentierte sich über die gesamte Distanz als klar besserer Mann und unterstrich seine Ambitionen im Schwergewicht. Von Beginn an agierte Milas variabel, beweglich und taktisch diszipliniert. Mit seiner ungewohnt leichten Beinarbeit für einen Schwergewichtler bestimmte er das Tempo des Kampfes und setzte seinen Gegner Joel Tambwe Djeko immer wieder unter Druck. Milas wechselte gewohnt mehrfach die Auslage und stellte seinen Kontrahenten damit vor große Probleme.

Djeko fand kaum Mittel gegen die präzisen Angriffe des Kroaten und wurde immer wieder an die Seile gedrängt. In der vierten Runde folgte schließlich die Entscheidung: Eine saubere Links-Rechts-Kombination von Milas traf perfekt und schickte Djeko zu Boden. Der Belgier blieb liegen – Knockout-Sieg für Milas.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Ingolstadt, 16.05.2026
Peter Milas (CRO) – Joel Tambwe Djeko (BEL)
© Torsten Helmke

Mit diesem überzeugenden Auftritt empfiehlt sich Petar Milas eindrucksvoll für größere Aufgaben und bestätigt einmal mehr sein Potenzial im internationalen Schwergewicht. Promoter Burim Sylejmani deutete im Anschluss an, dass es bald einen größeren Fight geben wird. Da Milas zuletzt auf der Kabayel-Undercard, die von Queensberry promotet wurde, kämpfte, ist davon auszugehen, dass es ein Kampf auf einer weiteren Queensberry Card sein wird.

Filip Hrgovic demontiert Dave Allen – Duell mit Moses Itauma rückt näher

Filip Hrgovic hat Dave Allen in Doncaster klar dominiert und vorzeitig gestoppt. Nach dem einseitigen Sieg des Kroaten könnte nun das mit Spannung erwartete Schwergewichtsduell gegen Shootingstar Moses Itauma folgen.

TKO in Runde 3: Hrgovic lässt Allen keine Chance

Schon bei der Ankündigung des Kampfes waren Zweifel an der sportlichen Ausgeglichenheit des Duells laut geworden und im Ring bestätigten sich diese schnell. Filip Hrgovic ließ Dave Allen beim Schwergewichtskampf im Eco-Power Stadium in Doncaster von Beginn an keine Chance und siegte durch TKO in der dritten Runde.

Der 33-jährige Kroate zeigte vom ersten Gong an den Klassenunterschied. Bereits in den ersten Momenten landete Hrgovic mehrere harte rechte Hände im Gesicht des Briten. Allen versuchte zwar, mit einzelnen wilden Aktionen zu antworten, fand gegen den technisch deutlich überlegenen Ex-Olympiamedaillengewinner jedoch kein Mittel.

Spätestens in Runde zwei war klar, wohin sich der Kampf entwickeln würde. Hrgovic schlug nahezu nach Belieben, variierte seine Angriffe zwischen Kopf und Körper und setzte Allen immer stärker zu. Eine harte Rechte ließ die Beine des Briten erstmals sichtbar wackeln.

Im dritten Durchgang wurde das Duell endgültig zur einseitigen Angelegenheit. Hrgovic traf nun fast nach Belieben und setzte Allen mit harten Kombinationen massiv unter Druck. Nach einem linken Haken ging Allen zwar zu Boden, Ringrichter Steve Grey wertete die Szene jedoch überraschend als Ausrutscher.

Kurz darauf eskalierte die Situation weiter. Hrgovic marschierte nach vorne, deckte Allen mit Treffern ein und ließ ihm kaum noch Luft zum Atmen. Bevor der Kampf ernsthaft gefährlich werden konnte, reagierte Trainer Jamie Moore konsequent und warf bei 2:37 Minuten der dritten Runde das Handtuch.

Eine richtige Entscheidung, wie Allen selbst nach dem Kampf deutlich machte: „Jamie ist wie ein Bruder für mich, ich liebe ihn. Das ist meine Familie. Wenn Jamie Moore und Nigel Travis sagen, es reicht, dann reicht es. Danke, dass ihr auf mich aufgepasst habt.“

Hrgovic-Itauma als nächstes?

Hrgovic verbessert seine Bilanz derweil auf 20-1 (15 KOs) und entschuldigte sich nach dem Kampf beim Publikum, da er als klarer Außenseiter in der Gunst der Fans in den Ring gestiegen war. „Tut mir leid, Leute. Ich weiß, dass ich hier nicht der Publikumsliebling bin. Danke an Dave Allen für dieses großartige Event“, sagte Hrgovic.

Direkt im Anschluss richtete sich der Blick auf den nächsten möglichen Gegner. Seit Tagen kursieren Berichte über ein mögliches Duell mit Schwergewichtshoffnung Moses Itauma am 8. August. Queensberry-Manager George Warren bestätigte, dass Gespräche weit fortgeschritten seien.

