
Der vereinigte WBC- und WBO-Weltmeister im Superweltergewicht Sebastian Fundora konnte vergangene Nacht seine Titel eindrucksvoll verteidigen.
Fundora schickt Booker in der Vierten auf die Bretter
Nach fast einem Jahr Pause und seinem in die Geschichte des Boxsports eingegangenen „Blutkampf“ gegen Tim Tszyu, kehrte der 1,97 Meter große Sebastian „The Towering Inferno“ Fundora in der Michelob ULTRA Arena im Mandalay Bay in Las Vegas in den Ring zurück, um seine Titel zu verteidigen. Fundora machte gegen seinen US-amerikanischen Landsmann Chordale Booker einen starken Eindruck und dominierte das Geschehen von Beginn an.

Fundora, der im Mittelpunkt eines PBC on Prime Video Tripleheaders stand, verteidigte zum ersten Mal seine Unified-Krone im Superweltergewicht, gut 51 Wochen nachdem er den WBO-Gürtel und den vakanten WBC-Titel durch eine blutige Split Decision gegen Tim Tszyu, ebenfalls in Las Vegas, gewonnen hatte. Fundora war damals mit einer Frist von lediglich 12 Tagen nachgerückt, um den verletzten Keith Thurman, Tszyus ursprünglichen Gegner, zu ersetzen und nutzte seine große Chance eindrucksvoll.

Fundora, zog in seiner ersten WM-Verteidigung gegen Booker alle Register. Mit einer harten Linken erwischte er den Mann aus dem Bundesstaat Connecticut, schoss einen linken Uppercut hinterher, der ihn auf den Boden beförderte. Booker fand zurück auf die Beine, doch Fundora hatte Blut gerochen und schlug unaufhaltsam nach erneuter Freigabe des Kampfes auf sein Gegenüber ein, was zum Abbruch durch den Referee führte.

„Ich habe mich seit meinem letzten Kampf die ganze Zeit bereit gefühlt“, sagte Fundora, für den auch ein Kampf gegen Errol Spence im Gespräch war, der aber nicht realisiert werden konnte. „Ich habe im letzten Jahr sehr, sehr hart gearbeitet. Wir sind im Mai letzten Jahres ins Trainingslager zurückgekehrt. Ich weiß, dass es ein Missverständnis gab, dass ich eine gebrochene Nase hatte (gegen Tszyu, Anm. d. Red.), aber wir haben die ganze Zeit gearbeitet. Jetzt habe ich meine beiden Titel erfolgreich verteidigt, und der Himmel ist die Grenze.“