Auch Hrgovic selbst zeigte sich bereit: „Moses Itauma, jeder Gegner – ich spreche mit meinem Team. Ich glaube nicht, dass ich Verletzungen habe. Ich unterschreibe den Vertrag sofort. Ich kämpfe gegen jeden.“

Sollte der Kampf zustande kommen, dürfte Hrgovic deutlich stärker gefordert werden als gegen Dave Allen.

Paddy Donovan besiegt Karen Chukhadzhian nach Mehrheitsentscheidung

Foto: Marco Baumann

Paddy Donovan hat sich in der SAP Arena Mannheim den bislang größten Sieg seiner Karriere gesichert. Der Ire setzte sich in einem hochklassigen und engen Weltergewichtsduell gegen Karen Chukhadzhian nach Mehrheitsentscheidung durch.

Zwei Niederschläge geben den Ausschlag

Es war das eigentliche Mainevent der Ringside Zone Veranstaltung in Mannheim: Das Eliminator-Duell zwischen Paddy Donovan und Karen Chukhadzhian. Doch davon bekam von den vom Veranstalter gemeldeten 13.000 Zuschauern kaum noch einer etwas mit. Offenbar durch unglückliche Kommunikation vor Ort, wussten nur die wenigsten, dass dieser Kampf noch stattfinden wird. Auch das ARD-Team stieg aus der Übertragung aus, denn der Fight war lediglich für DAZN vorgesehen. Schade, denn es war der beste Kampf des Abends.

In einem taktisch anspruchsvollen und über weite Strecken ausgeglichenen Fight waren letztlich zwei Schlüsselmomente entscheidend: Donovan schickte den Ukrainer in der sechsten und achten Runde jeweils zu Boden und sicherte sich damit den knappen Sieg auf den Punktzetteln. Die Richter werteten den Kampf mit 115-111, 114-112 und 113-113.

Foto: Marco Baumann

Als das Urteil verkündet wurde, kannte der Jubel im Team des Iren keine Grenzen. „Karen Chukhadzhian ist einer der besten Boxer der Welt, das wussten wir“, sagte Donovan nach dem Kampf. „Jetzt zurück zur Trilogie – komm schon, Lewis Crocker. Wir sind zurück.“

Mit dem Erfolg meldet sich Donovan nach den beiden Niederlagen gegen Lewis Crocker eindrucksvoll zurück. Das Duell galt als Eliminator im Rahmen der IBF-Weltrangliste. Crocker soll im Laufe des Jahres in Australien gegen Liam Paro um den Titel kämpfen.

Der 27-jährige Donovan begann kontrolliert und suchte früh seine gefährliche linke Schlaghand aus der Rechtsauslage. Chukhadzhian versuchte zunächst, den Iren aus der Reserve zu locken, steigerte dann aber zunehmend die Intensität und setzte immer wieder mit geraden rechten Händen Akzente.

Im dritten Durchgang nahm der Kampf an Fahrt auf. Donovan brachte den Ukrainer kurz vor der Pause mit einer linken Hand ins Wanken, doch Chukhadzhian blieb präsent und suchte konsequent den Weg nach vorne.

Die erste entscheidende Szene folgte in Runde sechs. Nach Anweisungen seines Trainers Andy Lee setzte Donovan eine kurze linke Hand perfekt ins Ziel und schickte Chukhadzhian auf den Ringboden. Der Ukrainer wirkte eher frustriert als ernsthaft angeschlagen, der Niederschlag war jedoch eindeutig.

Auch in der achten Runde sorgte Donovan für den nächsten Wendepunkt. Als Chukhadzhian weiter Druck machte, drehte Donovan ihn geschickt und brachte ihn nach einem Treffer erneut zu Boden. Der Ukrainer reklamierte ein Schieben, doch der Ringrichter wertete die Szene als legitimen Niederschlag.

Foto: Marco Baumann

Chukhadzhian mit starkem Schlussspurt

In den letzten Runden erhöhte Chukhadzhian noch einmal den Druck und landete immer wieder gute Treffer. Donovan nahm dabei phasenweise unnötige Risiken, anstatt den Ring konsequenter zu nutzen. Besonders in der Schlussrunde suchten beide Boxer kompromisslos die Entscheidung.

Chukhadzhian beendete den Kampf stark, doch die beiden Niederschläge machten letztlich den Unterschied.

Für Donovan verbessert sich die Bilanz auf 15-2 (11 KOs), während Chukhadzhian nun bei 26-4 (14 KOs) steht. Für den Iren bedeutet der Erfolg die Rückkehr in den Kreis der relevanten Namen im Weltergewicht und möglicherweise die Chance auf die erhofften großen Kämpfe.

Schlacht in Ingolstadt! Granit Stein unterliegt knapp Diego Carmona

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Ingolstadt, 16.05.2026
WBA-Continental Championship: Granit Stein (GER) – Diego Camona (MEX)
© Torsten Helmke

In einem nervenaufreibenden Hauptkampf unterliegt der Lokalmatador knapp nach Punkten und wusste dennoch zu begeistern.

Am Samstag fand im Maritim Hotel in Ingolstadt ein größeres Boxevent statt – live auf DAZN. Der Lokalmatador Granit Stein (20-2-1) unterschrieb vor einigen Wochen bei Fides Sports, die nun erstmals das Boxen nach Ingolstadt bringen wollten. Im Hauptkampf traf Stein im Kampf um den WBA-Continental-Titel im Supermittelgewicht auf den Mexikaner Diego Carmona (15-3).

Ein mit Spannung erwarteter Kampf, der die Massen in Ingolstadt mobilisierte. So waren bereits Wochen im Vorfeld sämtliche Tickets vergriffen und die Veranstaltung von Fides Sports restlos ausverkauft. Ein toller Erfolg in wirtschaftlich schwierigen Zeiten für deutsche Boxpromoter, der Fides-Sports-Promoter Burim Sylejmani gewiss ein Lächeln abrang. Nun wollte man die Boxsportfreunde nur noch mit tollen Kämpfen begeistern, was insbesondere im Hauptkampf mehr als gelang.

Vielversprechender Auftakt von Granit Stein

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Ingolstadt, 16.05.2026
WBA-Continental Championship: Granit Stein (GER) – Diego Camona (MEX)
© Torsten Helmke

Stein boxte sich im vergangenen Dezember bei einer PrimeTime-Promotion-Veranstaltung in Stuttgart in den Fokus und konnte sich mit einer leidenschaftlichen Performance einen WBC-Titel sichern. Nun bekam er als Belohnung ein gesamtes Event auf ihn zugeschnitten, wobei er als Hauptkämpfer unbedingt performen wollte.

Bei der Gegnerwahl dieses wegweisenden Kampfes griff man jedoch ziemlich hoch. Der Mexikaner Carmona lieferte sich bereits 2024 einen harten Kampf mit dem hochveranlagten Serkay Cömert (10-0), den er in Aschaffenburg lediglich knapp nach Punkten verlor. Ein damaliges Ausrufezeichen von Carmona, der insbesondere konditionell in den späteren Runden stark aufgestellt wirkte.

Zunächst lief der Kampf jedoch nach den Vorstellungen von Stein. Er nahm die Ringmitte ein und präsentierte umgehend seinen aggressiven Kampfstil, der hohen Druck erzeugte. Carmona bekam kaum Raum zur Entfaltung und wurde durchgehend beschäftigt. Die ersten Runden gehörten dem Ingolstädter, der nicht nur Druck erzeugte, sondern dabei auch Treffer landete. Carmona fand jedoch ab der dritten Runde besser in den Kampf hinein und konnte zunehmend mehr punkten, doch Stein arbeitete weiterhin unermüdlich.

Stein baut in den hinteren Runden ab

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Ingolstadt, 16.05.2026
WBA-Continental Championship: Granit Stein (GER) – Diego Camona (MEX)
© Torsten Helmke

Grundsätzlich hätte man nach der Hälfte des Kampfes zufrieden sein können, doch die physische Gangart von Stein entwickelte sich gegen den immer stärker aufkommenden Mexikaner zu einer regelrechten Ringschlacht. Beide Boxer lieferten nun harte Powerpunches und schenkten sich nichts. Ab der sechsten Runde, die knüppelhart geführt wurde, merkte man Stein allmählich das hohe Tempo an. Er wurde etwas langsamer und Carmona hatte fortan das klare Momentum auf seiner Seite.

Der Kampf bog auf die Zielgerade ein und noch war alles möglich. Stein war früh in der neunten Runde kurz am Boden, wurde jedoch nicht angezählt. Carmona versuchte dennoch, den Moment zu nutzen, und ging daraufhin auf das Finish, das er jedoch nicht fand. Stein nahm einiges, kämpfte aber mit großem Kämpferherz zurück und brachte Ingolstadt zum Beben. Es folgte ein rasanter Schlagabtausch, bei dem beide ans Äußerste gingen.

In der finalen zehnten Runde war es erneut vermehrt Carmona, der die Aktionen setzte und frischer wirkte. Stein riss dennoch kurz vor dem Ende siegesbewusst die Hände hoch und kassierte prompt einen Niederschlag. Erneut zählte der Ringrichter nicht an und die mexikanische Ecke tobte daraufhin. In der Wiederholung konnte man jedoch erkennen, dass trotz eines Treffers zusätzlich ein Kontakt der überkreuzten Beine stattfand. So kam Stein ohne offiziellen Niederschlag über die Distanz und die große Frage lautete, wofür dies letztlich reichen würde.

Geteiltes Punkturteil – großer Kampf

Die Scorecards wurden verlesen und man kam zu einem geteilten Punktentscheid, der schließlich zugunsten des Mexikaners ausfiel. Ein Punktrichter sah Stein mit 96:94 vorne, die beiden anderen hingegen Carmona mit 97:93. Ein Urteil, was fair angenommen wurde.

Am Ende sollte es mit dem Sieg in der Heimatstadt nichts werden und die Enttäuschung war sicherlich groß. Dennoch muss man konstatieren, dass Stein und Carmona sich einen packenden und großartigen Kampf lieferten, der gewiss zu den besten Kämpfen des Jahres in Deutschland zählt. Stein bewies erneut großes Kämpferherz und verfügt über die Fähigkeit, mit seinen Kämpfen das Publikum zu begeistern. Deshalb kann man optimistisch auf die Zukunft blicken – womöglich kommt es ja sogar zu einem direkten Rematch in Ingolstadt.

„Mal gewinnt man, mal verliert man. Es ist ja nicht so, dass ich haushoch verloren habe. Ich gehe den ehrlichen Weg, den ehrlichen Sport. Der Gegner wurde vom Verband ausgewählt. Es war ein guter Kampf“, sagte Stein nach dem Kampf im Interview.

Auch zu Carmona hatte er noch ein paar Worte:

„Danke für den Kampf, du bist ein echter Krieger und ich wünsche dir das Beste für die Zukunft. Ich hoffe, du gibst mir ein Rematch und wir machen es nochmal“, sprach Stein den Wunsch aus, den vermutlich ganz Ingolstadt teilte.

Kontroverser Punktsieg von Alexander Okafor über Elija Ülküseven

Trotz eines starken Kampfes endete der Titelkampf für Elija Ülküseven mit einer Punktniederlage.
Foto: Marco Baumann

Beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft im Cruisergewicht kam es zu einem kontroversen Punkturteil inklusive hitziger Diskussionen.

Am gestrigen Freitag lud Ringside Zone zum großen Kampfabend in die SAP Arena in Mannheim ein. Neun hochklassige Kämpfe wurden geboten, wobei sich ein sportliches Highlight an das nächste reihte. Das zeigte sich auch daran, dass bereits die ersten Kämpfe des Abends einiges boten – darunter reichlich Gesprächsstoff.

Die hitzigsten Diskussionen entstanden zweifellos beim Kampf um die Deutsche Meisterschaft (BDB) im Cruisergewicht. Dort duellierten sich der Frankfurter Alexander Okafor (4-0) und der Heidelberger Elija Ülküseven (8-1) um den vakanten Titel. Ein mit Spannung erwartetes nationales Prospect-Duell, bei dem beide Männer ihre weiße Weste riskierten und somit etwas wagten. Genau solche Konstellationen braucht es, um packende und spannende Kämpfe zu präsentieren. Leider wurde im Nachgang jedoch einmal mehr hauptsächlich über die Punktrichter diskutiert.

Okafor beginnt stark und erzielt einen Niederschlag

Veranstalter des Abends war Ringside Zone, wo Okafor als Zugpferd aufgebaut werden soll. Dieses Potenzial wird ihm maßgeblich dadurch zugesprochen, dass er auf eine exzellente Amateurlaufbahn zurückblickt und nur knapp an der Olympianorm für Paris scheiterte. Eine Enttäuschung, die jedoch dazu führte, dass er sich fortan auf die Profilaufbahn konzentrierte.

Von Beginn an wurde Okafor bei den Profis nicht geschont. Selbst bei seinem Profidebüt, bei dem typischerweise Gegner mit zahlreichen Niederlagen vor die Fäuste gesetzt werden, musste sich Okafor im vergangenen Juli einen harten und ausgeglichenen Kampf mit Üsame Bozkurt (6-3) liefern.

Nun stand mit dem hungrigen Ülküseven bereits im vierten Profikampf die Titelchance über zehn Runden bevor. Ein erneuter Beweis dafür, wie ambitioniert man Okafor aufbaut und wie überzeugt man von den Qualitäten des eigenen Schützlings ist.

Der Kampf begann auch durchaus vielversprechend für den Frankfurter. Zwar nahm Ülküseven die Ringmitte ein und versuchte Druck zu erzeugen, doch Okafor verstand es, aus dem Rückwärtsgang heraus die präziseren Treffer zu landen. Ohnehin erkannte man die bessere Grundausbildung, seine technischen Vorträge wirkten explosiver.

Dennoch war der Kampf von Beginn an durchaus ausgeglichen, da Ülküseven enorm viel investierte und pausenlos arbeitete. In Runde drei kam es jedoch zu einer Schrecksekunde, als Ülküseven hart zu Boden musste und angeschlagen wirkte. Okafor suchte das Finish, fand es jedoch nicht, und Ülküseven überstand diese heikle Sequenz.

Nach den ersten vier Runden musste man davon ausgehen, dass Okafor den Kampf im Griff hatte – doch dies sollte sich lediglich als Momentaufnahme erweisen.

Ülküseven dreht auf und verliert dennoch

Wer nach der dritten Runde gedacht hatte, dass Okafor den Kampf nun komfortabel herunterboxen würde, irrte sich. Vom Frankfurter kam ab der Mitte des Kampfes durchgehend weniger. Immer wieder ließ er sich statisch am Seil von Ülküseven stellen und bearbeiten. Zwar gingen viele Aktionen auf die Deckung, dennoch konnte Ülküseven insbesondere zum Körper durchaus punkten und immer wieder schöne Uppercut-Serien ins Ziel bringen.

Fortan musste man Ülküseven ein klares Momentum attestieren, der mit seinem leidenschaftlichen Vortrag das Publikum auf seine Seite zog und den Favoriten vor große Schwierigkeiten stellte.

Insgesamt kam in der zweiten Kampfeshälfte viel zu wenig von Okafor, der auch konditionell Schwierigkeiten zu haben schien, sich jedoch noch durchbiss. Am Ende entwickelte sich ein packender und intensiv geführter Kampf über die volle Distanz von zehn Runden, bei dem sich Ülküseven bereits als Sieger sah.

Doch im Boxen darf man sich nie auf die Punktrichter verlassen – insbesondere dann nicht, wenn man als sogenannte B-Side in den Kampf geht und zusätzlich die Hypothek eines Niederschlags verkraften musste.

Dies bewahrheitete sich auch in diesem Beispiel, denn Okafor erhielt unter massiven Pfiffen den geteilten Punktsieg. Ein Punktrichter sah Ülküseven mit 96:93 vorne, zwei weitere hingegen Okafor jeweils mit 95:94.

Hitzige Diskussionen nach dem Urteil

Alexander Okafor siegt umstritten und ist neuer Deutscher Meister im Cruisergewicht.
Foto: Marco Baumann

Die Stimmung in Mannheim kippte, und Ülküseven war kaum zu bändigen. Wütend fluchte er durch die SAP Arena. Beide Boxer versuchten anschließend im Interview, die Situation einzuordnen, wobei Okafor ausgepfiffen wurde.

„Am Ende des Tages hat jeder eine Meinung. Ob ich gewonnen habe, ob es ein Unentschieden war oder Elija gewonnen hat“, sagte Okafor nüchtern und verwies auf die Punktrichter. „Hier sind drei Punktrichter, die diesen Kampf bewertet haben.“

Ülküseven zeigte sich deutlich emotionaler und wirkte schockiert vom Punkturteil.

„Ich habe gewonnen, ich habe ganz klar gewonnen. Ich brauche diesen Gürtel, gib mir diesen Scheißgürtel!“, erklärte Ülküseven herzzerreißend.

„Ich habe in den letzten Monaten so viel geblutet, ich habe so viel geschwitzt. Das kann doch nicht sein. Ich habe so viel geopfert, nur damit ich beschissen werde. Ich habe in jeder Runde mein Leben gegeben!“, polterte Ülküseven weiter.

Schnell kam die Frage nach einem Rematch auf.

„Wir können früher oder später gerne ein Rematch machen“, zeigte sich Okafor bereitwillig.

Für Ülküseven gab es an diesem Abend jedoch nur das Hier und Jetzt:

„Ich brauche diesen Gürtel jetzt, nicht in acht Monaten, wenn ich wieder alles links liegen lasse und opfere“, sagte Ülküseven.

Punkturteile bleiben ein ewiges Streitthema

Der Kampf zeigte einmal mehr, wie groß das Konfliktpotential rund um die Wertungen doch ist. Durch den Niederschlag in Runde drei sowie die frühen Runden zugunsten Okafors blieb der Kampf trotz des starken Finishs von Ülküseven insgesamt eng.

Dennoch sorgte das Urteil in sozialen Netzwerken und unter vielen Zuschauern für Diskussionen. Dabei sollte jedoch differenziert werden: Ein Promoter bewertet Kämpfe nicht selbst. In diesem Fall lag die Verantwortung bei den offiziellen Punktrichtern des BDB.

Der ambitionierte Aufbau von Okafor führte überhaupt erst dazu, dass er bereits früh in seiner Karriere einen derart engen und anspruchsvollen Kampf bestreiten musste. Viele andere Talente erhalten deutlich vorsichtigere Aufbaugegner, wodurch solche kontroversen Situationen kaum entstehen.

Das grundlegende Thema rund um Punkturteile bleibt dem Boxsport allerdings seit Jahrzehnten erhalten. Diskussionen über Wertungen gehören nahezu untrennbar zur Sportart. Gerade deshalb wünschen sich viele Fans mehr Transparenz und eine offenere Analyse fragwürdiger Punktkarten.

Denn eines wurde in Mannheim ebenfalls deutlich: Der deutsche Boxsport kann Zuschauer emotional begeistern. Damit diese Begeisterung langfristig erhalten bleibt, braucht es jedoch Entscheidungen, die von möglichst vielen als nachvollziehbar empfunden werden.

Emanuel Odiase stoppt Nick Webb in Runde zwei

Foto: Konstantinos Sarigiannidis

Emanuel Odiase hat im nominellen Hauptkampf des Abends in der SAP Arena Mannheim einen überzeugenden vorzeitigen Sieg eingefahren.

KO-Sieg über Webb: Odiase bleibt ungeschlagen

Der in Deutschland geborene Schwergewichtler, der inzwischen aus Wolverhampton in England kämpft, bezwang den Briten Nick Webb durch KO in der zweiten Runde im Hauptkampf der großen Ringside Zone Veranstaltung in der SAP Arena in Mannheim.

Der Kampf um den IBF-EM-Titel begann erst kurz nach Mitternacht, doch Odiase zeigte von Beginn an, dass er den Abend nicht unnötig in die Länge ziehen wollte. In der ersten Runde arbeitete der ungeschlagene Schwergewichtler zunächst kontrolliert hinter seinem Jab und bestimmte das Geschehen aus der Distanz.

Im zweiten Durchgang erhöhte Odiase dann spürbar das Tempo und brachte verstärkt seine rechte Schlaghand ins Spiel. Webb versuchte, eigene Aktionen zu setzen und zurückzuschlagen, ließ Odiase dabei jedoch die entscheidende Lücke.

Der 27-Jährige nutzte den Moment eiskalt: Mit einer harten Rechten schickte er Webb zu Boden. Der Brite aus Chertsey blieb auf der Ringmatte liegen, woraufhin der Ringrichter den Kampf ohne weiteres Anzählen abbrach.

Foto: Marco Baumann

Mit diesem Erfolg verbessert Odiase seine Bilanz auf 11-0 mit 9 KO-Siegen und untermauerte einmal mehr seine Ambitionen im Schwergewicht. Für Nick Webb war es hingegen der nächste Rückschlag. Der 38-Jährige fällt auf 19-4 (15 KOs) zurück. Bemerkenswert: Alle vier Niederlagen seiner Karriere musste Webb vorzeitig hinnehmen.

Peter Kadiru punktet einstimmig Senad Gashi aus

Peter Kadiru bezwingt Senad Gashi nach Punkten.
Foto: Ringside Zone

Der Hamburger Kadiru sichert sich einen verdienten Punktsieg um den WBA-Continental-Europe-Titel und träumt von den großen Kämpfen.

Am Samstag fand eine der hochkarätigsten Boxveranstaltungen der letzten Jahre in Deutschland statt. Ringside Zone präsentierte neun hochklassige Kämpfe in der SAP Arena in Mannheim, die unter anderem live in der ARD-Mediathek gestreamt wurden. Darunter befand sich ein sehenswertes Duell im Schwergewicht um den WBA-Continental-Europe-Titel zwischen Peter Kadiru (23-1) und Senad Gashi (34-5).

Kadiru blickte auf eine großartige Junioren-Amateurausbildung zurück, trat zuletzt bei den Profis jedoch zunehmend auf der Stelle. Mit dem Kampf gegen den schlagstarken Gashi wollte er endgültig beweisen, dass er zur erweiterten Weltspitze gehört – und dem Status des ewigen Talents entwachsen ist.

Der technisch bessere Boxer behält die Oberhand

Peter Kadiru behält die Oberhand gegen Senad Gashi. Foto: Ringside Zone

Der wegweisende Kampf begann, und beide versuchten zunächst, sich zu etablieren. Es wurden überwiegend Einzelhände geschlagen. Gashi nahm die Ringmitte ein und arbeitete vereinzelt zum Körper, wobei Kadiru die Schläge meist kommen sah und erfolgreich abwehrte. Kadiru konnte hingegen immer wieder mit dem Jab punkten, den er variabel zum Kopf und Körper schlug, und somit die ausgeglichenen ersten Runden tendenziell für sich entscheiden.

Zum Ende der vierten Runde kam Gashi dann einmal satt durch, und Kadiru wurde erneut daran erinnert, dass er gegen den explosiven Gashi jederzeit wachsam sein musste. Wer jedoch fortan ein dauerhaftes Anstürmen von Gashi erwartet hatte, wurde enttäuscht. Der Kampf blieb überwiegend taktisch geprägt, wobei Kadiru mit seiner größeren Reichweite stets die besseren Akzente setzen konnte.

Der Kampf bog schließlich auf die Zielgerade ein, und Gashi benötigte den K.-o.-Sieg. Tatsächlich kam er in den letzten beiden Runden noch einmal etwas auf, während Kadiru passiver wurde, doch am Geschehen änderte dies nur noch wenig. Am Ende ging ein eher actionarmer Kampf über die volle Distanz von zehn Runden, den Kadiru jedoch mit seinen Fundamentals überwiegend gut kontrollierte.

So sahen es schließlich auch die Punktrichter, die Kadiru den verdienten Punktsieg mit 98:92, 97:93 und 96:94 einstimmig zusprachen.

Blitz-KO für Viktor Jurk, Nelvie Tiafack mit Punktsieg

Viktor Jurk vs. Edwin Castillo / Foto: Ringside Zone Instagram

Viktor Jurk hat den nächsten Blitzsieg seiner Karriere eingefahren, während Olympiamedaillengewinner Nelvie Tiafack erstmals als Profi über die volle Distanz gehen musste. Beiden boxten auf der Ringside Zone Undercard in der SAP Arena Mannheim.

Jurk beendet den Kampf nach wenigen Sekunden & braucht endlich echten Test

Viktor Jurk hat einmal mehr seine KO-Qualität unter Beweis gestellt. Der Rechtsausleger benötigte in seinem Kampf gegen den Kolumbianer Edwin Castillo nicht einmal zehn Sekunden, um den Abend zu beenden. Gleich mit seiner ersten Aktion brachte Jurk seine starke linke Schlaghand ins Ziel und schickte Castillo zu Boden. Der Treffer landete halb am Kopf, halb im Halsbereich.

Obwohl es nicht nach einem klassischen Volltreffer aussah, blieb der Kolumbianer nach dem Niederschlag auf dem Rücken liegen und musste im Ring medizinisch versorgt werden. Der Kampf war damit unmittelbar beendet.

 

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Für Jurk war es der 14. Sieg im 14. Profikampf. Besonders bemerkenswert: Zwölf seiner Erfolge kamen vorzeitig, zehn davon bereits in der ersten Runde. Die Bilanz spricht für sich, sportlich dürfte nun allerdings die Zeit für einen Gegner gekommen sein, der den ungeschlagenen Jurk ernsthaft fordert und über mehrere Runden testen kann.

Tiafack mit Arbeitssieg gegen zähen Brasilianer

Nelvie Tiafack vs. Mateus Munhoz Da Penha / Foto: Ringside Zone Instagram

Olympia-Bronzemedaillengewinner Nelvie Tiafack musste in seinem vierten Profikampf deutlich länger arbeiten. Gegen den Brasilianer Mateus Munhoz Da Penha absolvierte der Schwergewichtler erstmals einen auf sechs Runden angesetzten Kampf über die volle Distanz.

Tiafack war über weite Strecken der klar bessere Mann, tat sich gegen den variabel agierenden Gegner jedoch zunächst schwer. Vor allem die wechselnden Auslagen des Brasilianers erschwerten es dem MVP-Boxer, die richtige Distanz und den passenden Rhythmus zu finden.

Im weiteren Verlauf erhöhte Tiafack den Druck und brachte seinen Gegner phasenweise ernsthaft in Bedrängnis. Zwischenzeitlich schien ein vorzeitiger Sieg möglich, doch der Brasilianer erwies sich als äußerst widerstandsfähig und rettete sich durch alle sechs Runden – wenn auch mit Mühe in der finalen Runde.

Für Tiafack war es am Ende ein klarer Punktsieg, der wichtige Ringpraxis brachte, auch wenn das erhoffte vorzeitige Ende ausblieb.

TKO-Sieg: „Ringlife“ stoppt Fiala eindrucksvoll

Ringlife vs Fiala / Foto: Ringsidezone Instagram

Vor 13.000 Zuschauern in der SAP Arena Mannheim hat Edmon Avagyan alias „Ringlife“ ein deutliches Ausrufezeichen gesetzt. Der deutsche Kampfsport-Influencer stoppte den Tschechen Patrik Fiala in der dritten Runde.

Klarer Sieg nach der Smolik-Niederlage für Edmon „Ringlife“ Avagyan

Edmon Avagyan wollte nach seiner klaren Punktniederlage gegen Michael Smolik im Oktober 2025 seinen Fans und Followern gegenüber Wiedergutmachung leisten und genau das gelang ihm eindrucksvoll. Gegen den 29-jährigen Patrik Fiala präsentierte sich „Ringlife“ deutlich verbessert und sicherte sich einen TKO-Erfolg in Runde drei.

Nach dem Kampf zeigte sich Avagyan entsprechend emotional: „Es fühlt sich verdammt gut an, zu gewinnen. Ein halbes Jahr habe ich mir anhören müssen, wie scheiße ich bin und dass ich nicht boxen kann. Das hat an meinem Ego genagt. Aber ich bin niemand, der aufgibt. Mir ist egal, wie oft ich falle, ich werde immer einmal mehr aufstehen.“

Ringlife steigert den Druck – Fiala hält zunächst dagegen

In dem auf vier Runden angesetzten Kampf legten beide Boxer ohne Abtasten los. Ringlife wirkte von Beginn an etwas strukturierter, setzte in der Nahdistanz gute Treffer und fand vor allem mit seinen Schwingern immer wieder den Weg ins Ziel. Fiala hielt dagegen, konnte aber die klareren Aktionen seines Gegners nicht verhindern.

In der zweiten Runde erhöhte der Deutsche den Druck spürbar. Fiala musste einige harte Treffer nehmen und zeigte erste Wirkung. Kurz vor dem Ende des Durchgangs schickte Ringlife den Tschechen mit einem harten Treffer erstmals zu Boden. Fiala wurde angezählt und von der Ringglocke in die Pause gerettet. In Durchgang drei machte Ringlife dort weiter, wo er aufgehört hatte. Nur wenige Sekunden nach Beginn der dritten Runde landete er einen krachenden rechten Haken, der Fiala erneut auf die Bretter schickte. Der Ringrichter nahm den Tschechen nach dem Anzählen aus dem Kampf und beendete das Duell per TKO.

Damit gelingt Edmon Avagyan aka „Ringlife“ ein erfolgreiches Profidebüt vor großem Publikum.

Offizielles Wiegen: Morgen „The Show Must Go On VI“ live auf DAZN

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
WBA-Continental Championship: Granit Stein (GER) – Diego Camona (MEX)
© Torsten Helmke

Einen Tag vor „The Show Must Go On VI“ im Maritim Hotel Ingolstadt fand das offizielle Wiegen statt.

Granit Stein und Diego Carmona im Limit – Bereit für WBA-Titelkampf

Bis auf einige Ausnahmen, stellten sich sämtliche Akteure der Waage und lieferten bereits erste Eindrücke vor den morgigen Duellen im Ring.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
WBA-Continental Championship: Granit Stein (GER) – Diego Camona (MEX)
© Torsten Helmke

Im Hauptkampf um den vakanten WBA Continental Titel im Supermittelgewicht brachte Granit Stein 76,0 kg auf die Waage, während sein mexikanischer Gegner Diego Carmona rund 75,5 kg wog. Damit sind beide Athleten im Limit und der Titelkampf kann wie geplant stattfinden.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
Peter Milas (CRO) – Joel Tambwe Djeko (BEL)
© Torsten Helmke

Auch das Co-Mainevent steht, wenngleich es hier kein Limit gibt: Schwergewicht Petar Milas wog 108,2 kg, sein Gegner Joel Tambwe Djeko kam auf 103,8 kg. Beide Schwergewichtler präsentieren sich in starker körperlicher Verfassung und ein intensiver Kampf ist zu erwarten.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
Leon Harth (GER) – Vaclav Pejsar (GZE)
© Torsten Helmke

Im Bridgergewicht-Duell brachte Leon Harth 95,0 kg auf die Waage, sein Kontrahent Vaclav Pejsar 94,5 kg.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
Emre Cukur (GER) – John Serunjogi (GER)
© Torsten Helmke

Im Supermittelgewicht zeigte sich Emre Cukur mit 75,9 kg ebenfalls Topform, während sein Gegner John Serunjoji 75,7 kg wog.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
Feature
© Torsten Helmke

Howik Bebraham brachte 59,8 kg auf die Waage. Sein Gegner Dervin Rodriguez konnte beim offiziellen Wiegen noch kein Gewicht vorweisen und wird nachgewogen.

Boxen: Fides Sports, The Show Must Go On VI, Waage, Ingolstadt, 15.05.2026
Shefat Isufi (GER)
© Torsten Helmke

Auch Shefat Isufi, der mit 79,8 kg einwog, kennt das Gewicht seines morgigen Gegners Yeison Gonzalez noch nicht. Auch er wird nachgewogen.

Die Voraussetzungen für einen spannenden Kampfabend sind damit geschaffen. Vor ausverkauftem Haus erwartet die Fans eine starke Fightcard, die live auf DAZN im Rahmen des Abos gestreamt wird.